26/07/2026
Wellenfangen, Spaß und Gefahr in einem…
Das Bild zeigt genau eine Situation, in der man als Halter vorsichtig sein sollte. Viele Hunde – besonders wasserbegeisterte Rassen wie Retriever, aber auch temperamentvolle Hunde wie Dobermänner – versuchen, die brechenden Wellen zu “fangen”. Das wirkt oft harmlos, kann aber mehrere Risiken bergen.
1. Salzwasservergiftung (Hypernatriämie)
Das ist die größte Gefahr.
Beim Wellenfangen schluckt der Hund oft unbemerkt große Mengen Meerwasser. Salzwasser enthält viel Natrium. Dadurch wird dem Körper Wasser entzogen, was zu einer gefährlichen Erhöhung des Natriumspiegels führen kann.
Erste Anzeichen:
* starker Durst
* Erbrechen oder Durchfall
* Unruhe
* Taumeln
* Zittern
Schwere Symptome:
* Krampfanfälle
* Bewusstlosigkeit
* Koma
Das ist ein tierärztlicher Notfall.
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2. Wasservergiftung
Das klingt widersprüchlich, kann aber ebenfalls passieren.
Manche Hunde schlucken beim Spielen extrem viel Wasser – auch Süßwasser. Dadurch können die Elektrolyte im Blut verdünnt werden (Hyponatriämie).
Typische Symptome:
* Aufgeblähter Bauch
* Schwäche
* Erbrechen
* Orientierungslosigkeit
* Krämpfe
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3. Strömung und Sog
Gerade an felsigen Küsten wie auf dem Bild können Wellen den Hund überraschen.
Gefahren:
* der Hund wird gegen Felsen gedrückt
* unter Wasser gezogen
* verliert den Halt
* gerät in Panik
Selbst gute Schwimmer können dadurch in Schwierigkeiten geraten.
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4. Verletzungen durch Steine
Beim Anspringen der Wellen:
* aufgeschürfte Ballen
* eingerissene Krallen
* Prellungen
* Schnitte an scharfkantigen Felsen
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5. Dauerstress
Das Wellenfangen aktiviert bei vielen Hunden den Jagdtrieb.
Der Hund kommt in einen regelrechten “Tunnel”:
* immer mehr Erregung
* immer höherer Puls
* kaum noch ansprechbar
* manche hören gar nicht mehr freiwillig auf
Mit der Zeit kann daraus sogar ein zwanghaftes Verhalten entstehen.
Natürlich dürfen auch Hunde an diesem Spaß Teil haben aber eben für kurze Zeit und mit Pause. 😉