Fuchs Notfälle BB

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Beratung, Hilfestellung, Aufzucht und Aufklärungsarbeit rund um den Fuchs in Berlin/Brandenburg seit 2020
🦊🐾 🍀
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26/08/2026

"Besondere Füchse"
- schaut unbedingt das Ganze Video.

Manche unserer Berliner Stadtfüchse werden uns tatsächlich mehrfach gemeldet. 📞
Darüber freuen wir uns sehr. Dadurch wissen wir, sie leben noch. 💖

Sie fallen auf, da sie eine Besonderheit haben und das funktioniert bis auf ganz seltene, kurzzeitige Ausnahmen auch nur in größeren Städten.

Durchschnittlich werden Füchse in Städten meist nur 2-4 Jahre alt. Sie werden leider sehr häufig Opfer im Straßenverkehr. Natürliche Auslesemechanismen wie Räude und Staupe kommen in Berlin inzwischen dauerhaft hinzu.
Viele Füchse sind auf Grund von Unfällen humpelnd zu sehen. Ihre zarten Beine sind empfindlich und sind auch bei Revierkämpfen erstes Angriffsziel. Solange jedoch kein (offener) Bruch zu sehen ist oder ein Bein nur noch leblos am Körper herumbaumelt, besteht kein Handlungsbedarf. Füchse sind äußerst hart im Nehmen, halten wirklich extrem viel aus und kommen dennoch zurecht. Eine solche Verletzung muss allein heilen, wie vergleichsweise eine Verstauchung am Fuß bei uns.

Manche Füchse hat es deutlich schlimmer erwischt und sie haben einen Teil oder sogar das ganze Bein verloren. Letzteres ist sogar vorteilhafter. Bleibt noch ein Teil der Gliedmaße übrig, wird immer versucht werden, diesen zu belasten. Die Vorderläufe werden zum Mäuseln benötigt, die Hinterbeine jedoch zum Springen. Selbst bei der Paarung ist ein fehlendes Bein kein Hinderungsgrund. Bei manchen Verletzungen wachsen Brüche auch schief zusammen und das Bein ist dann verkrüppelt. Diese Füchse sind dann zwar etwas langsamer und eingeschränkter unterwegs, aber auch sie kommen erstaunlich gut klar.

Wenn ein Fuchs schon als Welpe oder Jungtier verunglückt, lernen sie automatisch sehr gut mit ihrer Einschränkung umzugehen. In späterem Alter wird das schon etwas schwieriger, ist jedoch nicht unmöglich. In der Stadt kommen solche Tiere deutlich leichter an Nahrung, weshalb sie dann nicht gleich zum Tode verurteilt sind. Auf dem Land würden sie so nicht lange überleben können.

Wieder einmal zeigt sich hier, welch anpassungsfähige Überlebenskünstler Füchse doch sind. 🦊🐾🍀

Unser täglich Brot.... 🫣😔😡🤦🏼‍♀️
20/08/2026

Unser täglich Brot.... 🫣😔😡🤦🏼‍♀️

❌️ BITTE LEST UND HALTET DURCH – ES IST WIRKLICH WICHTIG FÜR UNS. ❌️




Liebe Tierfreunde,

Wahre Geschichten aus dem Wildtierquartier 👇⬇️👇⬇️

Dieses Posting ist unangenehm. Und ja – es soll unangenehm sein.

Denn wir können nicht mehr zählen, wie oft wir Wildtiere übernehmen,
denen wir vielleicht hätten helfen können, wenn sie rechtzeitig in
fachkundige Hände gekommen wären.

Stattdessen werden sie tagelang, wochenlang und teilweise monatelang
privat gehalten, herumgetragen, Kindern gezeigt, mit ungeeignetem Futter
versorgt und nach irgendwelchen Tipps aus dem Internet behandelt.

Und irgendwann klingelt bei uns das Telefon.

Nicht mehr, weil das Tier Hilfe braucht. Sondern weil es bereits zum
Sterben zu uns gebracht wird.

