Hundefachzentrum Schweiz

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Spezialisiert auf Problemhunde. Wir arbeiten mit empirischen Kenntnissen, nicht mit angelesenen Theorien.
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13/10/2026

Chemische Gehirnwäsche und teure Placebos! Die dunkle Seite von Psychopharmaka für Hunde

Vergiss den Traum von der magischen Pille. Wer einem Hund Psychopharmaka einwirft, um Verhaltensprobleme zu lösen, doktoriert meist nur an den Symptomen herum, während das fundamentale Problem ungelöst im Raum steht. Unter dem Deckmantel der „modernen Verhaltenstherapie“ wird einfach ein Deckel auf den Topf gedrückt – mit gewaltigen Nebenwirkungen.

Statt den angst- oder stressbedingten Hund zu beruhigen, kippt das System. Hemmschwellen fallen komplett weg, und aus einem unsicheren Hund wird plötzlich ein unberechenbarer Beißer, weil das Medikament die Impulskontrolle torpediert.

Tabletten sind für viele Halter und Trainer der bequeme Weg, um die harte Arbeit zu umgehen, die eine echte Verhaltensänderung erfordert. Wer meint, er könne mangelnde Erziehung, schlechte Genetik oder tierschutzwidrige Haltung mit Chemie ausgleichen, betrügt sich selbst – auf Kosten des Hundes.

Wenn man den wissenschaftlich-medizinischen Deckel von der Pharmakotherapie in der Verhaltensmedizin abhebt, blickt man direkt in ein neurobiologisches Chaos. Wer glaubt, man könne mit Antidepressiva (wie SSRIs oder Trizyklika) ein „chemisches Ungleichgewicht“ im Hundegehirn gezielt reparieren, sitzt einem veralteten Mythos auf.
Echtes Lernen im Gehirn erfordert neuronale Plastizität durch positive, selbstwirksame Erfahrungen. Wenn der Hund unter Drogen steht, verarbeitet sein Gehirn die Reize verzerrt. Sobald das Medikament abgesetzt wird, bricht dieses künstliche Konstrukt oft zusammen, weil das Gehirn gelernt nichts hat, was ohne Chemie Bestand hätte.
Medikamente unterdrücken die physiologischen Alarmzeichen (wie Stresshormone oder Panikreaktionen), aber sie verändern nichts an den Ursachen: weder an schlechter Genetik, noch an Traumata, Schmerzen, Fehlprägungen oder fehlerhafter Kommunikation durch den Menschen.

Probleme mit deinem Hund?
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Schluss mit dem Heiligenschein: Warum die selbsternannte Hunde-Retter-Polizei brandgefährlich istWer sich radikalisiert,...
10/10/2026

Schluss mit dem Heiligenschein: Warum die selbsternannte Hunde-Retter-Polizei brandgefährlich ist
Wer sich radikalisiert, läuft garantiert nicht mit einem Schild rum, auf dem „Ich bin extrem“ steht. Im Gegenteil: Die Leute feiern sich selbst als die einzig wahren Helden – moralisch unfehlbar, mega mutig und absolut erleuchtet.
Speziell in der Hundeerziehung treibt diese Ego-Nummer völlig absurd-gefährliche Blüten. Da reißt einer das Ruder an sich und ist felsenfest überzeugt: „Ich als Einziger checke das Leid der Tiere, und alle anderen sind entweder strunzdumm, herzlos oder sadistische Tierquäler!“
Die Opfer-Show braucht ihre Bösewichte
Mal ehrlich: Um den großen Retter spielen zu können, braucht man Staffage. Also her mit den traumatisierten, gestressten Hunden als leidende Opfer – und vor allem her mit den schuldigen Täter*innen. Ohne Feindbild bricht das ganze Kartenhaus in sich zusammen.
Warum das so verdammt gut ankommt? Weil es das Ego streichelt. Es gibt Sinn, ein Wir-Gefühl und dieses mollig-warme Gefühl moralischer Überlegenheit. Wer sich als ritterlicher Beschützer der Schwachen inszeniert, kann die eigene, unterirdische Härte gegenüber echten Menschen plötzlich als heroischen Freiheitskampf feiern.
Aus plumpen Beleidigungen wird plötzlich „wertvolle Aufklärung“.
Aus öffentlichen Prangern im Netz wird „aktiver Tierschutz“.
Aus astreinen Bedrohungen wird „berechtigte Wut“.
Merkst du selbst, oder? Hier kippt jede normale sachliche Diskussion in ein totalitäres Sekten-System. Wenn der andere pauschal als Monster abgestempelt ist, ist plötzliches jedes miese Mittel recht, um ihn fertigzumachen.
Hör auf, mit Tauben Schach zu spielen!
Wer diesen psychologischen Terror nicht checkt, tappt in die klassische Falle: Man will deeskalieren, verlinkt wissenschaftliche Studien, erklärt Fachbegriffe, argumentiert sich den Mund fusselig. Völlige Zeitverschwendung!
Die Gegenseite will gar keine sachliche Debatte. Die suchen keine Einigung, sondern Mu****on. Die wollen dich zerlegen und zwingen, dich auf einer fremden Drecks-Bühne dafür zu rechtfertigen, dass du kein schlechter Mensch bist. Spiel dieses miese Spiel nicht mit!
Zeit, den Stecker zu ziehen
Du musst lernen zu unterscheiden, ob du gerade mit jemandem fachlich streitest – oder ob du gegen ein geschlossenes, ideologisches Feindbild rennst, das nur Blut sehen will.

