Hundum-wohl

Hundum-wohl Coaching von Mensch-Hund-Teams

07/02/2026

Fast jeden Tag beobachte ich folgendes Szenario:

Ich gehe mit dem Dackel spazieren und uns kommt ein anderer Hund entgegen.
Dieser sieht den Dackel, freut sich und möchte Kontakt.
Und hoppst an der Leine rum, zieht, hängt sich rein, jault, bellt.

Was macht der jeweilige Mensch an der Leine?
Der Mensch wird doof.
In unterschiedlichen Varianten.
Hund wird angezischt, ins Sitz gezwungen (verbal oder körperlich), mit dem Bein weg geschoben oder getreten, in die Seite gezwickt, ins Ohr gekniffen, an der Leine geruckt, angebrüllt, ganz kurz genommen und fixiert.
Alles davon musste ich schon mitansehen.

Was macht das mit eurem Hund?
Er versteht die Welt nicht mehr.
Ein Artgenosse kommt, Hund freut sich und möchte Kontakt.
Ein total nettes und vor allem NORMALES Verhalten.
Daraufhin bekommt er eine aversive Konsequenz.
Was lernt er?
Wenn andere Hunde kommen, passiert was schlimmes für ihn.
Stresslevel steigt, er wird über kurz oder lang die aversive Einwirkung mit dem anderen Hund verknüpfen.
Und sich immer unerwünschter verhalten.
Vielleicht irgendwann sogar massiv pöbeln.
Die Beziehung zu seinem Menschen wird auch drunter leiden.

Das ist so schade, dass Hunde für stinknormales Verhalten so behandelt werden.
Auch auffälliges Verhalten gehört nicht gestraft, aber diese Reaktionen machen mich jedesmal total traurig.

Klar, Kontakt zum anderen Hund ist nicht immer möglich.
Weil der andere nicht kompatibel ist, krank, nicht interessiert, etc.
Ich achte z. B. immer drauf, dass uns da nicht so ein Körperklaus entgegen kommt und den Dackel mit einem ordentlichen Pfotenhieb auf den Rücken begrüßt.

Was ich fast nie sehe, ist eine rechtzeitige, faire und angepasste Reaktion.
Den eigenen Hund der unbedingt hin will, rechtzeitig ansprechen.
Ein Alternativverhalten aufbauen, wie Kekse suchen, weg schauen verstärken, loben für erwünschtes Verhalten.
Nein, man läuft mit dem zappeligen Hund weiter in die Begegnung rein und wird dann richtig blöd.

Das ist sinnlos.
Stellt euch vor, ihr geht auf ein Fest. Doch wenn ihr mit den Menschen dort in Kontakt treten möchtet, haut euch einer auf den Kopf.
Versteht ihr das?

Seid fairer zu euren Hunden und versucht, ihr ganz normales Verhalten zu verstehen.
Sie verhalten sich nicht so, um euch zu ärgern.
Sie suchen sich das Leben nicht aus, nicht die Strecken wo sie lang gehen und wen sie treffen.

Mein Dackel möchte immer JEDEN Menschen begrüßen. Weil er alle liebt.
Geht nicht, es gibt Menschen, die finden den nicht niedlich.
Also spreche ich ihn vorher an und lotse ihn weiter. Er darf kullernde Kekse suchen und ich fange so den Frust auf.
Denn ich bin froh, dass er ein so großer Menschenfreund ist.

29/12/2025
05/12/2025

Die andere Seite der Überbeschäftigungs-Medaille: Das Boreout-Syndrom!

Von Ralph Rückert, Tierarzt

Einige der älteren Hunde, die man draußen beim Spaziergang melancholisch hinter ihren Besitzern hertrotteln sieht, haben natürlich gesundheitliche Probleme, die sie schlecht zu Fuß machen. Bei der Mehrheit dürfte der Grund für dieses Verhalten aber darin zu suchen sein, dass sie einfach geistig erstarrt, völlig unterfordert und bezüglich der immer gleichen täglichen Routine vor Langeweile schier um den Verstand gebracht worden sind, also – neudeutsch ausgedrückt – unter einem ausgewachsenen Boreout-Syndrom leiden.