Wir möchten euch einige Fälle zeigen, die tatsächlich bei uns gelandet
sind.

❌️ 🐦‍⬛ DIE DOHLE

Eine Dohle wurde ungefähr ein Jahr lang in einem kleinen
Meerschweinchenkäfig gehalten.

Sie hatte einen gebrochenen Flügel, der nie fachgerecht behandelt worden
war. Das Wildtier wurde wie ein Haustier und teilweise als Beschäftigung
für Kinder gehalten.

Ein Jahr.

Ein Wildvogel mit gebrochenem Flügel.

❌️ 🐦 DER SPATZ

Ein Spatz wurde über Wochen privat gehalten und versorgt.

Als er schließlich zu uns kam, zeigte er bereits massive Gefiederschäden
und Federverlust, neurologische Auffälligkeiten mit Kreisdrehen, eine
Darmentzündung und Leberschädigung.

Wir haben gemeinsam mit unserem Tierarzt um diesen kleinen Vogel
gekämpft.

Er ist trotzdem verstorben.

❌️ 🐧 DER KUCKUCK

Ein Kuckuck-Nestling wurde über Wochen von einem etwa achtjährigen Kind
gefüttert.

Als er endlich zu uns kam, war er in seinem völlig verschmutzten Nest
regelrecht verschnürt und eingewachsen.

Seine Beine waren bereits nekrotisch. Der Bauch war offen. Innere
Strukturen lagen frei und waren mit Nestmaterial und Kot verklebt.

Wir versuchten, dieses kleine Tier überhaupt erst aus diesem Nest
herauszuschneiden.

Der Kuckuck starb dabei.

Er war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr lebensfähig.

❌️ 🐇 DAS FELDHASEN-BABY

Bei diesem Tier mussten wir tatsächlich darum kämpfen, dass es überhaupt
herausgegeben wurde.

Nicht nur wir.

Sogar unsere Tierärztin musste mit der Familie diskutieren.

Die Familie hatte gemeinsam entschieden, das Feldhasen-Baby zu behalten.

Trotz Aufklärung. Trotz Warnungen. Trotz der Aufforderung, das Wildtier
abzugeben.

Erst nachdem schließlich die Polizei angekündigt wurde, brachte der
Vater das Tier.

Die Kinder trugen das Feldhasen-Baby in den Händen aus dem Auto.

Dieses Wildtier war fünf Tage lang wie ein Stofftier herumgetragen,
herumgezeigt und ständig angefasst worden.

Gefüttert wurde es unter anderem mit Fencheltee und Aufzuchtmilch.

Innerhalb dieser wenigen Tage hatte das Jungtier ungefähr 20 Gramm
verloren.

Als es bei uns ankam, war es schwer aspiriert und hatte bereits eine
massive Lungenentzündung. Seine Überlebenschance war praktisch nicht
mehr gegeben.

Es kam zu uns zum Sterben.

Wenige Stunden später war es tot.

❌️ 🐦 DER HAUSROTSCHWANZ

Ein junger Hausrotschwanz wurde im vergangenen Jahr über längere Zeit
privat aufgezogen – mindestens über eine Woche, möglicherweise sogar
mehrere Wochen.

Gefüttert wurde unter anderem Dehner-Nestlingsfutter, das für eine
fachgerechte, artspezifische Aufzucht dieses Insektenfressers ungeeignet
war.

Nach einem ausführlichen Aufklärungsgespräch wurde uns der Vogel
schließlich übergeben.

Bereits während der ersten Beobachtungsstunde war anhand seiner
Ausscheidungen erkennbar, dass etwas massiv nicht stimmte: ungewöhnlich
große Kotmengen für einen derart kleinen Vogel, leichte Blutspuren und
der Verdacht auf eine Darmentzündung. Auch das Gefieder im
Schwanzbereich war bereits geschädigt.

Wir stellten das Tier auf eine fachgerechte, artspezifische Ernährung,
unter anderem mit Heimchen, um.

