Hundeschule Team and Work

Hundeschule Team and Work Als lizenzierte Hundetrainer begleiten wir Mensch-Hund-Teams in Winterthur, Wallisellen und Umgebung. Gewaltfrei. Nachhaltig. Mit Herz.

Individuelles, alltagstaugliches Training mit positiver Verstärkung – für Welpen und erwachsene Hunde. Professionelles und gewaltfreies Hundetraining mit Fachkompetenz und Herz. Wir bieten alltagstaugliches Training für Hunde jeden Alters, vom Welpen bis zum Senior. Unser Angebot umfasst obligatorische Kurse im Kanton Zürich, Einzeltraining, Verhaltens- und Ernährungsberatung sowie sportliche Akti

vitäten wie Zughundesport. Als zertifizierte Hundetrainer begleiten wir Sie und Ihren Hund mit individuellen Lösungen für ein harmonisches Miteinander. Kontaktieren Sie uns für eine nachhaltige Begleitung.

03/09/2026

Zumindest könnte man das denken, wenn man uns zugeschaut hätte.

Wir sind gelaufen.
Haben immer wieder angehalten.
Den Hund beobachtet.
Darüber gesprochen, warum er in manchen Situationen schneller wird und in anderen plötzlich stehen bleibt.
Wir haben geschaut, wann er Kontakt zu seinem Menschen sucht – und wann nicht.
Wann er entspannt schnüffelt und wann das Schnüffeln hektisch wird.

Wir haben einen anderen Hund aus der Entfernung beobachtet und entschieden, nicht näher hinzugehen.

Zwischendurch haben wir einfach auf einer Bank gesessen.

Kein Sitz. Kein Platz. Kein Fuss.
Keine zehn Wiederholungen irgendeiner Übung.

Und trotzdem ist ziemlich viel passiert.

Denn Hundetraining bedeutet für uns nicht nur, einem Hund etwas beizubringen.

Manchmal geht es zuerst darum, dass wir Menschen etwas lernen.

Den eigenen Hund zu beobachten. Seine Körpersprache besser zu verstehen. Zu erkennen, wann eine Situation schwierig wird. Herauszufinden, was ihm hilft – und vielleicht auch festzustellen, dass man gar nicht auf jedes Verhalten sofort mit einer Übung reagieren muss.

Gerade im Einzeltraining nehmen wir uns deshalb auch Zeit für Dinge, die von aussen ziemlich unspektakulär aussehen können.

Wir schauen uns euren Alltag an. Wir beobachten. Wir probieren aus. Wir stellen Fragen. Und manchmal verändern wir nur eine Kleinigkeit – und plötzlich verändert sich ziemlich viel.

Gutes Hundetraining muss nicht danach aussehen, als würde ständig trainiert.

Manchmal ist die wichtigste Übung einer Stunde, den eigenen Hund ein bisschen besser kennenzulernen. 🐾

👉 Du möchtest deinen Hund besser verstehen oder hast ein Thema, bei dem ihr gemeinsam nicht weiterkommt? In unseren Einzeltrainings nehmen wir uns Zeit für genau das. Alle Infos hier: https://www.team-and-work.ch/einzeltraining/

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Wünschst du dir einen Hund, der entspannt an lockerer Leine läuft?Dein Hund möchte aber immer wieder nach vorne?Er will ...
25/08/2026

Wünschst du dir einen Hund, der entspannt an lockerer Leine läuft?
Dein Hund möchte aber immer wieder nach vorne?

Er will dich nicht ärgern – Vorwärtsbewegung kann für manche Hunde ein echtes Bedürfnis sein.

Natürlich gehört eine gute Leinenführigkeit zum Alltag dazu.
Aber Bedürfnisse verschwinden nicht, nur weil wir sie verbieten oder «wegtrainieren» – manchmal brauchen sie einfach den richtigen Ort.

Im Zughundesport darf dein Hund genau das tun❗

Mit einem speziellen Geschirr.
Mit einem klaren Startsignal.
Und als gemeinsames Hobby.

So lernt dein Hund nicht nur, wann Ziehen erwünscht ist, sondern auch, wie er ein natürliches Verhalten kontrolliert und sinnvoll ausleben kann.

🐾 Vielleicht steckt in deinem kleinen Leinenzieher ja ein begeisterter Zughund.

Unser Zughunde-Gruppenkurs am 25. Oktober ist der perfekte Einstieg für alle, die diesen faszinierenden Sport gemeinsam mit ihrem Hund kennenlernen möchten.