02/10/2026

Auf Social Media gibt es immer mehr Blödsinn. Jetzt reicht's! Nur noch KI-generierte Inhalte, nur noch KI-generierte Fotos und Texte, deren Aussagen nicht nur falsch, sondern schlicht und einfach gefährlich sind. Wir klären auf... Wir suchen den Top-Blödsinn 2026! Schickt uns gerne alle Inhalte, die ihr findet. Wir nehmen sie auseinander.

Tiertrainer mit ErfahrungFragen an Carlo... Was ist in deinen Augen ein Problemhund?- Ein Problemhund ist eigentlich das...
09/09/2026

Tiertrainer mit Erfahrung

Fragen an Carlo...

Was ist in deinen Augen ein Problemhund?
- Ein Problemhund ist eigentlich das Ergebnis eines Halters, der nicht gelernt hat, mit seinem Hund umzugehen...

Gibt es Ausnahmen?
- Klar, Ursprung und Genetik können eine Rolle spielen. Aber auch solch ein Hund wird nur zum Problem, wenn die Umstände nicht auf ihn abgestimmt werden.
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Was würdest du sagen, ist das Hauptproblem heutzutage?
- Das Problem ist, dass durch die allgemeine Verwirrtheit, im verständniss um den Hund, Trainer und Methoden entstanden sind, die fernab von jeglicher Logik und Realität arbeiten.

Was meinst du damit?
- Wenn mein 8-jähriges Kind auf der Strasse eine alte Dame anpöbelt und ich ihm dann Eiscreme in den Mund stecke oder abwarte, bis das Kind sich “irgendwann“ mal wieder anständig benimmt, um ihm dann zu sagen „Du bist aber ein gutes Kind.“ verstärke ich nicht nur das Verhalten, sondern lenke lediglich vom Problem ab oder ignoriere es.

Nach welcher Methode arbeitest du?
- Ich arbeite nicht nach Methoden, ich sehe mir den Hund und sein “eigentliches“ Problem an und löse es. Meine Arbeitsweise folgt dem natürlichen Umgang der Hunde untereinander und orientiert sich am ursprünglichen Verhalten von Carnivora. ES GIBT KEIN SYSTEM, JEDER HUND HAT SEINE EIGENEN PROBLEME UND DARAUF MUSS MAN DIE TRAININGSMETHODEN ANPASSEN.
- Rangreduktion
- Gewöhnung / Sozialisierung
- Aufbau
Man kann an einem aggressiven Hund nicht arbeiten wie an einem unsicheren, wie bei uns Menschen gibt es verschiedene Charaktere... Starke und schwache, danach ist das Training zu richten.

Das sind harte Worte, kann man das wirklich so einfach sehen?
- Ja und nein... Ja, weil es wie gesagt auf 95% zutrifft... Nein, weil es Ausnahmen gibt und dort wäre es unfair. Man muss den Einzellfall analysieren.

