Pfotenvertraut - Bianca Willach

Pfotenvertraut - Bianca Willach Pfotenvertraut - Bianca Willach

03/09/2026

Bei der Pfotenpflege sind nicht nur die Krallen wichtig, sondern auch das Fell zwischen den Ballen. 🐾✂️

Gerade wenn ein Hund auf glatten Böden gerne mal rutscht oder im Alter etwas mehr Halt braucht, kann kürzeres Fell zwischen den Ballen für mehr Sicherheit sorgen und helfen, unnötiges Wegrutschen zu vermeiden.

31/08/2026

„Aber er bekommt doch gar nicht so viel Futter …“

Diesen Satz höre ich im Zusammenhang mit dem Gewicht eines Hundes tatsächlich immer wieder.

Und manchmal lohnt es sich dann, nicht nur auf das Hauptfutter zu schauen, sondern einmal einen ganz normalen Tag aufzuschreiben:

🍽️ Hauptfutter
🦴 Kauartikel
🐾 Leckerlis beim Training
🥕 kleine Snacks zwischendurch
🍴 etwas vom Tisch
❤️ vielleicht das Leckerli als festes Abendritual

Jede einzelne Sache für sich wirkt dabei oft gar nicht nach viel.

Aber die kleinen Extras kommen meistens zusätzlich zum eigentlichen Futter dazu – und können sich über den Tag und die Woche durchaus summieren.

Deshalb mein kleiner Tipp:
Schreib einmal für einen ganzen Tag wirklich alles auf, was dein Hund bekommt.

Nicht, um jedes Leckerli zu verteufeln.
Sondern einfach, um überhaupt sichtbar zu machen, was neben dem eigentlichen Futter noch so zusammenkommt.

Denn Futter soll schließlich nicht nur satt machen. Und kleine Extras dürfen selbstverständlich ihren Platz haben. Entscheidend ist das Gesamtbild.

29/08/2026

Wie lange sollte ein Hundesenior eigentlich spazieren gehen?

Ich glaube, dafür gibt es keine pauschale Antwort. 🐾

Bei Hexe plane ich unsere Runden nicht nach einer bestimmten Zeit oder Strecke. Ich schaue, wie sie an diesem Tag drauf ist: Wie bewegt sie sich? Wie motiviert ist sie? Und wie gut verkraftet sie die Bewegung?

Heute waren wir insgesamt etwa 75 Minuten unterwegs – und allein die letzten 600 Meter zum Auto haben 26 Minuten gedauert. 😂🫐

Und an einem anderen Tag können 20 Minuten genau richtig sein.

Gerade bei älteren Hunden finde ich deshalb wichtig, nicht nur auf die Dauer der Runde zu schauen, sondern auch auf die Erholung danach. Und manchmal kann es sinnvoller sein, die Bewegung auf mehrere kürzere Runden über den Tag zu verteilen, statt eine lange Runde „abarbeiten“ zu wollen.

Denn am Ende geht es nicht darum, eine bestimmte Zeit zu erreichen.

Sondern darum, was dem Hund an diesem Tag gut tut. ❤️

26/08/2026

Dunkle Krallen und du weißt nicht, wo du aufhören sollst?

Bei hellen Krallen kann man das Leben meistens gut erkennen. Bei dunklen Krallen ist das deutlich schwieriger – und genau deshalb haben viele von euch Sorge, zu weit zu schneiden.

Ein kleiner Tipp, der dir das Kürzen vielleicht etwas leichter macht:

Schneide lieber viele kleine Stückchen als einmal zu viel.
Gerade wenn die Krallen schon etwas länger sind, kannst du wirklich nur ein winziges Stück abnehmen und dir die Schnittfläche anschauen.

Mit jedem kleinen Stück kannst du dich langsam vorarbeiten.
Wird in der Mitte der Schnittfläche ein kleiner schwarzer Punkt sichtbar, solltest du dort aufhören und nicht weiter kürzen. Dann näherst du dich dem Leben.