Lassen wir doch mal den alten Goethe ran, weil der sowas eben drauf hatte, mit einem Zitat aus „Torquato Tasso“, das mir meine Trauzeugin damals zu unserer Hochzeit geschenkt hat:

„Mit fremden Menschen nimmt man sich zusammen,
Da merkt man auf, da sucht man seinen Zweck
In ihrer Gunst, damit sie nutzen sollen.
Allein bei Freunden läßt man frei sich gehn,
Man ruht in ihrer Liebe, man erlaubt
Sich eine Laune; ungezähmter wirkt
Die Leidenschaft, und so verletzen wir
Am ersten die, die wir am zartsten lieben.“

Die Zeilen beschreiben ganz treffend, um was es mir in diesem Artikel geht, wenn es auch beim älteren Hund weniger um ungezähmtere, sondern eher um erkaltende Leidenschaften geht. Man denke mal zurück an die Welpen- und Junghund-Zeiten: Was man da für Kopfstände gemacht hat, wie viel Zeit und Mühe man investiert hat in das hohe Ziel des wohl erzogenen, des perfekt an einen gebundenen, des „funktionierenden“ Hundes.

Man hat sich eventuell Urlaub genommen, man ist mehrmals pro Woche zu den Welpengruppen der diversen Hundeschulen gerannt, man hat krampfhaft die Gesellschaft anderer Hundehalter gesucht, damit der kleine Hund nur ja ordentlich sozialisiert werden möge. Selbst neben der Arbeitstätigkeit wurden jeden Tag viele Stunden für Aktivitäten mit dem faszinierenden neuen Familienmitglied reserviert. Alles war so neu, so unendlich spannend!

Jeden Tag hat sich der Welpe oder Junghund verändert und einen vor neue Herausforderungen gestellt, auf die man schleunigst und korrekt reagieren musste, weil einem ja von allen Seiten versichert wurde, wie schnell man einen Schaden fürs Leben anrichten kann, wenn man da was versemmelt. Der junge Hund bekam letztendlich für eine gewisse Zeit mehr konzentrierte Aufmerksamkeit ab als die Kinder. Bei der Erziehung der eigenen Brut verlässt man sich ja gern auf seine Instinkte, traut genau diesen Instinkten aber bei der Aufzucht einer anderen Spezies mit einer gewissen Berechtigung nicht so recht über den Weg.

Kurzum: Für die ersten zwei Jahre dreht sich in frischgebackenen Hundehalter-Familien wirklich fast alles um den Hund. Man ist – auch hormonell nachweisbar – buchstäblich frisch verliebt. Man erfreut sich an des Hundes jugendlicher Schönheit, seinem Temperament und an seinen Erfolgen in der Erziehung. Man geht in seinem Drang, dem Hund (und damit natürlich auch sich selbst) immer neues Entertainment zu bieten, oft genug sogar zu weit, wie im letzten Artikel erläutert.

Dann – analog zu unseren eigenen innerartlichen Beziehungen – kühlt die erste Leidenschaft ab und muss transformiert werden in etwas Ruhigeres, idealerweise auch Beständigeres. Dabei hilft einem der Hund, denn dessen Leidenschaft für uns nutzt sich nicht so leicht ab. Wir Menschen sind und bleiben nun mal zwangsläufig sein Lebensinhalt. Man kann nun getrost „in seiner Liebe ruhen“, weil diese allemal sicher ist und weil man – ist nicht irgendwas schiefgelaufen – inzwischen den erträumten „funktionierenden“ Hund hat. Man muss nicht mehr viel Mühe investieren. Der Hund begleitet einen, genau so, wie man sich das anfangs vorgestellt hatte, als perfekter Kumpel durchs Leben.