Wie sehen die Termine aus bei dir, wie gehst du vor?
- Nun, bei mir läuft das alles etwas anders. Es fängt damit an, dass ich nicht zeitlich begrenzt arbeite. Man kommt nicht in einen 60 oder 90 Minuten Termin, man kommt tageweise.
Es ist ein Unterschied ob man einen Hund „Erzieht“ (Gehorsam), oder ob man am Sozialverhalten arbeitet...
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Das klingt alles ganz toll, aber gibt es Ausnahmen?
- Klar, das sind aber Sonderfälle, die man erst in der Analyse erkennt. Dort kommt es auch vor, dass mehrere Termine notwendig sind. Meist sind das dann Fälle, wo Genetik, Krankheit oder falsche Einflüsse im Welpenalter dem Hund zusetzen.
Allerdings muss ich dazu sagen, dass viele Leute denken, es seien z.B. Erfahrungen aus dem Welpenalter, die ihren Hund “schwierig machen“. Dies entspricht aber nur in den seltensten Fällen den Tatsachen. Bei 95% der Problemhunde, die vorstellig werden, ist der Halter und der Umgang mit dem Hund das Problem.

Wie bekommt man am besten einen Termin bei dir?
Mit etwas Geduld... Ich bin trotz relativ ausgebuchtem Kalender sehr interessiert daran “zeitnah“ zu reagieren und schnellstmöglich mit dem Hund zu arbeiten, da jeder weitere Tag, den der Hundehalter eines problematischen Hundes warten muss, ein potenzieller Tag sein kann, an dem irgendetwas passiert, was nicht passieren sollte.
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Training mit dem Problemhund funktioniert nicht?