Sind die Krallen bereits deutlich zu lang, kann es außerdem sinnvoll sein, regelmäßig – zum Beispiel einmal pro Woche – ein kleines Stück zu kürzen.

So bekommt das Leben nach und nach die Möglichkeit, sich zurückzuziehen und die Kralle kann langsam wieder kürzer werden.

Also lieber regelmäßig ein kleines Stück als selten einen großen Schnitt.

Und vielleicht ist genau das der Trick, der dir bei den dunklen Krallen bisher gefehlt hat.

Wenn du dir unsicher bist oder dein Hund beim Krallenschneiden sehr unruhig ist, lass dir die Technik einmal von einer erfahrenen Person zeigen.

„Mein Hund ist bei der Behandlung überhaupt nicht ruhig…“ 🐾Diesen Satz höre ich gerade bei Erstterminen immer mal wieder...
19/08/2026

„Mein Hund ist bei der Behandlung überhaupt nicht ruhig…“ 🐾

Diesen Satz höre ich gerade bei Erstterminen immer mal wieder – oft verbunden mit der Sorge, dass der eigene Hund sich nicht gut benimmt oder die Behandlung dadurch schwierig wird.

Aber wisst ihr was?
Das ist völlig okay.

Eure Hunde kennen mich in der Regel noch gar nicht. Dann komme ich und fasse sie plötzlich überall an – vielleicht auch genau dort, wo es gerade unangenehm oder sogar schmerzhaft ist.

Da kann man doch nicht erwarten, dass jeder Hund sich direkt entspannt auf die Seite legt und mich einfach machen lässt.
Und tatsächlich: Ein großer Teil der Hunde, die ich behandle, liegt nicht vom ersten Termin an völlig entspannt da.

Manche brauchen ein paar Termine, bis sie merken:
„Ach, die Bianca ist eigentlich ganz okay. Und das hier tut mir sogar gut.“

Bei anderen ist es von der Tagesform abhängig. Und manche Hunde sind einfach eher aufgeregte Typen. Dann müssen wir manchmal etwas kreativer werden und schauen, was dem jeweiligen Hund hilft, ein bisschen Ruhe in die Situation zu bringen.

Für mich ist das völlig in Ordnung.

Ich nehme jeden Hund so, wie er ist. Die Behandlung muss nicht bei jedem Hund gleich aussehen und schon gar nicht nach einem festen Schema ablaufen.

Natürlich freue ich mich riesig, wenn wir mit der Zeit merken, dass mehr Ruhe einkehrt und dadurch immer mehr möglich wird. ❤️

Aber der Weg dahin darf ganz unterschiedlich aussehen.
Flexibilität und Kreativität gehören für mich genauso zur Hundephysiotherapie wie meine Hände und mein Fachwissen.

Und wer schon ein bisschen über uns gelesen hat, weiß vielleicht auch: Meine Hexe gehört beim Thema Anfassen definitiv nicht zu den entspanntesten Hunden.

Vielleicht bin ich deshalb bei solchen Dingen auch besonders entspannt.

Euer Hund muss bei mir nicht „perfekt funktionieren“. Er darf einfach Hund sein. 🐾

15/08/2026

Ins Auto springen – für viele Hunde völlig selbstverständlich.

Aber nicht für jeden die beste Lösung.

Je nach Alter, Körpergröße, Fahrzeughöhe oder körperlicher Situation kann der Sprung ins Auto eine deutliche Belastung für den Bewegungsapparat sein.

Gerade bei Hunden mit Gelenkproblemen, nach einer Operation oder wenn Bewegungen zunehmend schwerfallen, kann es sinnvoll sein, das Ein- und Aussteigen anzupassen.

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Eine Rampe, eine Treppe, ein stabiler Tritt oder – je nach Hund und Situation – auch das Hinein- und Herausheben.

Aber: Eine Rampe hinstellen und erwarten, dass der Hund sie einfach benutzt, funktioniert nicht immer. 😉

Für viele Hunde ist das zunächst ungewohnt. Sie müssen erst lernen, dass sie darüber sicher ins Auto gelangen können.

