Hand für Pfote

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Hand für Pfote Unterstützung für Hundehalter
Individuell, nachhaltig, alltagstauglich und flexibel. Als Hundetrainerin unterstütze ich dich und deinen Hund.

Mit meiner Hundeschule helfe ich dir bei der Erziehung und Kommunikation mit deinem Hund. Individuelles, alltagstaugliches und flexibles Hundetraining, dafür steht Hand für Pfote. was & wo
Bindung und Beziehung sind unzertrennlich; das Eine kann ohne das Andere nicht. Kommunikation ist auch im Zusammenleben mit unseren Hunden die Grundlage für eine funktionierende Beziehung und eine sichere Bindung. Hunde sind bereits sehr gut darin unsere Sprache zu verstehen, wenn wir nun ihre Sprache besser lernen, können wir ein entspanntes, vertrauensvolles und ausgeglichenes Zusammenleben geniessen. Bei mir hast du die Möglichkeit Einzeltrainings zu buchen, damit ich mich voll und ganz auf dich und deinen Hund bzw. dein Anliegen konzentrieren kann. Auch wenn du nicht sicher bist, wie du ein Thema angehen sollst, bin ich beratend für dich da. In meinen Gruppentrainings & Kursen hast du die Möglichkeit unter mehr Ablenkung an den alltäglichen Herausforderungen zu arbeiten. Dank kleinen Gruppen kann ich auch da individuell auf jedes Team eingehen. Auf der Hundewiese am Eulachpark kannst du selbständig auf einem sicheren Gelände trainieren und deinen Hund sorglos mit anderen Hunden spielen lassen. Meine Unterstützung biete ich im Grossraum Winterthur, Pfäffikon ZH, Tösstal und Zürich Oberland an. Ich bin eine mobile Hundeschule, das heisst die Trainings finden dort, statt wo es am sinnvollsten ist; dort wo du auch im echten Leben unterwegs bist, dort wo die Probleme auftreten. Auf dem eingezäunten Trainingsplatz bist du mit mir selten, aber auch dies steht uns zur Verfügung.

11/10/2026

lass sie doch einfach mal machen 🫶🐾

01/10/2026

Dein Hund weiss nicht, wann du gerade «trainierst».

Er beobachtet, was funktioniert. Worauf du reagierst. Was du zulässt. Welche Regeln gelten – und wann sie plötzlich nicht mehr gelten. I M M E R, 24 / 7.

Viele Herausforderungen mit deinem Hund bleiben hartnäckig bestehen, nicht weil du zu wenig mit deinem Hund trainierst, sondern eben genau weil du mit deinem Hund trainierst.

Ich "trainiere" nie mit meinen Hunden, selbst mit Welpen habe ich keine Trainingseinheiten gemacht. Ich gehe bewusst in Alltagssituationen und erkläre, wie unser Leben funktioniert.

Das heisst nicht, du musst dich ständig konzentrieren und perfekt sein.

Im Gegenteil, du musst e c h t sein!

Die Grundlagen - die Regeln eures Alltags - sollten selbstverständlich für dich sein; du lebst sie vor.

Dann bist du gelassen – und klar.

11/09/2026

Was fuer deinen Hund das Richtige ist, kann dir am Ende nur dein Hund sagen.

Die Anzeichen von Ueberforderung und Unterforderung koennen erstaunlich aehnlich sein. Es ist an dir zu verstehen, was dein Hund dir gerade versucht mitzuteilen.

Fuehlst du dich in der Lage zu erkennen, ob dein Hund mehr Abwechslung braucht – oder ob ihm gerade Routine und Ruhe fehlen?

Aus Erfahrung kann ich sagen: Das zu erkennen, ist fuer mich eine der wichtigsten Faehigkeiten als Hundehalter:in.

Und gleichzeitig ist es heute gar nicht mehr so einfach, sich dabei auf die eigene Beobachtung und Intuition zu verlassen. In den sozialen Medien kommen von allen Seiten Empfehlungen, Regeln und teilweise regelrechte Horrorgeschichten.