Carlo erklärt euch warum…
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In 70 % der fällen entsteht ein Problemhund aus Mangel an Sozialisierung in Welpen und Junghundealter.
Irgendwann kommt die Pubertät und die Hormone knallen.
Wir reden jetzt in diesem Beitrag nicht von Hunden die dominant sind und an Status-Aggression oder ähnlichem leiden, wir reden hier ganz bewusst vom unsicheren, unerfahrenen Hund.
Das einfachste Verhalten für ein Hund in einer Situation in der er überfordert ist, ist aggressives Verhalten.
Ein Hund der zu wenig sozialisiert wurde, gerät zwangsläufig im Alltag in Situationen die in Überfordern.
Nun passiert folgendes, der Hund greift im ersten Moment auf das einfachste Mittel zurück, nämlich die Aggression und geht nach vorne.
Das Problem dabei ist dass er mit diesem Verhalten auch noch Erfolg hat.
Gehen wir zum Beispiel davon aus dass, der Hund in einer Situation mit einem fremden Menschen gerade einen unsicheren Moment hat…
Er schnappt zu!
Was jetzt passiert löst das eigentliche Problem aus, denn der Mensch zieht sich zurück. Das ist eine völlig normale Reaktion aber im Hund wird damit ein falsches Verhalten programmiert:
Der Hund lernt, etwas verunsichert mich, ich beisse zu und das was mich verunsichert hat, geht weg…
Der Hund hat also in seinen Augen das Problem gelöst. Er speichert somit dieses Verhalten denn, es hat Erfolg gebracht.
Der Hund beginnt nun dies immer mehr auszubreiten, egal in welcher Situation er unsicher wird… Fängt er an zu schnappen. Es hat ja schon einmal funktioniert, also wird es dies wieder. Und selbstverständlich wird dieses Verhalten auch jedes Mal wieder belohnt denn egal was es ist, der Umstand entfernt sich vom Hund sobald er zu beisst…
Sei dies ein Mensch, ein anderer Hund, ein Fahrradfahrer… oder ein Auto, denn auch das Auto fährt weiter wenn man es anbellt…
Der Hund hat also in diesem Moment eine super Lösung für alle seine Probleme gefunden.
Jetzt kommen wir dazu, warum gewisse Trainingsmethoden hier nicht funktionieren.
Auf der Festplatte des Hundes ist das Verhalten gespeichert, gehen wir nun also hin und versuchen den Hund abzulenken, durch einen Ball oder zum Beispiel Futter, erreichen wir in diesem Moment zwar eine kurzfristige Ablenkung von der Situation, die den Hund verunsichert…. Trotzdem bleibt aber sein Erfolgsrezept gespeichert und die Unsicherheit vorhanden.
Zusätzlich blockiert die Fixierung auf das Futter / Spielzeug usw. den nötigen Denkprozess…
Warum? Ganz einfach, das Hirn ist nicht bei der Sache, oder besser gesagt… bei der falschen Sache
Ein Hund mit dem so gearbeitet wird, löst später in einer Situation in der er nicht abgelenkt wird genau gleich, mit dem selben verhalten wie früher aus… und beisst zu.
( dies ist keine wissenschaftliche Studie oder angelesener Nonsens, dies ist Erfahrung am Problemhund im echten Leben.)
Genau das gleiche gilt aber auch für Methoden, die den Hund lediglich für das zubeissen Strafen…
Der Hund wird dort zwar in der Situation abgestellt, dies bedeutet es wird ihm gesagt dass dies nicht mehr gemacht wird, aber es wird ihm danach nicht die Möglichkeit gegeben selbständig herauszufinden was er sonst machen könnte… man verbleibt nicht in der Situation und wartet ab, was der als nächsten Lösungsvorschlag präsentiert.
Bei solchen Trainingsmethoden passiert dann folgendes, der Hund beisst zwar in diesem Moment nicht mehr zu, der Hundetrainer schickt dich nach Hause mit den Worten: 
„ so der Hund ist repariert“
Du denkst im ersten Moment ja super, der Hund der nun zwar weiss dass er nicht mehr beissen darf, aber immer noch unsicher ist und nicht weiss wie er damit umgehen soll… wird früher oder später ins alte Verhaltensmuster zurückfallen ( er hat es gelernt und es hat funktioniert).
Was tun wir also nun?
Wichtig ist es dass zu erst einmal die Festplatte des Hundes gelöscht werden muss.
Dies bedeutet der Hund wird kontrolliert in die Situationen in denen der auslöst gebracht und darf dort „zubeissen…“
Allerdings bleibt diesmal der gewünschte Erfolg des Hundes aus, denn die Situationen sind gestellt und die Menschen und Hunde oder was auch immer, reagieren nicht so wie er es gewohnt ist.
Er lernt also als erstes ganz selbstständig, dass zubeissen sein Problem nicht mehr löst.
Natürlich kann es auch vorkommen, das ein Hund das bereits erlernte Verhalten nicht einfach „Kampflos“ aufgibt…
Je länger es „gelebt“ wurde um so mehr „Recht“ daran festzuhalten verspürt der Hund.
In einem solchen Fall, kann eine verhältnismässige Korrektur notwendig werden.
Nun haben wir die Festplatte gelöscht…
Was jetzt kommt ist die eigentliche Arbeit, der Hund muss in Alltagssituationen gebracht werden und lernen richtig damit umzugehen. Im Prinzip also das ganze Spektakel, welches man mit einem Welpen auch veranstalten würde…
Dies bedeutet, Kontakt mit Hunden, Kontakt mit Menschen und sämtliche Alltagssituationen die man halt so durchlebt…
Das ganze natürlich kontrolliert und mit einem Auge darauf dass der Hund diesmal, ein für die Gesellschaft taugliches Verhalten entwickelt.
 Festplatte neu programmiert…
Der Grund warum dies der einzige Weg ist der funktioniert, ist, dass der Hund selbstständig lernt, dass sein Verhalten nicht mehr zum Ziel führt. Keine Kommandos, kein vorgegebenes Alternativverhalten… sondern echte eigenständige Lernerfahrung.
Nur wenn der Hund selber lernt dass etwas nichts mehr bringt und dann selbstständig ein Alternativverhalten entwickelt mit der Situation umzugehen, kann sichergestellt werden dass der Hund nicht mehr zubeisst..
Denn… Er hat sein neues Sozialverhalten, selbst erfunden und braucht die ständige Kontrolle oder Ablenkung durch den Halter nicht…
(Zitat:“ ich habe gerade nicht geschaut, darum hat er gebissen“)
Er entwickelt somit seine ganz eigene Lösung für Probleme.
Es gibt Leute die sagen, der Hund verfalle dann in Hilflosigkeit.
Für wie dumm müssen diese Leute die „angeblich so wertgeschätzten“ Hunde halten(?)
Hunde können denken!
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Warum sind wir so gegen Futter oder Ablenkung in solchen Situationen???
Weil der Hund sich nicht mit dem Situation auseinandersetzt sondern in diesem Moment nur das Futter oder Ablenkung im Kopf hat und keine Lernerfahrung entsteht.
Und nein, nicht: „ aber Studien haben bewiesen“…
Problemhunde sind eben nicht Problemhunde, weil sie in 0815 Studien Muster passen.
Studien haben auch bewiesen, dass die meisten Menschen keine Bank überfallen… Das interessiert aber im Einzelfall den Bankräuber nicht.
Und genau das ist jeder individuelle Problemhund, ein „Bankräuber“…
Nein!“Ein Einzelfall“ der als solcher behandelt werden muss.
„Kann“ der Hund ohne Ablenkung bei dieser Methode nicht:“ Stress, Unwohlsein oder gar Angst empfinden???“
- Natürlich, kann das mal sein, aber das hat er so oder so… Er lebt ja bereits in seinem Alltag der ihn Stresst oder verunsichert…
24 Stunden am Tag… Bei jeder Begegnung mit Hunden, Menschen, Autos, usw.
DAS ist ja der Grund warum der Hund im Alltag zubeisst.
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Könnte man den Hund nicht einfach von allem fernhalten was ihn stresst?
-Natürlich könnte man das, würde aber bedeuten das manche Hunde dann, nur noch in der Wohnung leben, ohne soziale Kontakte und Eindrücke der Umwelt…
Artgerecht?
- Nein, es ist sogar gegen das Gesetz…
Ein Hund der seine Patentlösung „BEISSEN“ erfunden, gespeichert und jederzeit wieder abrufbereit hat. Selbst wenn man diese Patentlösung durch Strafe, Futter, oder Ablenkung „ Überdeckt“ , ist KEIN reparierter Hund!