Deshalb würde ich solche Hilfsmittel immer in kleinen Schritten und möglichst ohne Zeitdruck aufbauen.

Und genau deshalb lohnt es sich, das bereits mit einem jungen Hund zu üben. Dann ist die Rampe später keine völlig neue Erfahrung, wenn sie aufgrund des Alters, einer Erkrankung oder nach einer Operation plötzlich gebraucht wird.

Welche Lösung für deinen Hund sinnvoll ist, hängt immer von seiner individuellen Situation ab. 🐾

Wie steigt dein Hund ins Auto – springt er noch selbstständig hinein oder nutzt ihr bereits eine Rampe, Treppe oder andere Hilfe?

Fahrrad fahren mit Hund – ist das für jeden Hund geeignet? Gemeinsam mit dem Hund eine Radtour zu machen, klingt für vie...
10/08/2026

Fahrrad fahren mit Hund – ist das für jeden Hund geeignet?

Gemeinsam mit dem Hund eine Radtour zu machen, klingt für viele nach einem tollen Ausflug. Und für manche Hunde ist es das auch. Aber bevor wir losfahren, gibt es ein paar Dinge, die wir im Blick haben sollten.

🐾 Ist dein Hund körperlich dafür geeignet?
Fahrradfahren bedeutet eine längere, gleichmäßige Belastung. Dein Hund sollte gesund, ausgewachsen und körperlich in der Lage sein, diese Belastung zu bewältigen. Gerade bei jungen Hunden sollte man warten, bis der Bewegungsapparat ausreichend entwickelt ist – je nach Größe und individueller Entwicklung kann das unterschiedlich lange dauern.

🐾 Langsam aufbauen
Auch ein gesunder Hund sollte nicht einfach von heute auf morgen mehrere Kilometer neben dem Fahrrad laufen. Erst einmal müssen Fahrrad, Laufen neben dem Rad und die Belastung kennengelernt werden. Die Strecke und das Tempo sollten langsam gesteigert werden.

🐾 Die Temperatur im Blick behalten
Radfahren ist eine kontinuierliche Belastung und lässt sich nicht einfach mit einem gemütlichen Spaziergang vergleichen. Bei etwa 18–20 °C und darüber kann es für viele Hunde bereits zu warm werden – besonders bei Sonne, höherem Tempo oder wenig Schatten. An warmen Tagen ist eine Radtour deshalb besser keine gute Idee.

🐾 Und ganz wichtig: Hat dein Hund überhaupt Spaß daran?
Nicht jeder Hund ist ein begeisterter Laufpartner. Vielleicht möchte dein Hund lieber gemütlich schnüffeln, zwischendurch stehen bleiben und seine Umgebung erkunden.

Nur weil die Vorstellung einer gemeinsamen Radtour für uns schön klingt, muss sie das für unseren Hund nicht automatisch sein. 😉

Wenn dein Hund gerne läuft, körperlich dafür geeignet ist und langsam an die Belastung herangeführt wird, kann Fahrradfahren aber natürlich eine tolle gemeinsame Aktivität sein.

Nicht der schnellste oder längste Ausflug ist das Ziel – sondern eine Tour, die für euch beide passt. ❤️

Fährst du mit deinem Hund Fahrrad – oder steht die erste gemeinsame Radtour noch auf eurer Wunschliste? 🐕

Erzähl mir gerne in den Kommentaren, wie es bei euch aussieht. 😊

Braucht jeder Hund einen erhöhten Napf?Ganz klar: Nein.Gleichzeitig gibt es Hunde, für die ein erhöhter Napf den Alltag ...
04/08/2026

Braucht jeder Hund einen erhöhten Napf?

Ganz klar: Nein.

Gleichzeitig gibt es Hunde, für die ein erhöhter Napf den Alltag angenehmer machen kann.

