Hundeschule Focus-Canis

Hundeschule Focus-Canis Wir sind eine kleine Hundeschule im Raum Aarau / Olten, welche nach modernen, artgerechten Gesichtspunkten Hunde und ihre Halter schulen.

Ein Tierschutzhund zieht ein…
26/08/2026

Ein Tierschutzhund zieht ein…

Tierschutzhunde können mit den verschiedensten Vorerfahrungen in ein neues Zuhause einziehen. Manche Hunde meistern den Einzug ganz wunderbar und wirken nach einigen Tagen so, als würden sie seit Monaten bei ihren neuen Menschen leben. Leider ist dies nicht immer so.

25/08/2026

Die Raumverwaltungs- und Kontrollsucht-Theorie - verhaltensbiologisch einfach nicht das Richtige…
Lest auch die Kommentare zum Originalpost

UPDATE!!Der Zahnwechsel ist abgeschlossen und das Tagesprogramm bereits heruntergefahren worden. Trotzdem findet der Hun...
13/08/2026

UPDATE!!

Der Zahnwechsel ist abgeschlossen und das Tagesprogramm bereits heruntergefahren worden. Trotzdem findet der Hund sehr schlecht zur Ruhe.

Was wir besprochen haben:

Problem: Pubertäre Aufgeregtheit und allg. Unruhe durch zeitweilig unzureichend funktionierende Stressregulation infolge Hirnumbaus

1) Der Hund braucht Hilfe beim Runterfahren:

Kauartikel (Kauholz aus Kaffeeholz, Rinder-Kopfhautplatte oder (Straussen-)Sehnen, Schleckmatte, Schnüffelteppich)

-> Ändern den Fokus und nehmen den Frust, geben dem Hirn einen anderen Job und fördern die Ausschüttung von Entspannungshormonen (Kauen und Lecken sind da sehr effektiv)

2) Konditionierte Entspannung

-> Wenn der Hund ruht, eine bestimmte Musik laufen lassen. Das Hirn verbindet dann die Musik mit Ruhe und Entspannung. Nach ein paar Tagen kann die Musik dann abgespielt werden, DAMIT sein Nervensystem in den Entspannungsmodus kommt

3) nichtmedikamentöse Entspannungshilfen und Nahrungszusätze:

Relaxopet-Gerät, allg. Musik mit entspannenden Frequenzen und Schwingungen, Adaptil-Produkte, Zylkene, CBD-Produkte.

Des weiteren Bachblüten, spezielle Guddies mit Tryptophan, L-Theanin, Magnesium, Lavendel, Kamille, Melisse, Baldrian (meiko.ch hat viel Auswahl)

4) Ganz allgemein:

Viele schöne gemeinsame, freudbringende Erlebnisse und Trainings, so dass Hund und Menschen Freude aneinander haben können (Glückshormone, Bindungshormone). Zusammen kuscheln und ruhen.

Möglichst wenige überfordernde Situationen und Trainings, keine schwierigen Übungen zur Erhöhung der Frustrationstoleranz (lieber ab und zu ganz kleinschrittig gut bewältigbare, leichte und kurze solche Übungsmomente im Alltag einflechten).

Nach actionreichem Spielen und Toben die Energie nur langsam herunterfahren (langsamer und weniger stark zergeln, dann ziemlich viel Futter streuen zum Runterfahren und dass Entspannungshormone freigesetzt werden durchs Schnüffeln und Fressen)

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Umfrage zur Pubertät 🐶

Ich hatte heute einen Termin bei einer Familie mit 3 Kindern und einem 7 Monate alten Junghund (Cobberdog-Rüde), der offensichtlich grad in einer besonders anstrengenden pubertären Phase ist.

Er ist seit einigen Tagen wie ausgewechselt trotz sorgfältig gestaltetem Tagesablauf. Vom angenehmen, lernfreudigen Junghund ist er zu einem Nervenbündel mutiert, ohne dass in seinem Umfeld etwas geändert hätte. Er erlebt einen vorbildlichen sorgfältig geplanten altersgerechten Tagesablauf.

Er regt sich nun aber ultraschnell auf und lässt sich kaum mehr beruhigen. Er kommt trotz altersgerechtem Beschäftigungs- und Ruheprogramm kaum zur Ruhe, auch auf seinem üblichen, gut auftrainierten Ruheplatz. Er ist aufgeregt, nervös und frustriert in Dauerschlaufe, bellt viel und zernagt wieder vermehrt Möbel und sein Bettchen trotz vielen angebotenen Kaualternativen.

👉 Kennt ihr das?

Was habt ihr gemacht, um eure Junghunde zu unterstützen, wenn das Nervenkostüm durch den pubertären Umbau des Hundehirns Out of Order war?

Schreibt mir doch euren ultimativen Tipp in die Kommentare!