Du brauchst Hilfe mit deine Hund?

Hundefachzentrum Schweiz Carlo Schafroth ist der Hundetrainer für Sozialisierung und Resozialisierung von Problemhunden.

21/08/2026

The Gang...

Kennst du das? Du arbeitest als Hundetrainer, aber bei echten Problemhunden stößt du mit rein positiven Trainingsansätze...
30/07/2026

Kennst du das? Du arbeitest als Hundetrainer, aber bei echten Problemhunden stößt du mit rein positiven Trainingsansätzen schnell an deine Grenzen?

Aktuell sind zwei Weiterbildungplätze für die Q3 frei.

Das Hundefachzentrum Schweiz bietet mit der Q3 Weiterbildung die Lösung für alle, die wirklich verstehen wollen, wie Hunde ticken. In diesem praxisbezogenen, Lehrgang lassen wir den menschlichen Fokus beiseite – wir arbeiten direkt am Hund!
Was dich erwartet:

Biologisch fundierte Ansätze statt Trends – wir vermitteln den artgerechten, fairen Umgang

Tiefe Einblicke in die Verhaltensbiologie und Ethologie.

Reale Verhaltensbeobachtung auf höchstem Niveau, direkt an intakten, Rudelstrukturen.

Über 20 Jahre Praxiserfahrung in der Resozialisierung von verhaltensauffälligen Hunden.

Melde dich bei Interesse per WhatsApp mit einem Kurzbeschrieb zu deiner Person!

22/07/2026

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Eveline von Eveline Monroe Tattoo für den tollen Nachmittag!

👉👉👍👍👍👍👍👍❤️www.evelinemonroe-tattoo.ch

17/07/2026

Intensivwoche 06 - 10 Juli

Für unsere Hunde-Ausbildung dürfen unsere Hundetrainer zum zweiten Mal eine Intensivwoche gestalten. Im Fokus steht die Praxis mit Problemhunden, die aggressiv auf andere Hunde reagieren. Jeder Trainer erhält einen vollen Tag Trainingszeit für die direkte Arbeit mit den Kundenhunden.

Updates Folgen...

Soo ein letzter Beitrag zum Fall Ramiswil...Danach lassen wir die Sache ruhen.Das Schicksal dieser Hunde wurde zu genüge...
04/07/2026

Soo ein letzter Beitrag zum Fall Ramiswil...
Danach lassen wir die Sache ruhen.
Das Schicksal dieser Hunde wurde zu genüge für Mediale Zwecke ausgeschlachtet...

Einige Zeit war der Untersuchungsbericht nicht erreichbar oder der Link nicht mehr funktionierte. Anscheinend hat sich der Fehler aber erledigt und der Bericht ist wieder online.

Ich habe mir die Mühe gemacht und alles durchgelesen. Unten im Anhang findet ihr den Link zum Untersuchungsbericht.