Das bereits vorgeschädigte Jungtier hat es nicht geschafft.

Und dann kam jener Satz, den wir so oder ähnlich immer wieder hören:

„Bei mir war er aber noch quietschfidel und agil!“

Nein.

„Quietschfidel“ ist keine medizinische Diagnose.

Aktivität, Stress, Unruhe oder Fluchtverhalten können von einem Laien
vollkommen falsch interpretiert werden. Ein Wildtier, das sich bewegt
oder herumspringt, ist deshalb nicht automatisch gesund.

Die bereits vorhandenen Schäden verschwinden auch nicht in dem Moment,
in dem ein Tier die Tür einer Wildtierstation passiert.

Besonders bitter wurde dieser Fall danach:

Unsere Fachkompetenz wurde mit dem Hinweis angezweifelt, ChatGPT habe
etwas anderes gesagt.

Nachdem das Tier verstorben war und wir die Zusammenhänge erklärt
hatten, wurden schließlich wir bei der Bezirkshauptmannschaft wegen
angeblicher Tierquälerei angezeigt.

Auch dazu möchten wir etwas ganz deutlich sagen:

ChatGPT und andere KI-Systeme können sich irren.

Eine KI untersucht kein Tier. Sie sieht keinen Kot unter fachlichen
Bedingungen, tastet keinen Vogel ab, beurteilt keinen Ernährungszustand
und ersetzt weder Tierarzt noch ausgebildete Tierpfleger noch eine
kompetente Wildtierstation.

❌️ 🦌 DAS VERUNFALLTE REHKITZ

Auch dieser Fall hat uns fassungslos gemacht.

Ein verunfalltes junges Rehkitz wurde nicht fachgerecht gesichert
transportiert.

Es lag während des Transports auf dem Schoß. Bei der Ankunft kam uns der
Überbringer mit dem völlig aufgeregten, herumhüpfenden Kitz auf dem Arm
entgegen.

Ein verunfalltes Wildtier braucht Ruhe, Reizabschirmung und einen
sicheren Transport.

Zusätzlich wurde bereits versucht, dem Kitz eine nicht näher bekannte
Kuhmilch-/Milchsubstanz zu verabreichen.

Nur weil jemand Jäger ist, bedeutet das nicht automatisch, dass er über
die notwendige Fachkenntnis zur medizinischen Erstversorgung oder
Aufzucht eines Rehkitzes verfügt. Das sind unterschiedliche
Fachbereiche.

Besonders bei einem verletzten und nicht kooperativen Tier kann ein
unsachgemäßer Fütterungsversuch schwerwiegende Folgen haben.

Das Kitz ist verstorben.

Nach unserer fachlichen Einschätzung hätte es ohne diesen unsachgemäßen
Fütterungsversuch eine deutlich bessere Überlebenschance gehabt.

❌️ 🥚🐦 DAS TAUBENEI

Und manchmal beginnt die Verantwortungslosigkeit sogar, bevor das Tier
geschlüpft ist.

Kinder fanden ein Taubenei.

Der Familienvater nahm das Ei mit und ließ es auf Wunsch der Kinder in
einem Inkubator ausbrüten.

Erst nachdem das Küken geschlüpft war, wurde darüber nachgedacht, wie
dieses Tier eigentlich ernährt und aufgezogen werden soll.

Der Vater rief bei uns an und fragte, ob wir zufällig „Kropfmilch“
hätten.

Auf unsere Frage, wie er sich die weitere Aufzucht überhaupt vorgestellt
habe, stellte sich heraus: Darüber hatte man sich vorher keine
wirklichen Gedanken gemacht.

Die Kinder wollten es unbedingt.

Kinder dürfen vieles unbedingt wollen.

Aber Erwachsene tragen die Verantwortung.

