Anton Fichtlmeier

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Erst kommunizieren dann konditionieren | Den Hund verstehen, bevor du ihn erziehst | Die Fichtlmeier-Methode | Welpen, erwachsene Hunde, Jagdhunde | SP Mantrailing
🔽Onlinekurse & Fachbücher🔽

29/09/2026

🥰So wenig Aufwand. So viel Information 🥰

Ein paar Schritte reichen, und der Hund weiß genau, was als Nächstes kommt.

Losgehen: Der Körper sagt „Los geht’s“.
Schritte verkürzen: Der Trippelschritt sagt „Gleich wird gebremst“.
Bremsen: Die Hand und die Leine sagen „Stopp“.
Sitzen: Der sanfte Zug mit zwei Fingern plus Sitzknicks sagt „Setz dich“.

Kein Kommandofeuerwerk, kein Ziehen, kein „Sitz … Sitz … jetzt SITZ!“.

👉Der Ablauf funktioniert, weil jedes Signal das nächste vorbereitet: Der Trippelschritt nimmt Tempo heraus, die Leinenbremse kündigt das Stoppen an, und der leichte Zug nach oben wird zusammen mit dem Sitzknicks zum eindeutigen Hinweis für das Hinsetzen. Danach wird die Leine sofort wieder locker.

Warum das so ruhig aussieht?
• der Hund wird nicht überrascht
• Körper und Leine arbeiten zusammen
• die Signale sind klein, aber eindeutig
• es wird nur so viel Hilfe gegeben wie nötig

Und was macht man schnell kaputt?
• zu abrupt stoppen
• zu viel mit der Leine machen
• gleichzeitig reden, ziehen und gestikulieren
• unklar werden, sobald es nicht sofort funktioniert

Fichtlmeier beschreibt diesen Bewegungsablauf deshalb passend wie einen Tanzschritt: fließend, konzentriert und wortlos.

Eigentlich ganz praktisch: Der Hund muss nur verstehen, was wir ihm zeigen. Und das ist manchmal erstaunlich wenig.

👇Redet ihr viel mit eurem Hund – oder funktioniert bei euch schon vieles wortlos? Schreibt es in die Kommentare

Liebe Grüße Gila und Anton 🐕🥰

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26/09/2026

👉Solch ein Blick ist selten nur ein Blick❤

Weimaraner können gucken, als hätten sie gerade eine sehr konkrete Rückfrage an die Geschäftsführung. Und manchmal ist es tatsächlich genau das: Was machen wir jetzt?

Solche Momente sind klein, aber ziemlich aufschlussreich. Wer seinen Hund kennt, sieht oft schon am Blick, an der Haltung oder an einer kleinen Veränderung in der Spannung, dass gerade etwas geklärt werden will.

Was hilft?
• ruhig bleiben und erst einmal wahrnehmen, was der Hund zeigt
• früh reagieren, bevor aus einer kleinen Frage ein großes Thema wird
• eine klare Entscheidung treffen und sie auch vertreten
• Nähe, Abstand oder Bewegung passend zur Situation einsetzen

Was macht es unnötig schwer?
• hektisch werden
• minutenlang mit dem Hund diskutieren
• Signale übersehen und erst reagieren, wenn er deutlicher werden muss
• selbst unentschlossen bleiben und darauf hoffen, dass der Hund die Situation schon irgendwie löst

Denn Kommunikation mit dem Hund findet selten erst dann statt, wenn etwas schiefläuft.
Oft beginnt sie genau so: mit einem Blick.

Und bei diesem hier möchte man schon fast fragen: „Anton, hast du meinen Antrag inzwischen bearbeitet?“

Kennt ihr diesen Blick von eurem Hund auch und wisst ihr meistens sofort, was er gerade von euch will?

Liebe Grüße Gila und Anton 🐕🥰

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22/09/2026

✅Heute wird nicht trainiert. Heute wird aufgeräumt❤

Zumindest könnte man das meinen. Neben dem Hund liegt ein ganzer Haufen Dummies: groß, klein, weich, fest, unterschiedliches Material.

Und jetzt bitte keine Materialdiskussion: Aufheben. In die Hand geben. Nächstes.

Genau darum geht es bei dieser Übung. Das Aufnehmen soll so selbstverständlich werden, dass der Hund nicht erst prüft, überlegt oder auswählt.

