15/06/2026
Wer mich kennt, weiß, dass ich normalerweise nicht diejenige bin, die lange still sitzt.
Die letzten Jahre waren geprägt von Baustellen – im wahrsten Sinne des Wortes, aber auch im übertragenen.
Hundeschule aufbauen, Renovierungen, Selbstständigkeit, Pflegehunde, schwierige Hunde, Verantwortung für viele Tiere, Verluste von Tieren, die mich teilweise über viele Jahre begleitet haben, private Herausforderungen und gleichzeitig der Versuch, für meinen Sohn da zu sein, der selbst gerade keine einfache Zeit hat.
Dazu kamen Dinge, die viele von euch gar nicht mitbekommen haben.
Irgendwann habe ich angefangen zu merken, dass mir die Kraft ausgeht.
Und wenn ich ehrlich bin, haben das wahrscheinlich auch andere gemerkt.
Termine wurden vergessen. Dinge blieben liegen. Veranstaltungen mussten ausfallen. Ich war nicht mehr die Laura, die ich eigentlich sein möchte.
Dafür möchte ich mich entschuldigen.
Gleichzeitig möchte ich mich bedanken.
Bei den Menschen, die mir Vertrauen schenken. Bei meinen Kunden, die teilweise schon viele Jahre an meiner Seite sind. Und auch bei denjenigen, die mich damals unterstützt haben, als nicht klar war, ob es mit der Hundeschule überhaupt weitergehen kann.
Das habe ich nicht vergessen.
Deshalb fällt es mir auch nicht leicht, einen Monat rauszugehen.
Aber ich glaube, es ist notwendig.
Für mich.
Und für meinen Sohn.
Im Juli machen wir deshalb etwas, das längst überfällig ist: Wir steigen in unseren Bus und fahren los.
Einfach mal raus aus dem Alltag. Raus aus dem Funktionieren. Raus aus dem ständigen Müssen.
Die Hundeschule und die Pension laufen währenddessen selbstverständlich weiter. Nadine übernimmt in dieser Zeit die Betreuung und Organisation.
Und im August bin ich wieder da.
Mit etwas Abstand, hoffentlich mehr Energie und ganz sicher mit vielen neuen Geschichten im Gepäck.