Ein frisch geschlüpftes Taubenküken fachgerecht aufzuziehen, ist hoch
anspruchsvoll. Es benötigt artspezifische Aufzuchtnahrung, korrekte
Temperaturen, richtige Mengen und Fütterungsintervalle und
gegebenenfalls Fütterungstechniken, die Erfahrung voraussetzen.

Unsachgemäße Sondenfütterung beispielsweise kann lebensgefährlich sein.

Hinzu kommt die Gefahr von Fehlprägung und übermäßiger Gewöhnung an den
Menschen.

Wildtieraufzucht ist kein Kinderprojekt.

❌️ UND DAMIT KOMMEN WIR ZUM EIGENTLICHEN GRUND DIESES POSTINGS ❌️

Wir hören immer wieder:

„Ich wollte doch nur helfen.“ „Die Kinder wollten es behalten.“ „Bei mir
war es noch quietschfidel.“ „Ich habe niemanden erreicht.“ „Ich habe im
Internet gelesen …“ „ChatGPT hat aber gesagt …“

Aber „Ich wollte helfen“ macht eine Fehlversorgung nicht ungeschehen.

„Ich wusste es nicht besser“ macht ein totes Tier nicht wieder lebendig.

Und „Bei mir war es noch quietschfidel“ ist keine fachliche Beurteilung
eines Gesundheitszustandes.

Wer ein Wildtier findet, übernimmt in diesem Moment Verantwortung für
ein Lebewesen.

Und verantwortungsvoll handeln bedeutet manchmal vor allem eines:

❌️ NICHT SELBST HERUMPROBIEREN! ❌️

❌ Nicht füttern. ❌ Kein Wasser einflößen. ❌ Nicht herumtragen. ❌
Nicht Kindern zum Spielen oder Herzeigen geben. ❌ Nicht erst einmal ein
paar Tage beobachten. ❌ Nicht ausprobieren, welches Futter vielleicht
funktionieren könnte. ❌ Nicht nach einer Woche feststellen, dass es
doch nicht funktioniert.

Sichern. Wärmen, wenn erforderlich. Abdunkeln. Ruhe. Sofort fachkundige
Hilfe kontaktieren.

Und wenn wir gerade nicht ans Telefon gehen können, heißt das NICHT:

„Dann mache ich es eben selbst.“

Schickt uns ein Foto und eine kurze Information per SMS oder WhatsApp.

Wir versorgen Tiere. Wir behandeln Notfälle. Wir füttern Jungtiere. Wir
können deshalb nicht jede Sekunde am Telefon sein.

Aber wir melden uns.

❌️ AUCH DAS MÜSSEN WIR INZWISCHEN DEUTLICH SAGEN ❌️

Wir haben bisher sehr viel aufgeklärt, erklärt und versucht, Konflikte
zu vermeiden.

Wir sind keine Menschen, die wegen jedes Fehlers sofort jemanden
anzeigen.

Aber unsere Gutmütigkeit darf nicht auf Kosten der Tiere gehen.

Wenn ein Wildtier trotz ausdrücklicher fachlicher Aufforderung nicht
abgegeben, über Tage oder Wochen unsachgemäß gehalten, falsch gefüttert
oder dadurch vermeidbar geschädigt wird, werden wir künftig auch prüfen,
solche Fälle den zuständigen Behörden zu melden.

Nicht aus Rache.

Nicht, weil wir jemanden bestrafen wollen.

Sondern weil wir in erster Linie den Tieren verpflichtet sind.

Unsere Aufgabe ist nicht, das gute Gewissen eines Finders zu schützen.

UNSERE AUFGABE IST ES, DAS WILDTIER ZU SCHÜTZEN.

Bringt uns Wildtiere nicht erst dann, wenn sie zum Sterben zu uns
kommen.

Gebt uns die Chance zu helfen, solange noch etwas zu retten ist.

Ein Wildtier ist kein Haustier. Kein Stofftier. Kein Kinderprojekt. Kein
Experiment.

Gut gemeint ist nicht automatisch gut gemacht.

Manchmal entscheidet eine einzige falsche Handlung über Leben und Tod.

