Hundeland Rostock

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Hundeland Rostock Die Anzahl der Hundehalter in Deutschland wächst stätig an und die selbsternannten Hundeprofis und Trainer sprießen wie Pilze aus dem Boden.

Als Problemhundetherapeutin stehe ich Ihnen nicht nur für Verhaltensauffälligkeiten und Fehlverhalten zur Seite, sondern auch beratend, begleitend bei der Hundeerziehung sowie der Welpenfrüherziehung und der Junghundeerziehung. So dass man als Hundebesitzer den Überblick darüber verliert welche Erziehungsmethoden sinnvoll sind und an welche man lieber gar keinen Gedanken verschwendet. Aus dem Meer der unterschiedlichen Meinungen zahlreicher Trainer, soll man als Halter nun zwischen gut und schlecht unterscheiden. Ich arbeite nach dem SDTS Speechless-Dog-Training-System
(entwickelt von Gerhard Wiesmeth) welches sich seit 1999 bis heute erfolgreich bewährt hat und auf die artgerechte Hundeerziehung abgestimmt ist. Ich arbeite ausschließlich nonverbal und körperaktiv. Mit, statt gegen den Hund!

05/11/2023

"Ich möchte ihn nicht einschränken!"

Das paradoxe ist aber, ein "eingeschränkter Hund", ein Hund dem wir ein 'Nein' kommunizieren können, hat so viel mehr Freiheiten, als ein Hund der Einschränkungen nicht kennt.

Einen Hund der akzeptiert, dass er im Café mal eine Stunde ruhig unter dem Tisch zu liegen hat, der kommt wenn man ihn ruft, der auch mal alleine im Hotelzimmer bleiben kann - so einen Hund kann ich fast überall hin mitnehmen, oft frei laufen lassen und ihm viel Freiheit bieten.

Einen Hund nicht einzuschränken bedeutet nicht die Bedürfnisse des Hundes zu erfüllen, sondern die eigenen Bedürfnisse, weil wir vielleicht selbst etwas negatives mit Grenzen verknüpfen.
- was aber nichts mit dem Hund zutun hat

03/12/2022

Der Zyklus der Hündin
Hundewelten - Berufsbildungsinstitut für Hundetrainer

Bei der Hündin dauert ein Zyklus in der Regel ca. 6-7 Monate, also deutlich länger als bei der Frau (28 Tage). Die Zykluslänge kann von Hündin zu Hündin stark variieren, von 4 bis 12 Monaten.

Kleine Hündinnen werden oft früher das erste Mal Läufig (ca. mit 4-6 Monaten) als großrassige Hündinnen (ca. mit 6-9 Monaten).
Die angegeben Zahlen sind als Richtwerte zu verstehen und für jede Hündin individuell anzupassen. Proöstrus und Östrus werden zusammen als Läufigkeit oder „Hitze“ bezeichnet.

Wie man einer Scheinträchtigkeit entgegen handeln kann, erfahren Sie z.B. in unserer fundierten Ausbildung zum Hundetrainer SDTS® Fachbereich Problemtherapie.


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https://www.hundewelten.de/hundetrainer-problemhunde.html

☝️Kastanien und Walnüsse sind kein Hundespielzeug!Sie sind giftig und können zu lebensbedrohlichen Vergiftungen führen.
14/10/2022

☝️Kastanien und Walnüsse sind kein Hundespielzeug!
Sie sind giftig und können zu lebensbedrohlichen Vergiftungen führen.

Der Herbst birgt Gefahren für ihren Hund

Wenn sich im Herbst die Blätter verfärben, fallen auch wieder Kastanien, Eicheln und Walnüsse zu Boden.

Manch Hundehalter spielt dann gerne mit seinem Hund und den Kastanien, Eicheln oder Walnüssen, indem sie z.B. gekickt und als natürlicher Ball-Ersatz genutzt werden. Andere Hunde tragen sie einfach gern mit sich herum und/oder kauen darauf.

Dies kann für Hunde lebensgefährlich werden.

Einerseits können die Inhaltsstoffe der Kastanien, Eicheln und Walnüsse, sogenannte Anti-Nährstoffe (*Glykoside, *Phytinsäure, *Tannine und *Saponine), zu Vergiftungen führen. Andererseits kann die Walnussschale mit einem speziellen Pilz befallen sein, der das hochgiftige Roquefortin C bildet. Dieser Pilz ist für uns nicht sichtbar.

Unreife Walnüsse, Eicheln und Kastanien haben zudem keinen Nährwert für Hunde.

Werden die Kastanien, Eicheln oder Walnüsse im Ganzen verschluckt, können sie zu gefährlichen Darmverschlüssen führen!

Erste Anzeichen für einen Darmverschluss sind Erbrechen oder mangelnder Kotabsatz sowie manchmal Durchfall. Bei möglichem Darmverschluss sollte so schnell wie möglich ein Tierarzt aufgesucht werden!

Kommen Sie mit ihrem Hund gut durch den goldenen Herbst.

