EquiVet Irchel GmbH

EquiVet Irchel GmbH Annina Glauser & Linda Klein
Pferdetierarzt
Pferdezahnarzt: Pferdezahnmedizinerin GST

03/09/2026

𝐖𝐞𝐬𝐭-𝐍𝐢𝐥- 𝐮𝐧𝐝 𝐒𝐡𝐚𝐦𝐨𝐧𝐝𝐚-𝐋𝐢𝐤𝐞 𝐕𝐢𝐫𝐮𝐬

Momentan kursieren zwei Viren, welche beide zentralnervöse Störungen beim Pferd auslösen können.
Das West-Nil-Virus ist schon länger bekannt. Vögel sind die natürlichen Wirte dieses Virus. Es kann aber via Stechmücken auf das Pferd, oder den Menschen übertragen werden. Das Pferd und der Mensch sind sogenannte Fehlwirte, das bedeutet sie können das Virus nicht weiter übertragen. Bisher war die Schweiz frei von Fällen und es waren nur Fälle im Grenznahen Ausland (Belgien und Deutschland) bekannt. Jetzt ist der erste bestätigte Fall bei einem ungeimpften Pferd in der Schweiz im Kanton Aargau aufgetreten. Ein Impfschutz sollte möglichst frühzeitig aufgebaut und Stechmückenprävention betrieben werden. Eine Impfung bietet einen gewissen Schutz und senkt den Infektionsdruck, respektive kann den Schweregrad einer Erkrankung positiv beeinflussen. In der Schweiz sind zwei Impfstoffe gegen das West-Nil-Virus zugelassen. Für einen Impftermin, oder weitere Beratung melden Sie sich bei uns in der Praxis 061 401 41 30, oder via [email protected]. Weitere Informationen zur Prävention und Impfung bei West Nil auf unserer Homepage: https://www.vetcare.ch/de/pferde/impfung.php
Zusätzlich kursiert seit diesem Sommer aktuell das Shamonda-Like Virus in Rindern, welches jetzt erstmals bei zwei Pferden mit zentralnervösen Störungen nachgewiesen wurde. Es handelt sich hier um den ersten Nachweis von Shamonda-like Virus bei Pferden in Europa. Das Institut für Virologie am Tierspital Bern arbeitet mit Hochdruck an einer Diagnostik dieses Virus. Bis jetzt existieren noch keine kommerziellen Labortests und auch keine Impfungen. Es wird auch hier eine Übertragung via Gnitzen, kleine Stechmücken, vermutet. Auch hier ist Insektenprävention essenziell. Weitere Informationen: www.equinella.ch/aktuell/

Bild: Stechmücke und kolorierte Elektronenmikroskop Aufnahme des West-Nil-Virus
Bildquellen: Cynthia Goldsmith, P.E. Rollin, USCDCP und KEYSTONE/DPA/PATRICK PLEUL

31/08/2026

Erster Nachweis des West-Nil-Virus bei einem Pferd in der Schweiz

Auf einem Betrieb in Kaisten im Kanton Aargau ist bei einem Pferd das West-Nil-Virus (WNV) nachgewiesen worden. Es ist der erste dokumentierte Fall bei einem Pferd in der Schweiz.

Das Tier zeigt keine klinischen Symptome mehr und hat die Erkrankung überstanden. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) beobachtet die Tiergesundheitslage und stimmt sich mit den beteiligten Stellen ab.

Für die Ausbreitung des Virus spielen infizierte Pferde keine Rolle: Sie sind – wie der Mensch – Fehlwirte. Die Übertragung erfolgt über Stechmücken, das Reservoir bilden Wildvögel. Eine Weitergabe vom Pferd auf andere Pferde oder auf den Menschen findet nicht statt.

Einzuordnen ist der Fall daher weniger als akuter Krisenfall, sondern als Ereignis mit Ansagecharakter: Für die kommenden Mückensaisons rücken Vektorenschutz im Stall, aufmerksame neurologische Befunderhebung und die Impfoption stärker in den Blick. Tierärztinnen und Tierärzte sollten WNV bei unklaren zentralnervösen Symptomen künftig auch hierzulande differenzialdiagnostisch mitdenken.

Mehr auf VET-MAGAZIN – https://vet-magazin.com/link-in-bio

UPDATE: es wurde soeben der erste einheimische West-Nile-Fall bestätigt. Das Pferd hat sich IN der Schweiz infiziert. 🦟 ...
26/08/2026

UPDATE: es wurde soeben der erste einheimische West-Nile-Fall bestätigt. Das Pferd hat sich IN der Schweiz infiziert.