Und manchmal ist die größte Hilfe, die man einem Wildtier geben kann:

NICHTS HINEINFÜTTERN. RUHE GEBEN. FACHKUNDIGE HILFE HOLEN.

Danke an all jene Menschen, die genau das tun. ❤️

Die anrufen. Die nachfragen. Die unsere Anweisungen befolgen. Und die
ein gefundenes Wildtier rechtzeitig in fachkundige Hände geben.

Ihr gebt diesen Tieren eine echte Chance.

❤️ UND ZUM SCHLUSS NOCH ETWAS GANZ PERSÖNLICHES:

Bitte wundert euch nicht, wenn wir manchmal grantig, kurz angebunden
oder auch einmal unfreundlich reagieren.

Mit genau solchen Fällen haben wir tagtäglich zu tun.

Wir übernehmen Tiere, die unnötig gelitten haben. Wir kämpfen um sie.
Wir versuchen Schäden wiedergutzumachen, die längst entstanden sind –
und müssen viel zu oft dabei zusehen, wie ein Tier trotz all unserer
Bemühungen stirbt.

IRGENDWANN GEHT DAS AN DIE SUBSTANZ.

Wir sind Tierpfleger – aber wir sind auch Menschen.

Und ich sage es an dieser Stelle ganz offen und persönlich:

Die persönlichen Befindlichkeiten von Menschen interessieren mich in
solchen Situationen derzeit schlichtweg nicht.

Wenn vor mir ein verletztes, schwer krankes oder sterbendes Wildtier
liegt, gilt meine gesamte Aufmerksamkeit diesem Tier. Ich habe in diesem
Moment weder die Zeit noch die Kraft, mich zusätzlich darum zu kümmern,
ob sich jemand durch meine direkte Art gekränkt, vor den Kopf gestoßen
oder nicht freundlich genug behandelt fühlt.

MEIN FOKUS LIEGT AUF DEM TIER, DAS MEINE HILFE BRAUCHT. PUNKT.

Wer dafür kein Verständnis aufbringen kann, dem können wir leider auch
nicht helfen.

Denn am Ende des Tages muss ich nicht dafür sorgen, dass sich jeder
Mensch bei uns wohl und verstanden fühlt.

Ich muss dafür sorgen, dass das Wildtier vor mir die bestmögliche Chance
bekommt.

Unsere Freundlichkeit gegenüber Menschen darf niemals wichtiger werden
als unsere Verantwortung gegenüber den Tieren.

Euer Team vom HuKaMau Wildtierquartier Fach- & Kompetenzstelle für
heimische Wildtiere in Not

06/08/2026

ACHTUNG bitte ❗️❗️❗️

STAUPE - Die hochansteckende Viruserkrankung kursiert inzwischen dauerhaft durch Berlin und das nähere Umland. Die akuten Herde wandern innerhalb dieser Bereiche. Fast täglich gehen Meldungen von überall ein.

Entgegen zahlreicher Meinungen von Laien im Netz, ist Staupe nicht heilbar und endet fast immer tödlich. Bei überstehen der Krankheit bleiben jedoch definitiv Langzeitschäden beim erkrankten Tier zurück.

Bei Haustieren lassen sich die Symptome auf Grund der Domestizierung und 24/7 Betreuung gut behandeln.

Verantwortungsvoller und professioneller Wildtierschutz zieht jedoch keine Gefangenschaft eines wilden Tieres in Betracht, um eine dauerhafte Behandlung zu ermöglichen, weshalb sie von ihrem Leidensweg erlöst werden.

Für Menschen und Katzen ist Staupe nicht gefährlich. Hunde sollten regelmäßig dagegen geimpft werden, um geschützt zu sein. 📌

Daniel Peller von der allgemeinen Fuchs-Hilfe (seit 2016) ist sehr detailliert und umfangreich auf das Thema eingegangen.