Bleiben Sie wissbegierig, Ihre Petra Puderbach
CanisLogisch®

Für Hundewelten - Berufsbildungsinstitut für Hundetrainer

*Glykoside sind - einfach gesagt - Zuckeralkohole, die bei ihrer Spaltung - z.B. beim Kauen und Verdauen – u.a. Blausäure freisetzen. Sie wirken auf das Herz indem die Kontraktion des Herzens stärker wird, aber es trotzdem nicht öfter schlägt. Eine überdosierte Einnahme oder Verzehr solcher Pflanzen kann auch zu Übelkeit, Erbrechen, Sehstörungen, Herzrasen, Herzstolpern und letztendlich zum Herzinfarkt führen. Man findet Glykoside z.B. in Holunder, Bittermandel, Limabohnen, Maniok, Lein (Samen), Kresse und Steinobst, Fingerhut und in Kastanien.

*Saponine sind verschiedenartige Verbindungen, deren gemeinsame Eigenschaft darin besteht, dass sie in wässriger Lösung „seifenartig“ schäumen. Sie reizen in hoher Konzentration die Schleimhäute, sind membranschädigend, zerstören die Magen-Darm-Schleimhaut, schädigen rote Blutkörperchen und wirken auf das zentrale Nervensystem. Man findet sie hochkonzentriert in Kastanien. Hohe Konzentrationen finden sich außerdem in zahlreichen Gemüsesorten wie Zuckerrüben, Kichererbsen, Sojabohnen, Erdnüssen, Mungobohnen, Saubohnen, Linsen, Erbsen, Spinat, Spargel, Fenchel, Hafer, Knoblauch, Rote Bete, Tomaten, grünen Paprika, Auberginen und Kartoffeln. Auch Zwiebeln beinhalten Saponine.

*Phytinsäure bindet Mineralstoffe und behindert Enzyme, blockiert so die Verdauungsenzyme Pepsin und Trypsin (diese sind für die Verdauung von Proteinen zuständig) und somit auch die Aufnahme von Nährstoffen (Eisen, Zink & Kalzium) während der Verdauung. Zuviel bzw. ständige Aufnahme von zu viel Phytinsäure kann Nährstoffmängel begünstigen. Phytinsäure ist z.B. in Walnüssen enthalten.

* Eicheln (Tannin): Eicheln sind sehr giftig für Ihren Hund und eine mittlere Menge kann bereits tödlich sein. Eine Vergiftung kann beobachtet werden, wenn ein 10 Kilogramm schwerer Hund 5-10 Eicheln gefressen hat. Die Symptome sind Müdigkeit, verminderter Appetit, Fieber, Verstopfung, Durchfall usw..



Bild: & Eric Isselee - Canva - Pro Teamlizenz

Das Kleingedruckte:
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09/09/2022

Wusstest Du schon? Teil 7 - Wie viel Bewegung braucht Dein Hund?
Hundewelten - Berufsbildungsinstitut für Hundetrainer

Bitte verzichtet bei euren Backexperimenten mit Xylit darauf eure Hunde naschen zu lassen.
05/04/2022

Bitte verzichtet bei euren Backexperimenten mit Xylit darauf eure Hunde naschen zu lassen.

Nicht jeder Hund will Kontakt zu Anderen.Die gelbe Kennzeichnung soll das von weitem schon signalisieren. Leider leben v...
21/02/2022

Nicht jeder Hund will Kontakt zu Anderen.
Die gelbe Kennzeichnung soll das von weitem schon signalisieren.

Leider leben viele Hundebesitzer nach dem Motto ,,Nach mir die Sinnflut." und lassen ihre Hunde ohne Rücksicht im Freilauf auf andere Hunde zu laufen.
Das das so manch ein Hundehalter oder Hund aber nicht gut findet, ist dabei irrelevant.

Ich fände es gut, wenn sich diese Kennzeichnung auch bei uns durchsetzt und mehr Hundehalter darauf Rücksicht nehmen, dass nicht jeder Hund den Kontakt zu Anderen will 👍

Jeder Hundehalter sollte wissen, was die gelbe Schleife bedeutet. Informiere dich hier!

Mehrhundehaltung Vor, - oder Nachteil?
31/12/2021

Mehrhundehaltung Vor, - oder Nachteil?

Mehr Hunde braucht das Land

„Ich brauche mal dringend eure Hilfe bezüglich Mehrhundehaltung!“ Zu diesem Thema liest und hört man immer öfter sehr ausführliche Leidens- und Problemgeschichten von Hundehaltern und ihren Hunden.

Ich finde es sehr mutig und einsichtig, wenn man sich Hilfe sucht, man kann schließlich nur die Probleme, die man als solche erkennt auch lösen.

Was mich eher nachdenklich stimmt sind die Auslöser, die zu den Problemen in der Mehrhundehaltung führen, denn vieles ist - ich muss es leider sagen, Menschgemacht und „so unnötig wie ein Kropf“. Es erreichen mich immer wieder Anfragen und Hilfegesuche von Mehrhundehaltern, deren Problematik vorwiegend ab dem dritten Hund beginnt.