Was ich dazu zu sagen habe:

Der Fall Bodenhof in Ramiswil stellt einen gravierenden Tierschutzfall dar. Die betroffene Tierhalterin übernahm 2024 den Hof mit einer bereits massiven Anzahl an Tieren (87 Pferde, 26 Hunde).

Über das Jahr 2024 eskalierte die Situation, bis im November 2025 bei einer Räumung 122 Hunde und 43 Pferde in desolaten Zuständen angetroffen wurden.

Aufgrund der Aggressivität und mangelnden Sozialisierung der 99 Herdenschutzhunde mussten viele Tiere vor Ort euthanasiert werden, da in der Schweiz keine sicheren Unterbringungsmöglichkeiten bestanden.

Dies ist das Ergebnis der Güterabwägung Veterinäramtes.

Dies wird auch der grösste Streitpunkt sein, ich persönlich kann aber hier bestätigen, dass viel was im Internet geschrieben wird nur heisse Luft ist und im Endeeffekt nicht funktioniert… Alle wollen helfen. Alle wollen Hunde aufnehmen und am Ende tut es keiner, weil die Leute nur eine grosse Klappe haben. Dies ist ein Fakt.

Die Halterin nutzte systematische Täuschungsmanöver (z. B. Verschieben von Tieren/«Satellitensystem»), um behördliche Kontrollen zu umgehen.

Die externe Untersuchung kommt zum Schluss, dass der Veterinärdienst durch folgende Punkte die Eskalation begünstigte:

Ignoranz gegenüber Warnsignalen: Vorwarnungen anderer Kantone wurden nicht ernst genug genommen.

Mangelnde Kontrollintensität:
Aufgrund der Aggressivität der Hunde wurden keine
vollumfänglich unangekündigten Kontrollen durchgeführt, wodurch der Halterin Zeit für Manipulationen blieb.

Administrativer Fokus:
Die Kontrolle erfolgte zu stark datenbasiert (AMICUS) statt durch physische Vor-Ort-Überprüfungen.

Fachexpertise:
Die spezifischen Anforderungen an Herdenschutzhunde wurden verkannt.

Fehlende Härte:
Das Vertrauen in die Halterin war zu gross; statt konsequenter Anordnungen wurden konsensuale, aber wirkungslose Lösungen gesucht.

So viel zum Teil, den man aus dem Bericht lesen kann. Nun kommen wir zur Rechtlichen Analyse gemäss Tierschutzgesetz:

Das Schweizer Tierschutzgesetz bietet weitreichende Instrumente, die im Fall Ramiswil nicht konsequent ausgeschöpft wurden

1. Pflicht zum unverzüglichen Einschreiten (Art. 24 Abs. 1 TSchG): Das Gesetz verlangt zwingend, bei vernachlässigten Tieren sofort einzugreifen
Die monatelange Verzögerung und der Versuch, den Dialog zu suchen, statt die Situation durch Vollzugsmassnahmen zu beenden, steht im Widerspruch zu dieser gesetzlichen Pflicht.

2. Beschlagnahmung und Euthanasie (Art. 24 Abs. 1 TSchG): Das Gesetz ermächtigt die Behörde zur Beschlagnahmung und – als Ultima Ratio – zur Tötung, wenn eine artgerechte Haltung nicht gewährleistet ist. Das Zögern aufgrund der Schwierigkeit der Unterbringung bedeutete faktisch eine Verletzung des Schutzauftrags gegenüber den Tieren, die unter rechtswidrigen Bedingungen leiden mussten.

3. Meldepflicht an die Staatsanwaltschaft (Art. 24 Abs. 3 TSchG):
Bei Anzeichen von Tierquälerei besteht eine gesetzliche Anzeigepflicht. Wenn das Veterinäramt hier zögerte, unterliess es eine explizite gesetzliche Pflicht.

4. Tierhalteverbot (Art. 23 TSchG): Bei offensichtlicher Überforderung («Animal Hoarding») ist das Amt rechtlich gehalten, ein Halteverbot auszusprechen oder eine verbindliche, fachlich begründete Obergrenze festzulegen.
Die Übernahme der Wunschzahlen der Halterin anstatt einer fachlichen Beurteilung verfehlte den gesetzlichen Zweck des Tierschutzes.

5. Aufsichtspflicht: Das Gesetz verpflichtet zur tatsächlichen Sachverhaltsabklärung. Sich auf administrative Daten zu verlassen, statt die tatsächliche Anzahl und den Zustand der Tiere physisch zu prüfen, widerspricht dem Grundsatz der Untersuchungspflicht im Verwaltungsrecht.