Fuchs-Hilfe https://share.google/Tzgee9lrXD84EzBeb

Verehrte Leserschaft, wie angekündigt, lasse ich Euch nun an der Fortsetzung der heute Morgen fortgeführten Konversation...
04/08/2026

Verehrte Leserschaft,

wie angekündigt, lasse ich Euch nun an der Fortsetzung der heute Morgen fortgeführten Konversation teilhaben.

In einem ersten Impuls drängte es mich noch ganz verschlafen heute früh der Autorin eine würzige Antwort zu senden. Mein Anstand rief mich jedoch zur Ordnung. Ich sagte mir selbst, bleib sachlich und professionell. So gut, wie es mir möglich war formulierte ich 2 Fragen, welche als Aussage bei der Empfängerin ankamen, wie dem weiteren Schriftwechsel zu entnehmen ist.

Etwas belustigt fragte ich mich nachdem ich blockiert wurde, wo genau sich Valentina nun eigentlich beschweren möchte. Welche Behörde hatte heute wohl dann das Vergnügen mit Ihr? Müssen wir jetzt Angst bekommen? Werden uns jetzt die Steuergelder, die wir NICHT bekommen, gestrichen. 🤨

Valentina ist kein Einzelfall!

Entgegen der Annahme zahlreicher Anrufer, sind wir kein Bestellservice!!!

Es gibt unzählige Beispiele dafür, was wir... Achtung - ich lege die Platte wieder auf.... ehrenamtlich, neben dem Beruf tätigen Wild-/Tierschützer uns so anhören dürfen. Beschimpfungen, Beleidigungen, sogar Bedrohungen...

Neben den zahlreichen Hürden durch Gesetze, Ämter, Behörden, den internen Problemen mit Mitmenschen, dem physischen und psychischen Stress, den mangelnden finanziellen Mitteln und Möglichkeiten, dem endlosen Leid überall, kommen dann noch Menschen daher mit Ihren völlig überzogenen und deplatzierten Erwartungen, sowie einer Anspruchshaltung, die das Fass irgendwann zum überlaufen bringen. Es ist wirklich kein Wunder, daß immer mehr aufgeben, weil sie einfach nicht mehr können und am Ende sind. 😔

Wildtiere haben außer in der Jagdszene in Deutschland keine Lobby. Von der Politik gibt es keinerlei Unterstützung! 😡

Zum Glück haben wir liebe Tierfreunde, die uns mit ihren kleinen und großen Spenden unterstützen. Deshalb betone ich auch immer, daß alles ohne Euch nicht möglich wäre. Wir sind so unsagbar dankbar dafür. 💖🫂

Bei der letzten Nachricht von einem lieben Follower heute, kam mir doch direkt eine Geschäftsidee. Wir sammeln zukünftig ganz viel Fuchspippi gegen Nager und verkaufen die dann teuer. Irgendwie müssen wir ja das zukünftige ausbleiben der Steuergelder kompensieren.

Nur mit Galgenhumor lässt sich das ertragen.

19/07/2026

In der letzten Zeit gibt es leider wenig positives zu berichten, deshalb ist es hier gerade etwas ruhiger. 🫣

Eine kleine Fähe wurde von einem Krankentransportfahrer in MeckPom auf der Straße gefunden - ein Verkehropfer. Er suchte Hilfe u. landete bei mir. Die Situation analysiert organisierte ich einen direkten Kontakt in der Nähe. Die MV, die ich schon von früheren Notfällen kannte, sprang sofort ein. Nach einigen Hindernissen, konnte letztlich eine Übergabe der schüchternen, lieben Fähe organisiert werden. Sie wurde erstversorgt u. dann einem Tierarzt vorgestellt. Sie hatte ein schlimmes Schädel-Hirn Trauma u. war dementsprechend etwas benommen. Liebevoll umsorgt u. stabilisiert, konnte sie dann in eine Pflegestelle überführt werden. Dort ist sie in der vorhandenen Gruppe inzwischen intigriert u. darf groß werden, bis zur Auswilderung. 😊

