06/06/2026
🚨 Leishmaniose auf den Kanaren – neue Erkenntnisse
Lange galten die Kanarischen Inseln als vergleichsweise sicheres Gebiet in Bezug auf Leishmaniose. Neue Forschungsergebnisse zeigen nun aber, dass die Situation komplexer ist als bisher angenommen.
📚 Die Informationen stammen aus einer laufenden Studie der Universität Las Palmas de Gran Canaria (ULPGC). Seit einigen Jahren wird dort die Verbreitung der Leishmaniose auf den Kanarischen Inseln untersucht.
Nach bisherigen Angaben wurden bereits 13 positive Fälle bei Hunden festgestellt, die auf den Kanaren geboren wurden, nie gereist sind und keinen Kontakt zu bekannten Risikogebieten hatten.
🐶 Was bedeutet das für unsere Arbeit?
Für uns bestätigt dies, wie wichtig regelmäßige Gesundheitskontrollen, Aufklärung und eine gute Parasitenprophylaxe sind.
Aktuell leben bei uns zwei Hunde mit einer Leishmaniose-Diagnose. Beide Tiere stammen jedoch nicht von den Kanaren bzw. haben eine entsprechende Reise- oder Herkunftsgeschichte. Ihre Erkrankung steht daher nicht mit den nun beschriebenen lokalen Übertragungsfällen in Zusammenhang.
Wichtig zu wissen: Eine Leishmaniose-Diagnose ist heute längst kein Todesurteil mehr. Viele betroffene Hunde können mit der richtigen Behandlung und tierärztlichen Betreuung viele Jahre ein glückliches und aktives Leben führen. ❤️
Wir werden die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und unsere Schutzmaßnahmen sowie Informationsangebote bei Bedarf anpassen.
🐾 Wissen schützt Tiere – deshalb möchten wir diese Informationen mit euch teilen.
(auf dem Foto: Jack einer unser Leishmania Hunde)
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