🦟 Wichtige Info: Impfempfehlung West-Nil-Virus für die ganze Schweiz! 🐴

Aus aktuellem Anlass: Die Impfempfehlung gegen das West-Nil-Virus wurde auf die gesamte Schweiz ausgeweitet – um frühzeitig Impfschutz aufzubauen und einer möglichen Impfstoffknappheit bei plötzlich steigendem Risiko vorzubeugen.
💉 Wichtigstes in Kürze:
➡️ Grundimmunisierung: 2 Impfungen im Abstand von 3–5 Wochen
➡️ Danach: jährliche Auffrischung
➡️ Grundimmunisierung bereits jetzt oder anfangs nächsten Jahres möglich
➡️ Auffrischung im Frühjahr, vor Beginn der Mückensaison

Ihr möchtet euer Pferd impfen lassen?
Meldet euch gerne bei uns – wir beraten euch individuell und vereinbaren einen Termin! 📞

Wir freuen uns, unseren Neuzugang im Team vorzustellen! 🌿Mit 13 Jahren Berufserfahrung bei Fressnapf, einer Ausbildung a...
10/06/2026

Wir freuen uns, unseren Neuzugang im Team vorzustellen! 🌿

Mit 13 Jahren Berufserfahrung bei Fressnapf, einer Ausbildung als Pferdepflegerin, einem Jahr als Bereiterin und dem Geben von Reitstunden bringt sie echte Leidenschaft fürs Pferd mit.

Sie hat selbst zwei Pferde besessen und ist heute noch mit Reitbeteiligung aktiv im Sattel. Pferde sind für sie weit mehr als nur ein Beruf. 🐎

Mit ihrer Fachkompetenz, Einfühlungsvermögen und Freundlichkeit steht sie uns in der Praxis und unseren Kunden am Pferd tatkräftig zur Seite. 🤝

Herzlich willkommen im Equivet-Irchel-Team! 🤍 Wir sind froh, dich an unserer Seite zu haben.

05/06/2026

WEPA Modul 2- Erlerntes aus Modul 1 wird nun am Pferd umgesetzt

Spannende Fortbildungstage für alle Teilnehmenden 🐎
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Ein Abschied, der uns schwer fällt. 🤍Unsere liebe Svenja verlässt uns — und mit ihr eine ganze Liste an Superkräften. Si...
27/05/2026

Ein Abschied, der uns schwer fällt. 🤍
Unsere liebe Svenja verlässt uns — und mit ihr eine ganze Liste an Superkräften. Sie kannte jeden Kunden, jedes Pferd und jeden Stall — auch wenn das Navi mal nicht mitspielte brachte sie jede Tierärztin zum Patienten. Im Praxiswagen und bei den Patienten saß jeder Handgriff, sie brachte jedes Gerät wieder zum Laufen, füllte die Autos auf bevor man überhaupt daran dachte, und erinnerte einen, wenn man wieder mal etwas vergessen hatte. In Notfällen war sie die eine verlässliche Unterstützung und helfende Hand.
Kurz gesagt: ein absoluter Joker. 🃏
Liebe Svenja, wir wünschen dir für deinen neuen Weg alles Gute und werden dich vermissen.
Dein Team 🐴 🩺 💐

Aufschlussreiche Zusammenfassung
24/05/2026

Aufschlussreiche Zusammenfassung

12/05/2026
Der Mai im Equivet Kalender Wusstet ihr, dass Sommerekzem beim Pferd durch eine Überempfindlichkeitsreaktion auf den Spe...
11/05/2026

Der Mai im Equivet Kalender

Wusstet ihr, dass Sommerekzem beim Pferd durch eine Überempfindlichkeitsreaktion auf den Speichel von Gnitzen ausgelöst werden kann?

Typisch sind starker Juckreiz und Scheuern an Mähne, Schweif und Bauch. 🐴🪰

17/04/2026

🐴 Empfehlungen zur Equinen rezidivierenden Uveitis (ERU)

Die Schweizerische Vereinigung für Veterinärophthalmologen hat aktuelle Empfehlungen zur Equinen rezidivierenden Uveitis (ERU) veröffentlicht – einer der bedeutendsten Augenerkrankungen beim Pferd.

Die ERU ist eine chronisch wiederkehrende, immunvermittelte Entzündung des Augeninneren und gilt als häufigste Ursache für Erblindung beim Pferd. Betroffen sind vor allem Strukturen wie Iris, Ziliarkörper und Aderhaut. Die Erkrankung tritt meist einseitig auf, kann jedoch auch beide Augen betreffen. Besonders tückisch: Zwischen den Entzündungsschüben erscheint das Auge oft äußerlich unauffällig.

👉 Eine frühzeitige Diagnose und spezialisierte tierärztliche Abklärung sind daher entscheidend, um Folgeschäden zu vermeiden.

📌 Mehr dazu im Artikel:
https://vet-magazin.ch/schweiz-magazin/tieraerztliche-organisationen-schweiz/savo-schweizerische-vereinigung-veterinaerophthalmologen/empfehlungen-savo-equinen-rezidivierenden-uveitis-eru.html

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