Der 2. Fall, erschüttert wieder bis ins Knochenmark. Der Hausmeister fand in einer mit einem Spanngurt verschlossenen Biotonne ein schreienden kleines Lebewesen. Völlig durchnässt von ekelhafter Flüssigkeit, eingesperrt zum verrecken. Wenn Menschen dazu fähig sind, lässt dies schlimmes erahnen. 😡 Zum Glück wurde das kleine hilflose Geschöpf rechtzeitig gefunden u. schnell erstversorgt. Nach dem Abduschen ließ sich ein Waschbärwelpe erahnen.
Die angefragte Pflegestelle zögerte nicht lange u. konnte eine Aufnahme umgehend zusagen. In der aktuellen Zeit ein absoluter Glückfall.🍀 Das Findelkind konnte schnell wieder hergestellt u. die Lebensgeister geweckt werden. Zum Vorschein kam eine kleine wehrhafte Kratzbürste, die deutlich zeigt, daß sie ein Wildtier ist.

Der weiterer Fall ging leider trotz aller Bemühungen nicht gut aus. Auch dieser Jungfuchs war ein Verkehrsopfer. Neben dem stark luxierten Bein war zusätzlich die Wirbelsäule gebrochen. Da gibt es nur eine Lösung - das Tier von seinem Leid schnellstmöglich zu erlösen.
Desweiteren gab und gibt es weiterhin zahlreiche Staupefälle und Unfälle. 😭

Die Gesamtsituation im Wild-/Tierschutz spitzt sich zunehmen zu. Das System ist dabei zu kippen. Das alles ist schon sehr traurig und frustrierend. Dazu in einem anderen Post später mehr.

10/07/2026

Sehr lehrreiches, längeres Video. 💡📖🖊📌

Wie es dem Patienten geht, seht ihr imersten Kommentar und weiteren Posts der Seite.

Ich bin so dankbar, daß es doch noch andere Tierschützer gibt, die so professionell arbeiten und nicht Tiere noch durchq...
30/06/2026

Ich bin so dankbar, daß es doch noch andere Tierschützer gibt, die so professionell arbeiten und nicht Tiere noch durchquälen aus Mitleid oder gar um sich zu profilieren und feiern zu lassen.
Es ist nicht einfach und man muss sehr auf sich aufpassen, daran nicht zu zerbrechen. Doch aus der Sicht eines wilden Tieres absolut der einzig richtige Weg, auch wenn viele das nicht hören oder annehmen möchten. Danke für diesen Mut Hukamau WildtierQuartier - Fach & Kompetenzstelle für Wildtiere in Not e.V. ! 🍀🙏💖

Liebe , liebe Tierfreunde, liebe HuKaMäuse und stille Leserschaft,

❌️ab sofort gilt bei uns eine klare Regel:❌️❌️

🛑Wir übernehmen keine Wildtiere mehr, die über längere Zeit – Wochen, Monate oder sogar Jahre – privat gehalten oder selbst aufgezogen wurden❗️

Der heutige Fall war für uns der endgültige Anlass: Ein Sperling wurde mit einem Kanarienvogel ein ganzes Jahr lang privat gehalten. Erst jetzt wurde bei uns angefragt, ob wir ihn übernehmen können weil er ja ein verkrüppeltes Beinchen hat.. Unsere Antwort lautet ganz klar: Nein🤚
EBENFALLS lehnen wir verantwortungslose und absichtliche Amputationen an Wildtieren – egal ob Flügel, Beine, Ständer oder Pfoten – grundsätzlich ab. Das entspricht nicht unserem Verständnis von Wildtierschutz und ist für uns : TierQuälerei auf lange Zeit.
Wildtiere zu verstümmeln, um sie in Gefangenschaft zu halten, lehnen wir strikt ab und möchten mit dieser Art "Tierschutz" weder in Verbindung gebracht noch irgendwas zu tun haben.