Warum ist das sinnvoll?
• unterschiedliche Materialien werden normal
• das Aufheben wird zunehmend reflexartig
• der Hund lernt, nicht nach Vorlieben zu sortieren
• die Übergabe in die Hand wird optimiert

Und wo wird „Hund“ gerne kreativ?
• „Das da nehme ich lieber nicht.“
• „Das könnte man erst einmal ankauen.“
• „Vielleicht reicht es auch, wenn ich es ungefähr in deine Richtung lege.“
• oder der Klassiker: erst einmal schauen, ob unter dem Haufen nicht doch etwas Besseres liegt.

Das Ziel ist deutlich weniger kompliziert:

Dummy Aufnehmen. Abgeben. Fertig.

Und wenn der letzte weggeräumt ist, kommt selbstverständlich der Teil, auf den der Hund schon wartet: die Bezahlung.

Wie sieht es bei eurem Hund aus: zuverlässiger Aufräumdienst oder eher anspruchsvolle Materialauswahl? 😄

Liebe Grüße Gila und Anton 🐕🥰

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19/09/2026

❤Warten ist Teil der Aufgabe❤

Zwei Hunde. Zwei Dummies. Viele Zuschauer. Und erstaunlich wenig Drama.

Beim Bleib 2 kündigt die Leine am Boden an:
Warte – es folgt eine Aufgabe.

Das klingt simpel. Ist es aber nur dann, wenn der Hund genau weiß, was diese Symbolik bedeutet.

Warum funktioniert das?

• die Symbolik ist vorher sauber aufgebaut
• der Hund kennt den Unterschied zwischen Warten und Freigabe
• gestartet wird erst auf ein eindeutiges Zeichen
• die Aufgabe ist so klar, dass andere Hunde zur Nebensache werden
• der Schwierigkeitsgrad wird erst erhöht, wenn das Grundprinzip sitzt

Und wo wird es schnell schwierig?

• wenn der Hund schon beim Ablegen des Dummys innerlich startet
• wenn die Freigabe jedes Mal anders aussieht oder klingt
• wenn zu früh mit zu viel Ablenkung gearbeitet wird
• wenn der Hund lernt: „Ich darf sowieso gleich los – also kann ich auch schon mal anfangen.“

Denn genau das ist der Unterschied:
Nicht die Ablenkung muss kleiner werden. Die Aufgabe muss klar sein.

Und dann kann sogar eine ganze Hundegasse ziemlich uninteressant werden.

👇Wie wäre es bei eurem Hund: Auftrag verstanden oder erst einmal kurz bei den Kollegen vorbeischauen?
Liebe Grüße Gila und Anton 🐕🥰
Danke für die tollen Videos

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12/09/2026

❤Dackel liegen. Dummies fliegen. Und keiner dreht durch❤

Ja, auch das gibt es. 😄

Cathie und Vroni bleiben im Bleib 3 entspannt liegen, während die Dummies direkt über sie hinwegfliegen.

Erst wenn Frauchen auflöst, wird gearbeitet:
loslaufen, Dummy holen, zurückbringen.
Dann wird getauscht.

Und besonders schön: Während die eine arbeitet, schaut die andere zu, ohne gleich zu beschließen, dass dieser Dummy selbstverständlich auch ihr gehört.

Für zwei Dackel schon fast verdächtig vernünftig.

Aber genau darum geht es: Nicht jeder Reiz verlangt sofort eine Reaktion.

Warum funktioniert das?

• Das Bleib 3 wurde zunächst ohne diese starke Ablenkung aufgebaut.
• Die Schwierigkeit wird Schritt für Schritt gesteigert.
• Erst die eindeutige Auflösung beendet das Bleib.
• Wer nicht freigegeben wurde, bleibt auch dann liegen, wenn der andere arbeiten darf.

Und was geht schnell schief?

• zu früh zu viel Ablenkung verlangen
• das Bleib ständig mit Worten nachsichern
• den Hund doch losschicken, nachdem er bereits selbstständig aufgestanden ist
• unklare Wechsel zwischen Bleiben, Auflösen und Arbeiten

Denn Ruhe entsteht nicht dadurch, dass man einen Hund immer wieder daran erinnert, liegen zu bleiben. Er muss verstanden haben, wann seine Aufgabe beginnt und wann noch nicht.

Und bei eurem Hund: Würde ein fliegender Dummy noch als Trainingsreiz durchgehen oder wäre damit jede Zurückhaltung beendet? Schreib in die Kommentare

Liebe Grüße Gila und Anton 🐕🥰
Danke für die tollen Videos

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04/09/2026

🔥Ein Schlauch, Wasser und die Verbindung ist weg🔥

Sonst ist der Hund entspannt, folgsam und sozialverträglich mit Menschen und Hunden. Doch sobald das Wasser läuft, beißt er in den Strahl, beginnt immer wieder von vorn und verliert sich vollständig in seinem Tun.

