Vet Zentrum BGL

Vet Zentrum BGL Tierärztliche Fachpraxis für Hunde und Katzen auf dem Niveau einer Tierklinik

26/06/2020
Arbeiten wo andere Urlaub machen...Gerne teilen
21/01/2020

Arbeiten wo andere Urlaub machen...
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Arbeiten wo andere Urlaub machen - Das Vet Zentrum Berchtesgadener Land in Bad Reichenhall sucht Verstärkung Unsere Patienten behandeln wir auf höchstem fachlichen und technischen Niveau. Die persö...

Einen schönen dritten Advent...
06/12/2019

Einen schönen dritten Advent...

Auch eine Leptospirose- Impfung ist wichtig...
01/11/2019

Auch eine Leptospirose- Impfung ist wichtig...

𝗧𝗼𝗱 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗣𝗳ü𝘁𝘇𝗲 – 𝗶𝗺𝗺𝗲𝗿 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗛𝘂𝗻𝗱𝗲 𝗲𝗿𝗸𝗿𝗮𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗮𝗻 𝗟𝗲𝗽𝘁𝗼𝘀𝗽𝗶𝗿𝗼𝘀𝗲

Wenn Hunde aus Pfützen trinken, denkt man eigentlich an nichts Böses. Jedoch gibt es aktuell in München und Umgebung ungewöhnlich viele Hunde, die an der sogenannten Leptospirose erkrankt sind - eine Erkrankung, die unbehandelt meistens tödlich endet.

Leptospirose wird durch Bakterien verursacht, die Nager und Wildschweine über ihren Urin ausscheiden und so in die Umwelt gelangen. Vor allem Pfützen und stehende Gewässer sind eine Gefahrenquelle für unsere Vierbeiner, wenn sie daraus trinken oder darin baden. Infektionen treten besonders häufig im Sommer und Herbst auf.

Die Erreger befallen verschiedene Organe, vor allem Nieren, Leber und Lunge. Erkrankte Hunde zeigen anfangs oft unspezifische Symptome, wie Fieber und Abgeschlagenheit. Aber ein dramatischer Verlauf ist nicht selten. Besonders häufig besiedeln die Erreger die Nieren und schränken deren Funktion, das Blut zu reinigen, gefährlich ein.

Damit es nicht so weit kommt, sollten Hunde gegen Leptospirose geimpft werden. Jährliche Wiederholungsimpfungen sind nötig, um den Hund bestmöglich vor einer Erkrankung zu schützen.

Ist die Leptospirose ausgebrochen, muss der betroffene Hund schnellstens behandelt werden. Dr. René Dörfelt, Oberarzt für Intensiv- und Notfallmedizin an der Medizinischen Kleintierklinik, erklärt, dass das Hundeleben oft nur durch eine intensive stationäre Therapie und eine Dialysebehandlung gerettet werden kann. Dabei wird das Blut des Patienten gereinigt – eine lebenswichtige Aufgabe, die die kranken Nieren nicht mehr leisten können.
„Bei einem Verdacht auf Leptospirose dürfen wir keine Zeit verlieren. Wenn wir die Therapie rechtzeitig starten, haben die Hunde gute Chancen, wieder gesund zu werden“, betont Dr. Dörfelt.

Endlich mal eine Qualzucht - Kampagne von einer Kammer ausgehend...
01/11/2019

Endlich mal eine Qualzucht - Kampagne von einer Kammer ausgehend...

Süß, aber krank gezüchtet – die Tierärztekammer Berlin startet ihre zweite Anti-Qualzucht-Kampagne, diesmal auf Bussen und Bahnen in Berlin.

Reisewarnung für Norwegen 🇳🇴!
10/09/2019

Reisewarnung für Norwegen 🇳🇴!

Norwegian Veterinary institute said 'to have healthy and great Norwegian dogs die so quickly is naturally serious'

Wahre Worte über den tierärztlichen Notdienst- wie wird es weiter gehen?
22/06/2019

Wahre Worte über den tierärztlichen Notdienst- wie wird es weiter gehen?