⛔️Es ist nicht unser Credo ( und wird es auch nie sein), Wildtiere ihr Leben lang einzusperren.
Wer das mit seinem Gewissen vereinbaren kann, mag diesen Weg gehen – wir tun es nicht. Unser Ziel ist und bleibt die Freiheit der Tiere⛔️
✅️Wir sind eine Wildtierstation. Unsere Aufgabe ist die fachgerechte Erstversorgung, Rehabilitation und Auswilderung von Wildtieren – nicht die Übernahme von Tieren, die über lange Zeit in Privathaltung waren und dadurch nicht mehr auswilderbar sind.

Wir verfügen weder über Gnadenplätze noch über die räumlichen und personellen Möglichkeiten, dauerhaft nicht auswilderbare Wildtiere aufzunehmen.

Bitte wenden Sie sich in solchen Fällen direkt an einen geeigneten Gnadenhof oder eine entsprechende Einrichtung.

🛑Bitte rufen Sie uns für solche Anfragen künftig nicht mehr an. Wir müssen unsere Zeit und unsere Ressourcen den Wildtieren widmen, die sofortige Hilfe benötigen und noch eine Chance auf ein Leben in Freiheit haben.

Und, die Aussage " das hab ich nicht gewusst" interessiert uns nicht.

Wir bitten um Verständnis.
Team HuKaMau Wildtierquartier

21/06/2026

Die letzten Tage war es hier sehr ruhig.

Manchmal fehlt einfach die Kraft etwas zu posten, denn so ein Beitrag braucht ja auch seine Zeit. Es fällt schwer einen klaren Gedanken zu fassen oder Texte zu formulieren, denn es soll ja möglichst auch Aufklärung stattfinden.

Wild-/Tierschutz ist wirklich äußerst selten mit postiven Ereignissen bestückt. Das Leid der Tiere auf der Welt ist unermesslich, egal wo man hinschaut. Der Großteil ist leider Menschen gemacht und wäre oft vermeidbar, daß muss man ehrlich sagen.

Dieses Video zeigt nur eine Zusammenfassung der letzten Tage. Gehäuft geht das an die Substanz und man muss ganz schön auf sich aufpassen, um daran nicht kaputt zu gehen.

Füchse, die im Verkehr verunfallen. Offene Brüche, teils schon voller Maden, sind leider das Todesurteil. Die Staupe breitet sich weiter in Berlin aus. Ein Jungfuchs ist im Teich fast ertrunken. Wieder einer mit Staupe. Noch ein Unfallopfer. Zwischendurch finden auch verzweifelte Menschen aus ganz Deutschland mit Waschbärwelpen oder verunglückten Ricken mit Kitzen den Notfallkontakt und suchen Hilfe. Auch da wird beraten, beigestanden, angeleitet und das Netzwerk aktiviert und nach Lösungen geschaut.

Es ist Hochsaison in der Kinderstube der Natur.

09/06/2026

"Mahlzeit am Vorabend und nach der OP"

Ihr habt alle schon ganz gespannt auf Neuigkeiten zu Fay gewartet. Wir haben auch mitgefiebert. 🙏🍀

Wie heute früh schon in der Story kurz erwähnt, hat Fay die OP sehr gut überstanden. 💪

Dank Euch allen, konnte die Operation der Ellenbogenfraktur und - luxation von einem Spezialisten durchgeführt werden. Die hübsche, kleine Fähe hat schon wieder ordentlich Appetit und lässt sich das Festmahl genüsslich schmecken. 💉🩺🩼

Nun heißt es noch einige Zeit schonen und in der Box ausharren, damit die Heilung nicht gefährdet wird. Für Fay wird das sicher schwer, aber sie muss durchhalten. Wenn alles gut läuft, dann kann auch sie bald vergesellschaftet und später ausgewildert werden, was immer unser oberstes Ziel ist. Die beiden anderen Welpen freuen sich dann gewiss über einen weiteren Spielkameraden. 🦊🦊

Ganz herzlichen Dank an alle Unterstützer! 🥰🎉🦊🐾🍀💖

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