Waren die ersten zwei Hunde entweder vollkommen problemlos oder nur minimal problembehaftet und vom Besitzer gut händelbar, manifestieren sich mit dem dritten Hund plötzlich Problematiken wie z.B., dass ein Hund plötzlich nicht mehr alleine bleiben kann und die Wohnungseinrichtung zerstört, ausgeprägtes Kontrollverhalten oder handfeste Artgleichen Aggressionen aufweist und mit massiven Stressanzeichen und körperlichen Auswirkungen wie stundenlanges erbrechen reagiert.

Ich weiß, wovon ich rede, hatte ich doch selbst schon eine Hundemeute von drei Hunden. Die ersten zwei waren in der Haltung relativ unproblematisch, mit dem Einzug von Nummer drei begannen dann mehr oder weniger die Probleme. Der zweite Hund begann massive Stresssymptome in Form von stundenlangem, fast schon zwanghaften, Erbrechen zu zeigen. Immer schon mit empfindlichem Magen ausgestattet, auch in der vorherigen 2-Hunde-Haltung, manifestierte sich das Erbrechen mit Hund Nummer drei zum festen und permanenten Verhaltensventil.
Sobald der Stresspegel sich in irgendeiner Form veränderte, kotzte der Hund von jetzt auf gleich. Auch wenn der Magen bereits leer war, würgte er stundenlang krampfhaft weiter, es war ein Trauerspiel.

Als ich mich schweren Herzens dazu durchrang und Nummer drei in gute Hände abgab, hörte das Erbrechen von einem Tag auf den anderen auf, ohne dass ich etwas geändert hätte. Weder die Fütterung noch die Haltung, nichts! Ich verstand damals den Zusammenhang nicht und erst nach meiner Hundetrainerausbildung, Jahre später, verstand ich diesen endlich. Ich war zutiefst erschüttert - das könnt ihr mir glauben - aber ich schrieb an anderer Stelle ja schon, mein Weg des Umdenkens war schmerzhaft. ( )

Was ich nach der Abgabe von Hund drei bemerkte, es ging Nummer Zwei viel besser. Er erbrach signifikant weniger und als er durch den Tod von Hund Nummer eins zum Einzelhund wurde, war der nervöse Magen von einem auf den anderen Tag „geheilt“. Diese Beobachtung lädt zum Nachdenken ein. Hat man seinen Hunden mit der Meutehaltung wirklich einen Gefallen getan oder ist man wieder nur seinem Ego nachgehetzt?

Wenn ich mit meinem neuen Wissen über damals nachdenke, frage ich mich, was ich mir vom dritten Hund erhoffte und womit er mein Leben erfüllen und bereichern sollte, was die beiden anderen Hunde mir nicht schon gaben? Die viel zitierte Aussage, dass Hunde nur dann artgerecht leben, wenn sie in einer Meute zusammen sind, kann ich nicht mehr nachvollziehen. Auch die Aussage, „Ach, ein dritter Hund macht nicht mehr Arbeit als zwei, ist bedenklich. Ich behaupte hier, ein dritter Hund macht definitiv viel mehr Arbeit und was ist das überhaupt für ein Grund, sich ein Lebewesen anzuschaffen!?

Das soll um Gotteswillen nicht bedeuten, dass alle Hundebesitzer den dritten (oder den wievielten auch immer) Hund abgeben sollen oder dass die Abgabe nun die ultimative Lösung aller Probleme in der Mehrhundehaltung bedeutet. Die Mehrhundehaltung birgt oft spezifische Probleme und die bedürfen einer individuellen Lösung.

Vielen Hundehaltern und dessen Hunden kann professionell geholfen werden und die vorhandenen Probleme müssen keine bleiben. Sei es durch die Hinzuziehung eines Hundetrainers oder die Fortbildung des Hundehalters in Seminaren und Ausbildungen, es gibt Antworten.

Ich möchte wissen, ob aus eurer Sicht Mehrhundehaltung sinnvoll ist und was einem der Zweite oder Dritte Hund zu den schon Vorhandenen gibt. Welche Probleme gibt es bei euch und wie habt ihr sie gelöst?

Petra Puderbach

13/09/2021

Der Hund ist das zweitbeliebteste Haustier in Deutschland. Doch worauf sollte man achten, wenn die Geburt eines Babys ansteht? Sollte der Hund auf das Baby vorbereitet werden und wenn ja, wie mache ich das? Zu Gast ist heute die Problemhundetherapeutin und Hundetrainerin Constance Kaiser. Wir sprechen darüber, was wir beachten sollten, wenn Baby und Hund gemeinsam in einem Haushalt leben und warum das Aufwachsen von Baby und Hund als eine Art „Geschwister“ nur eine Illusion aus dem Fernsehen ist.

Link zum Podcast: https://babelli.podigee.io/92-baby-und-hund

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