Hündisch für alle Felle

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Hündisch für alle Felle Wenn du deinen Hund und sein Verhalten verstehen willst, dann musst du HÜNDISCH lernen!! Ich kann Dich auf einer Reise durch die Hundewelt begleiten🐾❤️

29/09/2026

Was ist das beste Hundetraining?

Gibt es wirklich DIE eine Trainingsmethode, die für jeden Hund funktioniert?

Ja!!
Das, das zu Hund UND Mensch passt.

Denn ich trainiere nicht einfach nur einen Hund.
Ich coache ein Mensch-Hund-Team.

Und dafür muss ich beide sehen:
den Hund mit seinen Bedürfnissen – und den Menschen mit seinen Möglichkeiten, Emotionen und seinem Alltag.

Nicht jeder Weg passt zu jedem Team.
Meine Aufgabe ist es, den passenden zu finden, ohne dabei meine Haltung und meine Überzeugungen zu verlieren.

Genau das macht für mich gutes Hundetraining aus. 🤍

Wir finden einen Weg, der zu euch passt – persönlich, alltagstauglich ohne dass dabei der Humor verloren geht. 😉🐾

03/07/2026

Impulskontrolle vs. Frustrationstoleranz

Zwei Begriffe, die oft durcheinandergebracht werden. Beide wichtig, aber eben nicht dasselbe.
Und was hat verzögerte Belohnung damit zu tun? 🤔

Impulskontrolle:
Euer Hund sieht das Wasser, oder seinen besten Freund. Er darf hin. Aber an der Leine, kontrolliert und ohne dass eure Schulter sich vom Körper verabschiedet.

Frustrationstoleranz:
Dasselbe Bild. Gleiche Situation. k
Komplett anderes Training. Heute geht es nicht. Keine Zeit, kein Baden, kein Begrüssungsritual. Ihr geht vorbei. Fertig.

Impulskontrolle:
Ich sehe etwas Tolles und ich warte trotzdem.
Der Hund lernt, nicht sofort auf jeden Reiz zu reagieren. Aushalten, und die Belohnung kommt.
Ein Hund ohne Impulskontrolle zieht euch durch die Strasse, sobald er eine Katze sieht.
Verzögerte Belohnung ist ein Teil davon: Die Belohnung kommt, nur nicht sofort. Der Hund lernt, dass Ausdauer sich lohnt. Durchhalten lohnt sich.

Frustrationstoleranz:
Es läuft nicht so, wie ich will — und ich halte das trotzdem aus. Ohne Drama, ohne Eskalation. Es kommt keine Belohnung. Der Wunsch wird nicht erfüllt. Kein Leckerli als Trost. Keine Erklärung. Kein Happy End. Der Moment passiert einfach — und der Hund muss damit klarkommen.
Ein Hund ohne Frustrationstoleranz eskaliert bei jeder Enttäuschung — bellt, zerrt, dreht sich im Kreis, oder …

Das Problem wenn nur eines davon trainiert wird: 🫣

NUR Impulskontrolle: Das Nein ist kein echtes Nein. Es ist nur eine Pause vor dem Ja. Und genau das wird im Alltag zum Problem: Der Hund gibt nicht auf… weil Durchhalten sich bisher immer gelohnt hat. Deshalb muss es manchmal wirklich nichts geben.

NUR Frustrationstoleranz: Nur Frust trainieren wäre genauso einseitig. Zu viel Frust ohne Ausgleich, ohne Momente wo Bemühen sich lohnt, wo Warten belohnt wird, wo der Hund Einfluss auf sein Ergebnis hat, kann zu noch mehr Frust führen, oder zu erlernter Hilflosigkeit. Der Hund hört irgendwann auf zu versuchen, weil er gelernt hat dass es sowieso nichts bringt.

Beides baut aufeinander auf.




21/06/2026

Achtung ➡️ Unpopuläre Meinung: 😬

📣Viele Hunde haben kein „Trauma-Problem“.
Sie haben ein Erziehungsproblem.
Ja, ich habe es gesagt.🤭

Denn aktuell scheint es moderner zu sein, jedes Verhalten zu entschuldigen,
anstatt dem Hund beizubringen, wie er sich im Alltag benehmen soll.
Überall die gleichen Kommentare:
„Man darf einen Hund nicht anfassen, wenn er schläft.“
„Der a**e Hund, er hat doch gewarnt.“
„Man muss seine Individualdistanz respektieren.“
„Der wollte das nicht.“

Ja. Schön. Verstanden.
Aber was ist mit mir?
Was ist mit meiner Individualdistanz?
Oder gilt Respekt nur in eine Richtung?
Sobald man als Mensch eine klare Grenze setzt oder fair korrigiert(oops😳), ist man plötzlich „zu hart“, „nicht fair“ oder „nicht modern genug“.

Aber ein Hund, der Menschen übergeht, bedrängt oder sogar verletzt – das wird relativiert, entschuldigt oder romantisiert.
„Er meint es ja nicht so.“
„Er freut sich halt.“
„Er konnte nicht anders.“
Doch. Hunde können anders. Wenn man es ihnen beibringt.

