10/09/2026
Erst bellen lassen – und dann korrigieren? Warum eigentlich? 😉
Vroni soll lernen, dass sie im Garten oder an der Terrassentür nicht jeden Reiz kommentieren soll. Deshalb setzen wir früher an:
👉 Wir bestätigen das Verhalten, das wir sehen wollen.
Vroni nimmt einen Reiz wahr und bleibt (noch) ruhig? Genau dieser Moment zählt. Die Futterbelohnung kommt, solange sie noch nicht bellt.
So lernt sie nach und nach: Wahrnehmen ist okay – wenn ich dabei still bleibe, bekomme ich eine Belohnung.
Nach den ersten Lektionen mit der Trainerin sind ihre Menschen gefragt: üben, wiederholen – und vor allem auf gutes Timing achten.
Deshalb bleibt Vroni zunächst an der Leine. Nicht, um sie am Bellen zu hindern oder sie zu korrigieren. Sondern damit sie nah genug bei ihren Menschen ist und diese das ruhige Verhalten rechtzeitig belohnen können – bevor sie doch wieder bellt.
Jetzt heißt es: kleine Lernschritte, kurze Übungseinheiten und erfolgreiche Wiederholungen.
Denn Verhalten, das sich lohnt, wird häufiger gezeigt. Je öfter Vroni erlebt, dass ruhiges Beobachten zum Erfolg führt, desto mehr kann sich dieses Verhalten etablieren.
Und irgendwann kommt der nächste Schritt: Leine ab.
Jetzt darf Vroni zeigen, was sie gelernt hat. ❤️🐾
Denn gutes Training bedeutet nicht immer, unerwünschtes Verhalten möglichst oft zu stoppen.
Es bedeutet, dem Hund zu zeigen, welches Verhalten sich stattdessen lohnt.
Wie ist das bei Euch: Kommentiert Euer Hund im Garten auch gerne alles, was sich bewegt? 😉