Dieses unser Leben ist aber nun mal sehr, sehr dominant: Der Beruf, die damit verbundenen Probleme und Sorgen, unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, unsere Kinder, die alt werdenden Eltern, die eigene Gesundheit, das alles nimmt uns schwer in Beschlag und raubt viel von unserer Zeit. Und irgendwie kippt da irgendwann irgendwas um, so in etwa zeitgleich mit den ersten grauen Haaren um die Schnauze des Hundes.

Er ist inzwischen auch nicht mehr so fordernd wie in seiner Jugendzeit und hat sich – das ist ja seine große Spezialität – endgültig an uns und unseren Lebensstil angepasst. Er akzeptiert es eben, dass die Spaziergänge aufgrund anderer Anforderungen kürzer und kürzer ausfallen, dass sie immer auf den gleichen Wegen stattfinden, dass wir dabei mehr auf unsere Smartphones schauen als auf ihn. Er nimmt es hin und rollt sich neben uns zusammen, wenn wir abends (man wird ja selber auch nicht jünger!) erschöpft von der Arbeit nach Hause kommen und nach einer kurzen Pinkelrunde um den Block nur noch eine Tiefkühlpizza, den Fernseher und danach das Bett im Kopf haben.

Bis hierhin habe ich mich eher allgemein ausgedrückt, weil ich eigentlich ziemlich sicher bin, dass das zwar nicht bei allen, aber doch bei vielen Hundebesitzern genau so läuft. Da ich aber nicht fahrlässig etwas unterstellen möchte, wechsle ich nun in die Ich-Form, in meine persönliche Erfahrungswelt. Ich kann nicht einschätzen, wie vielen von Ihnen es so geht wie mir. Wer sich nicht angesprochen fühlt und diese Gedankengänge weit von sich weist, soll sich halt einfach freuen, dass er dieses Problem offenbar für sich erfolgreich gelöst hat.

Ab und zu trifft mich nämlich ein Blick meines Terriers, und zwar mitten ins Herz! Klar, da kommt jetzt wieder elend viel Vermenschlichung ins Spiel, aber ich kann mich halt manchmal auch nicht retten und fange an zu interpretieren. Schlechtes Gewissen spielt da sicher eine große Rolle, denn ich bilde mir diesen Blick immer in Situationen ein, in denen ich früher mit dem Hund irgendwas für ihn Sensationelles gemacht habe, jetzt aber aufgrund alltäglicher Anforderungen bei der üblichen und starren Routine bleibe. Er scheint zu sagen: „Hier haben wir doch immer Verstecken gespielt. Könnten wir nicht…?“. Oder: „Früher bist du nicht den ganzen Samstag vor dem PC gesessen und hast geschrieben. Da sind wir doch auf Berge gestiegen oder den ganzen Tag um den großen See gelaufen. Das war doch toll, oder? Könnten wir nicht…?“. Oder: „Früher hast du mir abends immer (mit ganz vielen Leckerchen!) was Neues beigebracht, statt nur in deinem Buch zu lesen. Könnten wir nicht…?“. Und dann wendet sich sein Blick wieder ab, und ich interpretiere voller Schuldbewusstsein resignierte Akzeptanz in dieses Abwenden rein.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Unserem Hund geht es zweifellos gut bei uns! Er bekommt (ABAM!) viele feine Sachen zu futtern, er ist immer den ganzen Tag mit uns zusammen, muss nie alleine bleiben, kommt auf jede Reise, in jeden Urlaub mit und hat logischerweise Zugang zur bestmöglichen medizinischen Versorgung. Aber das ist halt nicht alles, speziell für eine Terrier-Rakete wie ihn. Sensorischer Input und neue Herausforderungen sind ebenfalls Grundbedürfnisse eines erfüllten Hundelebens, und da habe ich ihn – ebenso wie alle meine Hunde vor ihm – in der alltäglichen Routine meines Lebens zeitweise schon irgendwie vernachlässigt.