Mein Fazid:

Der Hauptverursacher des Leids ist die Tierhalterin. Die rechtliche Schwäche der Behörde lag jedoch in der mangelnden Umsetzung des vorhandenen Gesetzesrahmens. Anstatt das Tierschutzgesetz zum Schutz der Tiere zu nutzen, wurde zu lange auf administrative Kooperation gesetzt, was die tragische Eskalation erst ermöglichte.

Ob dies nun gut oder schlecht ist sei dahingestellt.
Ich persönlich empfinde es nicht als falsch, dass eine Behörde versucht… Eine Einigung beziehungsweise einen normalen Weg zu finden. Man darf hier nicht vergessen, das Beamte gezwungen sind, mit allen möglichen psychisch kranken Leuten umzugehen und mit ihnen klar zu kommen…
Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es alles andere als einfach ist mit Leuten, die einen Dachschaden haben irgendwie weiterzukommen. Ich persönlich, kann mich umdrehen und weggehen. Das können Beamte nicht, sie müssen irgendwie managen, was andere verbockt haben. Dies ist keine Entschuldigung und ich heisse es keineswegs gut, dass 120 Hunde sterben mussten… Aber ich kann den Denkansatz verstehen. Denn eine langfristige und intelligente Unterbringung der Tiere wäre nicht möglich gewesen. Die Hunde wären nur wieder bei irgendwelchen Leuten mit Dachschaden gelandet und das Problem hätte sich einfach verschoben.

---> warum? Ganz einfach: Wer willkürlich und unüberlegt tatsächlich mit dem Gedanken spielt einen - nicht sozialisierten - im Rudel aufgewachsenen hsh - der null menschliche eindrücke mit bekommen hat - mal eben so - in seiner 3 Zimmer Wohnung in der City - aufzunehmen... DER HAT EINEN DACHSCHADEN...
Und diejenigen die über die nötigen Kompetenzen verfügen würden-> würden sich keinen solchen Hund aus einer solchen Haltung holen...
Der Grossteil der Hunde wäre also unter dem Strich bei irgendwelchen Aluhut tragenden Gutmenschen gelandet, die den "armen traumatisierten Hund" mit Klangschale und Räucherstäbchen ins Nirvana befördert hätten bis sie ihn dann zurück gebracht hätten, weil sie LIVE und in ECHT begreifen das "Herdenschutzhund" nicht nur ein Name ist...

Was hier passiert ist, ist schrecklich. Da gibt es gar keine Diskussion.
Festzuhalten Ist aber ganz klar, dass nicht das Amt hier die Ursache dieses Leides ist…, Sondern die Tierhalterin.

Jetzt im Nachhinein Schuldige zu suchen, hilft aber niemand und vor allem nicht den Hunden.

Und dringend zu erwähnen ist auch, dass gerade diejenigen, die jetzt ganz laut schreien unter anderem auch diejenigen waren, die dieser Frau noch Hunde brachten und ihren Hof auf Pflegestelle benutzten.

Unter dem Strich kann man sagen das in einer Gesellschaft wie unserer nicht immer alles glatt läuft , dies ist so und es wird auch immer so bleiben…

Alles was wir tun können, ist für die Zukunft daraus zu lernen. Das ist das allerwichtigste.
Ich bin mir sicher auch das Amt hat aus dieser Sache gelernt.

Viel wichtiger fände ich es aber das Zivilpersonen, aus dieser Sache lernen… Herdenschutz Hunde gehören nicht in die Hände von jedermann.

Ganz nebenbei noch angemerkt, der Untersuchungsbericht wird Staatlich finanziert 🐳...
Und auch eine mögliche daraus resultierende Strafverfolgung inkl. Das Aufnehmen von Anzeigen Abklärungen und Ermittlungen sind bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft "kostenlos". Nur für den fall das euch jemand um Geld fragt, mit der Begründung er wolle da noch was anzeigen...

Hier anbei noch der Link zum offiziellen und vollständigen Bericht für diejenigen, die ihn lesen möchten 

https://so.ch/fileadmin/internet/staatskanzlei/stk-komm/Dokumente/2026/07_Juli/Untersuchungsbericht_Tierschutzfall_Ramiswil.pdf

Adresse

Hinterberg
Sevelen
9475

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