Ich arbeite täglich mit neuen Hunden - in Betreuung oder Training..
Und ja – meine Beine sehen manchmal aus, als hätte ich gegen Dornen verloren.
Nicht, weil die Hunde „böse“ sind,
sondern weil ihnen nie jemand beigebracht hat, dass auch ein Mensch Grenzen hat. 😲

Und vielleicht – nur vielleicht – hätten manche Probleme gar nicht entstehen müssen, wenn genau das früher gelernt worden wäre.
Und nein – das ist kein Vorwurf an meine Kunden oder an die Menschen, die sich Hilfe holen.
Und ganz sicher keiner an die Hunde.
Das ist ein Vorwurf an unsere Gesellschaft.

Eine Gesellschaft, die Erziehung schlechtredet.
Die klare, faire Grenzen als „gemein“ darstellt.
Die Hunde entweder vermenschlicht oder unterschätzt.
Eine Gesellschaft, die schnell kommentiert und verurteilt,
aber selten bereit ist, wirklich zu verstehen, zu unterstützen oder Verantwortung zu übernehmen.

Respekt ist keine Einbahnstrasse.
Ein Hund darf Grenzen haben.
Ein Mensch auch.
Und wer das nicht aushält,
hat kein Problem mit Training,
sondern mit Realität.

➡️ Wer mehr darüber wissen will oder Hunde besser verstehen möchte, dem kann ich das Buch von Katrin Scholz empfehlen.
Und vielleicht erkennt ihr dann, dass Hunde nicht ganz so „dumm“ sind, wie oft dargestellt.

📣Dieser Beitrag darf gerne geteilt werden.

Wenn du deinen Hund und sein Verhalten verstehen willst, dann musst du HÜNDISCH lernen!! Ich kann Dich auf einer Reise durch die Hundewelt begleiten🐾❤️

02/06/2026

In letzter Zeit sehe ich täglich sehr viele Beiträge von Hundetrainern über die vier Quadranten der Lerntheorie.

Ja, als Hundetrainer sollten wir diese Dinge verstehen. Aber ist es wirklich notwendig, unseren Kunden alles so kompliziert zu erklären?

Wäre es nicht viel einfacher, verständlicher und auch logischer zu sagen: Der Hund bekommt entweder Lob oder eine Korrektur. Und eine Korrektur kann für jeden Hund etwas anderes sein. Denn was für den einen Hund eine Belohnung ist, kann für den anderen unangenehm sein.

Um das herauszufinden, muss ich mich mit meinem Hund beschäftigen. Ich muss seinen Charakter kennenlernen, seine Bedürfnisse verstehen und eine Beziehung zu ihm aufbauen.

Man kann mit Fachbegriffen um sich werfen. Oder man kann Dinge so erklären, dass sie jeder versteht. Man kann sie nicht nur erklären, sondern auch leben.

Denn Hunde brauchen meiner Meinung nach nicht in erster Linie Training – sie brauchen Orientierung.

Kein Mensch sagt, man müsse sein Kind trainieren. Dabei ist es auch beim Kind möglich von z.b positiver Strafe oder negativer Verstärkung zu sprechen. Trotzdem reden wir bei Kindern über Beziehung, Orientierung und Erziehung.

Vielleicht sollten wir auch bei Hunden wieder mehr über Beziehung und Erziehung sprechen – und etwas weniger über Training und Fachbegriffe …

Wenn du deinen Hund und sein Verhalten verstehen willst, dann musst du HÜNDISCH lernen!! Ich kann Dich auf einer Reise durch die Hundewelt begleiten🐾❤️

31/05/2026

Wo viele aufhören, lohnt es sich, weiterzumachen❤️
Heute waren wir wieder in der Stadt unterwegs – und es fühlt sich jedes Mal ein bisschen besonders an.😊

Nur kurz mit dem Zug hingefahren, am Bahnhof geübt, beobachtet, ausgehalten, gemeinsam ruhig geblieben. Danach ein kleines Frühstück zusammen. Die Hunde waren am Ende etwas… müde😅.
aber es war richtig schön.

Zwischen Kaffee und Kuchen haben wir uns noch daran erinnert, wie die Lagotto-Hündin vor einem Jahr war – das erste Mal mit uns in der Stadt.. Voller Unsicherheit, mit vielen Fragen im Kopf – Ob das der richtige Weg ist, ob es besser wird, ob sich das wirklich lohnt…

Heute sieht man, wie viel sich verändert hat. Dranbleiben lohnt sich. Für uns und für die Hunde.❤️🙏

Diese Entwicklung zu sehen, berührt mich jedes Mal. Und ich bin sehr dankbar für das Vertrauen meiner Kunden und ihre Hunde, die diesen Weg mit mir gehen.

22/05/2026

Der süsse Mochi bleibt mal 2 Wochen bei uns! 🐶
Allerdings identifiziert er sich aktuell eher als Krokodil… 🐊🦷
Mal schauen, ob ich ihn noch davon überzeugen kann, dass er eigentlich ein Hund ist 😅.

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