Der aktive Hund muss unbedingt ausgelastet werden.
Der aufgedrehte Hund braucht unbedingt mehr Ruhe.
Arbeitsrassen brauchen einen Job.
Oder bloss nicht zu viel machen, sonst zieht man sich einen “Junkie” heran.

Dabei kann all das stimmen – fuer den einen Hund. Und fuer einen anderen genau das Falsche sein.

Manche Hunde brauchen viel Abwechslung, neue Eindruecke und Aufgaben. Andere brauchen deutlich mehr Routine und Vorhersehbarkeit. Und wieder andere brauchen je nach Lebensphase mal mehr vom einen und mal mehr vom anderen.

Deshalb lohnt es sich, weniger danach zu schauen, was man mit einem Hund angeblich machen “sollte” – und mehr danach, was der eigene Hund einem tatsaechlich zeigt.

Denn am Ende sollte nicht Social Media entscheiden, wie viel dein Hund braucht. Sondern dein Hund.

02/09/2026

Zwei Hündinnen, eine Diskussion und ziemlich viel Meinung.

Hila (Malinois) und Enja (Neufundländer) kennen sich gut. Sie sehen sich eher als Rivalinen statt als Freundinnen. Die beiden sind hormonell ungefähr auf demselben Stand.

Was ihr hier seht, ist definitiv kein Spiel. Die beiden provozieren sich gegenseitig, testen Grenzen und handeln immer wieder aus: Wie nah darf ich kommen? Wie viel Raum darf ich einnehmen? Wann weichst du? Und kannst du deine Grenze durchsetzen?

Hila wird vor allem dann vehementer, wenn Enja mit ihrem Vorderkörper in ihren Raum kommt oder sich über sie dreht. Ihre Ansage kommt bei Enja durchaus an; teilweise ist sie sogar etwas beeindruckt.

Entscheidend ist aber, was danach passiert: Enja geht nicht aus der Situation raus. Sie kommt wieder. Und Hila genauso. Beide eröffnen die Interaktion immer wieder neu.

Genau deshalb ist es fatal Hundekommunikation anhand eines einzelnen Moments zu beurteilen. Ein deutliches Abweisen, Knurren oder körperliches Begrenzen erzählt noch nicht, ob eine Interaktion problematisch ist. Dafür muss ich anschauen, was davor passiert ist, wie der andere Hund darauf reagiert und was danach passiert.

Und Akay? Der macht aus meiner Sicht eine ziemlich gute Entscheidung: kurz abchecken, feststellen, dass ihn das alles nichts angeht >> und wieder gehen 🙌🐾

Ich lasse Hila und Enja diese Diskussion immer mal wieder miteinander führen. Irgendwann beende ich es aber, denn die beiden würden sich ständig weiter provozieren und piesacken - bis es irgendwann kippt.

Wie hättet ihr die Situation eingeschätzt, wenn ihr nur das Video ohne Erklärung gesehen hättet?

31/07/2026

Tatsächlich übernimmt in genau dieser Situation aber die weisse Schäferhündin die Führung.

Warum sag ich "in dieser Situation"?
Weil Hierarchien in Hundegruppen nicht so funktionieren, wie wir Menschen sie uns oft vorstellen.

Die veraltete Vorstellung vom “Alpha”, der immer und überall das Sagen hat, ist überholt. Moderne Verhaltensforschung zeigt: Hunde treffen viele Entscheidungen situationsabhängig. Je nach Kontext übernimmt ein anderes Individuum die Initiative oder setzt Grenzen.

In dieser Sequenz kippt ein ausgelassenes Rennspiel langsam in einen Konflikt zwischen meinen beiden Hunden. Die weisse Schäferhündin erkennt das, geht dazwischen und beendet die Eskalation. Alle akzeptieren das sofort.