Vielleicht mache ich mir auch zu viele Sorgen. Wie im ersten Teil dieser zweiteiligen Artikelserie erläutert, haben Beobachtungen an Hunden, die ihren Tagesablauf selber bestimmen können, gezeigt, dass Hunde offenbar eine deutlich ausgeprägte Neigung zu Müßiggang haben.

Trotzdem: Es ist leider allzu leicht, einen gut funktionierenden und älter werdenden Hund einfach so neben her laufen zu lassen. Das ist nicht wirklich fair, und ich versuche, mich mit aller Kraft gegen diese Tendenzen zu wehren, mal mehr, mal weniger erfolgreich.

Wie oben schon angedeutet: Das soll nur ein sanfter Denkanstoß sein, ganz ohne Unterstellungen. Ich glaube es zwar nicht, aber vielleicht geht es ja nur mir persönlich so, mit meinem High-Speed-Beruf, meiner Blog-Schreiberei und meinen anderen Aktivitäten. Es muss also bei der Facebook-Diskussion des Artikels niemand beleidigt aufjaulen und sich selbst als perfekten Hundehalter darstellen, dem das nie und nimmer passieren könnte. Dafür gibt es wirklich keinen guten Grund!

An den Lösungsansätzen derer, die das eventuell ähnlich wie ich empfinden, bin ich allerdings lebhaft interessiert.

Zum Abschluss vergehe ich mich noch an Goethe. Hoffentlich erscheint er mir nicht heute Nacht im Traum und zieht mir die Ohren lang!

„Mit jungen Hunden nimmt man sich zusammen,
Da merkt man auf, da sucht man seinen Zweck
In ihrer Gunst, damit sie nutzen sollen.
Allein bei alten läßt man frei sich gehn,
Man ruht in ihrer Liebe, man erlaubt
Sich eine Laune; abgekühlter wirkt
Die Leidenschaft, und so verletzen wir
Am ersten die, die wir am zartsten lieben.“
Bleiben Sie mir gewogen, bis bald, Ihr

Ralph Rückert

© Ralph Rückert
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25/11/2025
09/10/2025

Zur Zeit ist in meinem Leben leider kein Platz für einen eigenen Hund. Stattdessen darf ich die Hunde von Freund:innen sitten und/oder spazieren führen! Von diesen Hunden mag ich erzählen. Einer von ihnen – der Gustav nämlich – ist ein erwachsener Rüde und hat ein Problem mit Hundebegegnung...

16/09/2025

Edit:
Ihr Lieben. Wir denken: Es ist alles gesagt, nur nicht von jedem ;)
Der Beitrag ist so groß geworden, dass wir kaum mit dem Moderieren hinterherkommen.
Daher schränken wir die Kommentarfunktion erstmal ein, damit wir auch mal Feierabend machen können ;)
Wir sagen euch aber "Danke" für die in weiten Teilen sehr konstruktive Diskussion und eure Beiträge.
Und wo ihr schon mal hier seid: Schaut euch doch gerne noch ein wenig um, vor allem unsere Hundetrainingsvideos. Da würden wir uns sehr freuen :)

Originalbeitrag:

Neulich während unserer Drehtour im Straßencafé.

Die Menschen sitzen und schlürfen ihren Kaffee, essen ein Eis. Der dazugehörige Hund stand immer wieder auf, bewegte sich, fühlte sich sichtlich unwohl auf den Pflastersteinen und mochte nicht liegenbleiben. Er musste aber. Er wurde immer wieder ins "Platz!!!" bugsiert und als er nicht im Platz bleiben wollte, hat die Halterin irgendwann die Leine derart um den Fuß gewickelt, dass dem Hund nichts andere übrig blieb.

Aber warum?