Solche Bilder werden häufig geteilt, weil sie lustig aussehen. Doch wenn ein Hund nicht mehr ansprechbar ist und nicht selbst aus der Wiederholung herausfindet, handelt es sich nicht um ein harmloses Wasserspiel. Er zeigt stereotypes Verhalten, das man ernst nehmen sollte.

Hinzu kommt: Beim Beißen in den Wasserstrahl schluckt der Hund häufig mehr Wasser, als man bemerkt. Auch deshalb sollte dieses vermeintliche „Spiel“ nicht weiter gefördert werden.

Entscheidend ist jedoch nicht, den Hund erst auf dem Höhepunkt seiner Erregung zu stoppen. Der Aufbau muss viel früher beginnen: mit einer verlässlichen Ruhezone, dem richtigen Abstand und kleinen Schritten, in denen der Hund noch ansprechbar bleibt.

Genau hier setzt das Bleib 3 an. Es ist kein Kommando für den Notfall, sondern ein vertrauter Bereich, in dem der Hund gelernt hat, ruhig zu warten und wirklich abzuschalten.

✅ DER NÄCHSTE SCHRITT:
In unserem kostenlosen Freebie erfährst du,
• was der Wasserschlauch über die Erreichbarkeit deines Hundes verrät
• wie du ein bereits bekanntes Bleib 3 in fünf Stufen auf den Wasserreiz überträgst
• woran du erkennst, ob dein Hund wirklich entspannt ist
• welche vier Fehler den Aufbau immer wieder zunichtemachen

Wichtig: Das Freebie setzt voraus, dass dein Hund das Bleib 3 bereits kennt. Wie du die Symbolik einführst und das Bleib 3 von Grund auf aufbaust, zeigen wir im Buch und Onlinekurs „Der Hund an der Leine“.

👉👉Kommentiere einfach „WASSER“ unter diesem Reel und wir senden dir den Link zum kostenlosen Freebie.

Liebe Grüße Gila und Anton 🐕

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29/08/2026

❤Kurze Beine, große Mission❤

Für andere ist es vielleicht nur ein bisschen Wasser, für Cathie und Vroni ist es schon fast eine kleine Schwimmexpedition.

Ruhig geht es hinein. Denn auch wenn das Wasser flach aussieht: Wo ein großer Hund noch bequem laufen kann, muss ein Dackel schon schwimmen.

👉 Und dann beginnt die eigentliche Aufgabe:

Das Dummy liegt im Wasser, Cathie und Vroni gehen nacheinander hinein, schwimmen hochmotiviert hinaus, nehmen es auf und bringen es zuverlässig zurück.

Genau das macht gute Wasserarbeit aus:

• ruhig ins Wasser gehen
• konzentriert zum Dummy schwimmen
• sicher aufnehmen
• entspannt zurückkommen
• und das Dummy zuverlässig abgeben

Gerade beim Apportieren aus dem Wasser ist es wichtig, dass der Hund nicht einfach nur möglichst schnell ans Ziel will. Denn beim Wasserapport zählt nicht, wer zuerst am Dummy ist, sondern wie souverän der Hund die Aufgabe meistert.

Und mal ehrlich: Bei einem Dackel sieht so eine kleine Wasserstrecke gleich ein bisschen mehr nach Hochseeeinsatz aus.

Cathie und Vroni zeigen jedenfalls: Man braucht keine langen Beine für große Aufgaben – nur Vertrauen, Freude an der Arbeit und ein bisschen Schwimmtechnik.

👇 Ist dein Hund beim Wasserapport genauso konzentriert unterwegs oder wird aus der Mission eher eine kleine Planschparty?