Ich werde dann auch schreiben, was ich der Kundin geraten habe…

Im Bild seht ihr meinen Cooper im Junghundealter

Trüffelsuchkurse - Freie Plätze!Am Sonntag, 6.9. findet der erste Trüffelsuchkurs für Anfänger diese Saison bei Focus-Ca...
10/08/2026

Trüffelsuchkurse - Freie Plätze!

Am Sonntag, 6.9. findet der erste Trüffelsuchkurs für Anfänger diese Saison bei Focus-Canis statt. Es gibt derzeit reife Sommertrüffel, später dann reifen die Herbsttrüffel.

In diesem Kurs hat es noch wenige freie Plätze! Wir üben mit frischen Trüffeln und gehen dann sogar mit einem ausgebildeten Hund direkt in einem Trüffelgebiet auf die Pirsch.

Interessiert? Hier gibt es weitere Infos:

https://focus-canis.ch/Angebot/Trueffelsuchkurse/

04/08/2026
28/07/2026

Umgerichtetes Verhalten

Ich hatte in letzter Zeit gleich mehrere Aufträge für Coachings mit (meist jungen) Hunden, die in aufregenden Momenten ihre Menschen angingen. Entweder, weil die Bezugspersonen den Hund im aufgeregten Verhalten (in die Leine springen, kopflos herumrennen, im Haus Möbel ankauen, bellen,…) einschränken wollten, oder die Hunde in der Überforderung direkt am Menschen hochsprangen, mit oder ohne Zahneinsatz.

Wenn vorher schon andere TrainerInnen da waren, war deren Einschätzung immer: Der ist frech, einfach nur pubertär, den musst du ordentlich und deutlich in die Schranken weisen (inkl. stundenlanges Anbinden und Ignorieren im Haus!). Was zur Folge hatte, dass die Arme und Beine der HundehalterInnen weiterhin übel zerkratzt und zerbissen waren, und das umgerichtete Verhalten trotzdem immer schlimmer wurde.

Warum?

Ich vergleiche das Hundeverhalten gerne mit einem Eisberg, bei dem die Spitze aus dem Wasser schaut. Die Spitze symbolisiert das, was wir sehen: Das Verhalten des Hundes.

Doch unter der Wasseroberfläche ist der Eisberg noch ein x-faches grösser. Dieser unsichtbare Teil beinhaltet Dinge wie: Aktuelles Befinden, Emotionen, Gesundheitszustand, Lebenserfahrungen, Auslösereize, genetische Dispositionen, und vieles mehr.

Und dieser grosse Teil unter der Oberfläche repräsentiert die Gründe und Ursachen für das sichtbare Verhalten. Wenn ich also nur am Verhalten herumpickle (Symptome versuche zu verändern), kommt immer mehr vom Eisberg an die Oberfläche. Gleichzeitig wächst er auch unter Wasser weiter.

Viel sinnvoller ist es doch, die Ursachen, Gründe, Emotionen und Auslöser zu erkennen, zu berücksichtigen und dann zu bearbeiten.

Bei meinen Fällen waren Unsicherheit, Überforderung und bei Tierschutzhunden zusätzlich fehlende Erfahrungen die Gründe für die Aufregung und schlussendlich auch das umgerichtete Verhalten am Menschen.

Erfolgsversprechende Massnahmen in diesen Fällen sind: gesundheitliche Abklärung, ganzheitliche Stressreduktion, Überforderung möglichst vermeiden (und wenn‘s doch mal passiert: ruhig aus der Situation gehen), viel wohlwollende positive Qualitätszeit mit dem Menschen und das Unterlassen von harrschen Korrekturen.

Denn mit einem ruhigeren, sichereren, fröhlicheren Hund lösen sich viele problematische Verhaltensweisen oft von selber auf. Am Verhalten „Mensch anspringen bei Überforderung“ kann noch ganz gezielt trainiert werden (natürlich nicht mit aggressiven Korrekturen), zusätzlich zum generellen Erarbeiten von Beruhigungsstrategien, Alternativverhalten und Notfallritualen.

Am besten geht das mit Hilfe einer/s kompetenten TrainerIn.

https://www.gewaltfreies-hundetraining.ch/hundeschulen/

22/07/2026

Hoopers Agility ist cool! 😍
Bailey liebt es!

(Parcours in den Kommentaren)

19/07/2026

Faszinierend, findest du auch? 😃

Der heutige Familienhundekurs fand im Wald und am schattigen Aare-Ufer statt inkl. Abkühlen im Fluss.Schön, wart ihr dab...
06/07/2026

Der heutige Familienhundekurs fand im Wald und am schattigen Aare-Ufer statt inkl. Abkühlen im Fluss.

Schön, wart ihr dabei, Huutch, Mavi, Sina, Melody, Paco und Achille 🥰

03/07/2026

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Meiermattweg 17
Olten
CH-4655

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