Macht es euren Hunden doch nicht so schwer! Ihr hättet doch auch keinen Bock auf kalten, harten, unebenen Pflastersteinen zu liegen! Nehmt doch einfach eine dicke, gepolsterte Decke mit, auf der sich euer Hund wohlfühlt, so dass er entspannt liegenbleiben kann. Oder lasst ihn sich bewegen. Oder holt euch ein Eis auf die Hand und sucht euch einen bequemeren Platz. Oderoderoder...

Macht es eurem Hund doch leichter, sich so zu benehmen, wie ihr das möchtet, indem ihr nicht nur eure eigenen, sondern auch die Bedürfnisse eures Hundes beachtet. 🙂

Danke an alle die, die das eh schon ganz selbstverständlich tun. 😍

‼️
13/12/2024

‼️

🤔 BIN ICH RADIKAL UND IDEOLOGISCH? 🤔

Ich stehe für den Umgang (nicht nur Training) mit Hund, der auf Basis positiver Verstärkung beruht, das ist nichts Neues. Das bedeutet automatisch auch, dass ich den Einsatz aversiver Maßnahmen ablehne. Gewalt, Unterdrucksetzung, Hemmung, Ängstigung und Bedrohung kommen in meinen Interaktionen mit ALLEN Hunden nicht vor. Auch das ist nichts Neues.

Trotzdem oder gerade deswegen entstehen immer wieder Diskussionen unter bestimmten Beiträgen, ob diese „radikale“ Einstellung die Gräben nicht noch tiefer werden lassen würde. Immer wieder wird angeführt, dass es doch nicht nur schwarz und weiß gäbe, dass man doch auf allen Seiten etwas herausziehen könne, man müsse nur „offen“ bleiben.

Hört sich gut an. Doch wie kann ich offenbleiben, wenn mir jemand erzählt, dass er einen groben Umgang bzw. positive Strafe (das Hinzufügen von ängstigenden Reizen) einsetzt, um seinen Hund von etwas abzuhalten, obwohl ich weiß, welche Nebenwirkungen positive Strafe hat und vor allem weiß, dass ich sie wirklich nicht brauche, wenn ich einen Hund von bestimmten Verhalten abhalten will oder muss. WIE soll ich da offenbleiben? Ich frage ehrlich. Soll ich, nur um es anderen recht zu machen, einfach mal draufhauen? Herumrucken? Anschreien? Piksen? Angst machen? Blockieren? Oder nur mal böse gucken?

Ich bin offen. Solange Hunde respektvoll, fair und liebevoll behandelt werden. Solange keine veralteten Mythen und Ammenmärchen einen groben Umgang rechtfertigen. Ich lerne gerne von anderen, denn selbstverständlich gibt es noch viel, das ich nicht weiß.
Eine Ausbilderin sagte mal: „Es gibt 1000 Wege zum Ziel. 500 davon sind tierschutzrelevant, die anderen 500 sollte man kennen.“ Genau so. Für die ersten 500 Wege aber kann und will ich niemals offen sein.

Und das bedeutet natürlich automatisch auch, dass meine Beiträge kritisch sein müssen. Ich sehe meine Aufgabe darin, Menschen, die nach Lösungen suchen, zu sensibilisieren, ihnen bewusst zu machen, wo die Fußfallen lauern. Fakten benennen, Vor- und Nachteile aufzeigen, Gefahren erläutern, Wege zum Erfolg aufzeigen. Ich werde niemals müde werden, nachvollziehbare Erklärungen zu liefern und aufzuklären. DAS sehe ich als meine Aufgaben. Gräben überwinden? Nicht um jeden Preis. Denn der Graben beginnt dort, wo aversive Maßnahmen eingesetzt werden.

Wer das „ideologisch“ oder „radikal“ nennen möchte: Ok. Ich nenne es ethisch. Ein bisschen Haue geht für mich eben nicht, da geht eben nur schwarz oder weiß.

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