Liebe Grüße Gila und Anton 🐕🥰

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25/08/2026

❤Erst denken, dann schwimmen: Das unterschätzte Risiko beim Wassereinstieg❤
Reinstürmen und abtauchen? Was nach purer Lebensfreude aussieht, kann schnell böse enden. Vor allem in unübersichtlichen und stark bewachsenen Gewässern ist unkontrolliertes Hineinspringen gefährlicher Leichtsinn.
Ein verlässlicher Hund stürmt nicht blindlings los, sondern lernt das kontrollierte Ein- und Aussteigen.
👉 Das solltest du am Wasser bedenken:
• Versteckte Hindernisse: Unter dichtem Kraut und trüber Oberfläche lauern oft scharfkantige Felsen, Treibholz, Draht oder Glasscherben.
• Gefahr durch Feststecken: Dichte Schlingpflanzen und Wasserpflanzen können die Läufe behindern oder den Hund in Panik versetzen.
• Kräftezehrender Ausstieg: Steile Böschungen, tiefes Gefälle und schlammiger Grund machen den Rückweg an Land oft schwerer als den Einstieg.
• Kraft & Konzentration: Ruhiges Reingleiten verhindert Kälteschocks, spart wertvolle Energie für den Rückweg und hält den Hund voll im Gehorsam.
In fremde und bewachsene Gewässer geht es grundsätzlich mit Bedacht. Kontrollierte Wasserarbeit schützt die Gesundheit deines Hundes. Ein Dummy im Wasser macht zwar Spaß, aber Sicherheit geht immer vor Tempo.
👇 Darf dein Hund überall reinspringen oder bremst du ihn vorher ab?

Mehr dazu hier: https://onlinekurse.fichtlmeier.de/s/fichtlmeier/spurarbeit-und-apport-am-wasser/

Liebe Grüße Gila und Anton 🐕🥰
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18/08/2026

❤ Wasserarbeit – wenn Apportieren ernst wird ❤

Was im Video nach purer Entschlossenheit aussieht, ist das Ergebnis eines durchdachten und kleinschrittigen Trainingsaufbaus.

Erst apportiert der Hund zuverlässig das Entendummy an Land auf der Wiese. Dann folgt der Übergang: Eine dicht mit Schilf und Wasserpflanzen bewachsene Wasserfläche. Der Hund nimmt das Gewässer an, arbeitet sich konzentriert durch den dichten Bewuchs, findet das Dummy und bringt es sicher zurück.

👉Wasserarbeit verlangt dem Hund enorm viel ab:
• Fundament an Land legen: Bevor ein Hund schwere Aufgaben im Wasser lösen kann, müssen Grundgehorsam, Bringwille und das Verlorensuchen an Land absolut gefestigt sein.
• Keine Überforderung: Dichter Bewuchs, Schilf und lange Schwimmstrecken kosten viel Kraft. Der Schwierigkeitsgrad darf nur schrittweise gesteigert werden, damit der Hund weder überfordert wird noch die Passion verliert.
• Verlässlicher Finderwille: Erst wenn die Basisschritte an Land reflexartig sitzen, kann der Hund die nötige Härte und Konzentration aufbringen, um sich auch durch schwieriges Gewässer zur Beute durchzukämpfen.

✅So lässt sich jagdliche Wasserarbeit praxisnah aufbauen, ohne in der Ausbildung mit flugunfähig gemachten Enten zu arbeiten.

Der genaue Aufbau ist Thema in unseren Onlinekursen und im Buch „Die Ausbildung des Jagdhundes“ vom Kosmos Verlag. Denn solche Aufgaben entstehen nicht durch Zufall, sondern nur mit sauberer Vorbereitung.

Liebe Grüße Gila und Anton 🐕🥰

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15/08/2026

❤ Dackel anleinen – ohne Einfangen, ohne Theater ❤

Cathie und Vroni zeigen hier eine kleine Alltagsszene, die oft unterschätzt wird: das An- und Ableinen.
Nach Fichtlmeier wird das Halsband nicht einfach über den Hund gezogen. Der Hund wird eingeladen, selbst hindurchzuschlüpfen. Ruhig, wiederholbar und so klar, dass daraus ein Ritual wird.

Gerade beim Dackel ist das mehr als nur praktisch. Wer eigenständig denkt, möchte nicht plötzlich gepackt oder festgehalten werden. Wird das Anleinen sauber aufgebaut, entsteht keine Diskussion am Halsband, sondern Kontakt.

Auch das Abnehmen gehört dazu. Nicht hektisch, nicht nebenbei, sondern bewusst. Der Hund bleibt bei seinem Menschen, hält Kontakt und erlebt: Dieses Ritual lohnt sich.

So wird aus „Ich muss dich jetzt anleinen“ ein gemeinsamer Ablauf:
kommen, Kontakt aufnehmen, Halsband anlegen, Halsband abnehmen, wieder freigeben.

Klein? Ja.
Unwichtig? Ganz sicher nicht.

👇 Schlüpft dein Hund freiwillig ins Halsband oder wird beim Anleinen noch verhandelt? Schreib es uns in die Kommentare.

Liebe Grüße Gila und Anton 🐕🥰
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Bachhauserwies 30
Berg
82335

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