29/09/2026
🥰So wenig Aufwand. So viel Information 🥰
Ein paar Schritte reichen, und der Hund weiß genau, was als Nächstes kommt.
Losgehen: Der Körper sagt „Los geht’s“.
Schritte verkürzen: Der Trippelschritt sagt „Gleich wird gebremst“.
Bremsen: Die Hand und die Leine sagen „Stopp“.
Sitzen: Der sanfte Zug mit zwei Fingern plus Sitzknicks sagt „Setz dich“.
Kein Kommandofeuerwerk, kein Ziehen, kein „Sitz … Sitz … jetzt SITZ!“.
👉Der Ablauf funktioniert, weil jedes Signal das nächste vorbereitet: Der Trippelschritt nimmt Tempo heraus, die Leinenbremse kündigt das Stoppen an, und der leichte Zug nach oben wird zusammen mit dem Sitzknicks zum eindeutigen Hinweis für das Hinsetzen. Danach wird die Leine sofort wieder locker.
Warum das so ruhig aussieht?
• der Hund wird nicht überrascht
• Körper und Leine arbeiten zusammen
• die Signale sind klein, aber eindeutig
• es wird nur so viel Hilfe gegeben wie nötig
Und was macht man schnell kaputt?
• zu abrupt stoppen
• zu viel mit der Leine machen
• gleichzeitig reden, ziehen und gestikulieren
• unklar werden, sobald es nicht sofort funktioniert
Fichtlmeier beschreibt diesen Bewegungsablauf deshalb passend wie einen Tanzschritt: fließend, konzentriert und wortlos.
Eigentlich ganz praktisch: Der Hund muss nur verstehen, was wir ihm zeigen. Und das ist manchmal erstaunlich wenig.
👇Redet ihr viel mit eurem Hund – oder funktioniert bei euch schon vieles wortlos? Schreibt es in die Kommentare
Liebe Grüße Gila und Anton 🐕🥰
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