Das kann zum Beispiel der Fall sein bei:
🐾 älteren Hunden
🐾 Arthrose oder anderen Gelenkbeschwerden
🐾 eingeschränkter Beweglichkeit
🐾 Problemen im Bereich Schulter, Ellbogen, Rücken oder Nacken
🐾 Hüftproblemen – da diese Hunde ohnehin vermehrt Gewicht auf die Vorderhand verlagern, kann tiefes Bücken beim Fressen diese zusätzlich belasten

Wenn das Absenken des Kopfes unangenehm ist oder die Vorderhand zusätzlich belastet wird, kann ein erhöhter Napf helfen, die Fressposition zu erleichtern.

Das bedeutet aber nicht, dass jeder Hund automatisch einen erhöhten Napf braucht.

Wichtig ist, den Hund individuell zu betrachten. Eine unpassende Höhe kann genauso ungünstig sein wie gar keine Anpassung.

Deshalb lohnt es sich immer zu überlegen:
Was tut genau meinem Hund gut? 🐾

Unsicher, ob dein Hund davon profitieren würde? Schreib mir gern – ich schau's mir individuell mit dir an. 💬

27/07/2026

Vor zwei Jahren... 🐾

Im Sommerurlaub in der Sächsischen Schweiz haben wir noch gemeinsam kleine Wanderungen gemacht. Zwei, manchmal sogar drei Stunden waren kein Problem.

Heute sehen unsere Urlaube anders aus.

Statt langer Wanderungen gibt es gemütliche Waldrunden. Hexe bestimmt das Tempo, wir bleiben stehen, wenn sie schnüffeln möchte und machen Beeren-Pflück-Pausen, wenn sie sie braucht 😉

Früher hätte ich vielleicht gedacht, dass wir auf etwas verzichten.

Heute weiß ich: Wir haben nichts verloren – wir haben unseren Alltag einfach an Hexes Bedürfnisse angepasst.

Und ehrlich gesagt sind genau diese ruhigen Momente heute mindestens genauso wertvoll wie die großen Touren damals. 🤎





20/07/2026

Ist dein Hund wirklich stur? 🐾

Vielleicht kennst du solche Momente:

Du gibst deinem Hund das Signal „Sitz“ – aber er setzt sich nicht sofort. Du wiederholst das Signal und irgendwann macht er es doch.

Oder ihr seid unterwegs und dein Hund bleibt plötzlich stehen, setzt oder legt sich hin und möchte nicht weiterlaufen. Du schlägst eine andere Richtung ein – und plötzlich läuft er wieder mit.

Oder dein Hund soll ins Auto springen, braucht aber mehrere Aufforderungen, bevor er schließlich einsteigt.

Schnell denken wir dann: „Mein Hund ist stur.“
„Er macht einfach, was er will.“
Aber ist das wirklich so?

Oder versucht dein Hund vielleicht gerade, dir etwas mitzuteilen?

Natürlich kann es viele Gründe geben, warum ein Hund ein Verhalten zeigt. Vielleicht ist er abgelenkt, unsicher oder die Situation ist für ihn gerade schwierig.

Aber manchmal lohnt sich auch ein Blick auf den Körper.
Ich merke das zum Beispiel bei Hexe: Wenn ich ihr sage, dass sie sich setzen soll und ich das Signal wiederholen muss, liegt es nicht daran, dass sie mich nicht versteht. Das Sitzen fällt ihr inzwischen körperlich einfach schwerer.

Genau deshalb finde ich es wichtig, Verhalten nicht sofort zu bewerten, sondern erst einmal neugierig zu sein:

Was könnte hinter diesem Verhalten stecken?

Denn manchmal ist ein Hund nicht stur. Manchmal braucht er einfach, dass wir genauer hinschauen. 🐾

Kennst du solche Momente bei deinem Hund?





Adresse

Bargfeld-Stegen
23863

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

+4915251880747

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Pfotenvertraut - Bianca Willach erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Pfotenvertraut - Bianca Willach senden:

Verknüpfungen

Teilen

Kategorie