Notdienst in Not!

Langsam wird das Eis dünn, sehr dünn. Die Rede ist nicht vom Klimawandel, sondern von der dramatischen Situation im tierärztlichen Notdienst. Es gibt ihn kaum noch! Immer mehr Tierkliniken müssen ihren Klinikstatus aufgeben, weil der damit verbundene Notdienst einfach nicht mehr ausreichend besetzbar ist. In den wenigen Kliniken hingegen, die ihren Notdienst noch irgendwie aufrechterhalten, verzweifeln die Tierärzte an dem kaum mehr zu bewältigenden Zulauf und der Tatsache, nur noch das Nötigste für die Patienten tun zu können.

Die wirtschaftliche Lage der deutschen Tierärzte hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten stetig verschlechtert. Der gesetzlich festgesetzte Rahmen, innerhalb dessen Tierärzte ihre Leistungen abrechnen dürfen, die GOT (Gebührenordnung für Tierärzte), entspricht nicht mehr den aktuellen Kosten für Mieten, Ausstattung, Personal, Energie etc. Maximal kann der dreifache Satz zur Anwendung kommen. Im westeuropäischen Vergleich ist die tiermedizinische Versorgung in Deutschland billig.

Eine zusätzliche Herausforderung ergibt sich aus dem Arbeitszeitgesetz. Elf Stunden Ruhezeit schreibt dieses nach einer Schicht vor, die maximal zehn Stunden dauern darf; dementsprechend viele Tierärzte muss sich eine Klinik für eine Versorgung rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr leisten können. Kommt im Notdienst für eine Behandlung der dreifache Satz zur Anwendung, wird das häufig als „Abzocke“ betrachtet. Betriebswirtschaftler haben indes errechnet, dass die Notdienstversorgung tatsächlich sogar erst bei einem fünffachen Satz kostendeckend wäre. In anderen Branchen gibt es über die Kosten für Dienstleistungen in der Nacht oder am Wochenende gar keine Diskussion – sei es beim Schlüsseldienst oder Sanitärnotdienst. Und dort geht es nicht einmal um Leben und Tod.

Offensichtlich fehlt für die betriebswirtschaftliche Seite der Tiermedizin in der öffentlichen Wahrnehmung das Bewusstsein. Das mag in der Emotionalität des Berufs wie auch im Idealismus vieler seiner Vertreter begründet sein oder auch daran liegen, dass der humanmedizinische Kassenpatient Arztrechnungen in der Regel gar nicht zu Gesicht bekommt. Zudem lassen leider in Deutschland bisher nur wenige Tierbesitzer ihre Lieblinge krankenversichern. Fakt ist jedenfalls, Dumping-Preise ausgerechnet für die Gesundheit unserer Vierbeiner und eine „Geiz-ist-geil-Mentalität“ führen langfristig für alle Beteiligten, einschließlich der vierbeinigen Patienten, in eine Sackgasse.

Gegenwärtig jedenfalls haben die Kliniken mit noch bestehenden Notdiensten keine andere Wahl, als noch effizienter zu arbeiten und sich ausschließlich darauf zu konzentrieren, lebensbedrohlich erkrankten Patienten schnellstmöglich über die akute Situation hinwegzuhelfen. Eine vollständige Abklärung einer Erkrankung ist im Notdienst nicht möglich und damit häufig auch keine genaue Diagnosestellung. Nur so können die Leben möglichst vieler schwerkranker Tiere gerettet werden. Bei nicht akuten Erkrankungen, wie einfachem Husten oder Durchfall bei ansonsten gutem Allgemeinbefinden, sind Tierbesitzer daher wesentlich besser in der Terminsprechstunde aufgehoben und sparen sich lange Wartezeiten. Akute schwerwiegende Krankheitszeichen, wie starke Atemnot, Krampfanfälle oder akute Lähmungen, hingegen bedeuten meist Lebensgefahr und erfordern eine tierärztliche Behandlung im Notdienst.

Adresse

Weitwiesenring 4
Bad Reichenhall

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