Spannend dabei: Dieselbe Hündin wird in anderen Situationen durchaus von meinen Hunden begrenzt oder weggeschickt. Beim nächsten Konflikt, z.B. bei einer Hundebegegnung oder am Futternapf kann die Dynamik bereits wieder ganz anders aussehen.

Genau deshalb kann es gefährlich werden, im Umgang mit Hunden starre Hirarchien etablieren zu wollen.

Wenn man Hunde verstehen will und sie artgerecht führen will, muss man ebenso flexibel funktionieren und erkennen, welche Kontexte für sie was bedeuten und wie sie darauf reagieren.

Auch das kann wieder nicht generell auf alle Hunde gestülpt werden, sondern jedes Individuum hat sein individuelles Kontext-Verständnis und Verhaltensrepertoire.

Hündische Kommunikation ist eben nicht wie eine Sprache, die ich lerne und dann habe ich sie verstanden.
Es ist eine andere Art zu denken. Es ist eine andere Sicht auf die Dinge. Es ist eine andere Denkweise.

Die meisten Konflikte entstehen nicht, weil Hunde schwierig sind.
Sondern weil wir sie falsch lesen.

💬 In welcher Situation hast du deinen Hund schon mal komplett falsch eingeschätzt?
Erzähl mir davon in den Kommentare.

09/06/2026

es ist nichts dramatisches passiert
Vielleicht ist es dem anderen Hund und dem Menschen ja sogar eine Lehre

könnte man jetzt auch in die Schublade stecken "die Regeln das untereinander".
Manche können das.
Manche überschätzen sich aber auch gewaltig.
Und wieder andere unterschätzen ihre Kompetenzen und die Kompetenzen des Hundes immer wieder.

wie ist das bei dir? Kannst du deine und die Kompetenzen deines Hundes gut einschätzen?

11/05/2026

Akai zeigt hier nicht einfach sein Spielzeug.
Er präsentiert seine Ressource.

Er zeigt Hila:
„Schau mal, was ich habe.“
„Das gehört mir.“

Dasselbe macht er bei mir.
Er stupst mich an,
zieht es wieder weg,
fordert Interaktion — aber nicht, weil er spielen will!

Es geht um Aufmerksamkeit.
Um Besitz.
Es ist Kommunikation.

Daran ist nichts falsch und dabei passiert nichts schlimmes.
Ich finde es ist wichtig, dass man das erkennt, um entsprechend darauf zu reagieren.
Bei einem Hund mit Ressourcen-Thema kann hier nämlich die falsche Antwort ziemlich in die Hose gehen 💥

:

08/05/2026

Viele halten Hundekommunikation nur aus,
solange sie ruhig und hübsch aussieht.

Sobald es laut wird,
Zähne sichtbar werden
oder ein Hund klar Grenzen setzt,
wird sofort eingegriffen.

Dabei passiert genau hier oft etwas Wichtiges:
ehrliche Kommunikation.

Nicht jede heftige Interaktion ist automatisch ein Kampf.

04/05/2026

Sieht auf den ersten Blick gut aus.
Ist es nicht!

Zu kurz vorne → scheuert
Zu breit → wackelt
Zu tief → unnötig störend

Ein Maulkorb muss nicht nur „drauf passen“.
Er muss gut sitzen.

Die wenigsten wissen, worauf es da wirklich ankommt.
Ich verrate es dir:

* Länge: genug Platz vorne → darf nicht am Nasenspiegel scheuern
* Breite: liegt seitlich leicht an → kein Wackeln / kein „Bambeln“
* Tiefe (nach unten): genug Raum zum Hecheln, Gähnen, Kommunizieren – aber nicht unnötig tief
* Augenbereich: sitzt bequem vor den Augen, drückt nicht
* Wangenknochen: kein Druck, keine Scheuerstellen

👉 Fazit:
stabil, bequem, bewegungsfreundlich

Adresse

Else-Züblin-Strasse 112
Winterthur
8404

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