👉 Alle Informationen und die Anmeldung findest du auf unserer Website: https://www.team-and-work.ch/zughundesport/

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Vor Kurzem lernte ich eine junge Hündin kennen. Neun Monate alt, freundlich, neugierig und ziemlich begeistert vom Leben...
19/08/2026

Vor Kurzem lernte ich eine junge Hündin kennen. Neun Monate alt, freundlich, neugierig und ziemlich begeistert vom Leben. Vor unserer ersten gemeinsamen Trainingsstunde war sie mit ihrer Halterin bereits ungefähr eine Stunde spazieren gewesen. «Damit sie schon ein bisschen müde ist.» Ein nachvollziehbarer Gedanke? Schliesslich hören wir gerade bei jungen, aktiven Hunden immer wieder, wie wichtig ausreichend Bewegung und Beschäftigung sind. Und tatsächlich wirkte die Hündin alles andere als müde. Sie sprang hoch, wurde zunehmend hektisch, biss immer wieder in die Leine und ihre Aufmerksamkeit sprang von einem Reiz zum nächsten. Ruhig irgendwo stehen? Schwierig. Konzentration? Nur für kurze Zeit.

Gleichzeitig gab sie sich unglaublich viel Mühe. Sie machte bei unseren Übungen mit, liess sich auf neue Aufgaben ein und versuchte immer wieder, sich auf ihre Halterin zu konzentrieren. Man hätte sie beobachten und zu einem ziemlich naheliegenden Schluss kommen können: Dieser Hund hat wirklich unglaublich viel Energie.

Doch das, was wir da sahen, war etwas anderes. Dieser junge Hund war schlicht müde und mit den vielen Eindrücken und Aufgaben zunehmend überfordert. Und genau hier beginnt eines der häufigsten Missverständnisse im Zusammenleben mit jungen, aktiven Hunden.

Nach müde kommt doof!
Wir Menschen haben eine recht klare Vorstellung davon, wie Müdigkeit aussieht. Man wird langsamer, gähnt, legt sich hin und schläft irgendwann ein. Also erwarten wir etwas Ähnliches von unseren Hunden. Ein müder Hund müsste demnach nach einem langen Spaziergang zufrieden nach Hause kommen, sich in sein Körbchen legen und schlafen.

Manche Hunde tun genau das. Andere nicht.

Gerade junge Hunde können bei zunehmender Müdigkeit zunächst genau das Gegenteil zeigen. Sie werden unruhiger, hektischer und impulsiver. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt ab, Reaktionen können heftiger werden und die Fähigkeit zur Selbstregulation lässt nach. Das Phänomen kennen viele Menschen von übermüdeten kleinen Kindern. Ein Kind, das dringend schlafen müsste, liegt nicht unbedingt friedlich gähnend im Bett. Vielleicht rennt es stattdessen durchs Wohnzimmer, weint wegen einer Kleinigkeit oder scheint plötzlich überhaupt nicht mehr zur Ruhe kommen zu können. Nicht obwohl es müde ist, sondern gerade weil es müde ist.

Bei Hunden können Überforderung und Müdigkeit ebenfalls erstaunlich aktiv aussehen. Manche beginnen in die Leine oder Kleidung zu beissen, springen ihre Menschen an, rasen herum oder reagieren plötzlich deutlich stärker auf andere Hunde, Menschen und Bewegungsreize. Andere schnüffeln hektisch, nehmen ständig Dinge ins Maul, kratzen sich oder wechseln scheinbar planlos zwischen verschiedenen Verhaltensweisen. Auch Signale, die normalerweise problemlos funktionieren, können plötzlich kaum noch umgesetzt werden.

Solche Verhaltensweisen werden häufig als Übersprungshandlungen bezeichnet. Wichtig ist dabei allerdings, nicht jedes Kratzen, Anspringen oder Leinenbeissen automatisch als Zeichen einer Überforderung zu interpretieren. Verhalten muss immer im Kontext betrachtet werden. Entscheidend ist das Gesamtbild: Wann tritt das Verhalten auf? Was ist vorher passiert? Wie verändert sich der Hund im Laufe einer Aktivität? Und was passiert, wenn er Gelegenheit bekommt, zur Ruhe zu kommen?

«Der muss sich mal richtig auspowern.»
Wenn ein junger Hund nach einem Spaziergang noch immer durchs Wohnzimmer rast, liegt ein Gedanke nahe: Offenbar war es noch nicht genug. Also wird die Runde etwas länger. Vielleicht kommt noch eine Spielrunde dazu, ein bisschen Training oder eine zusätzliche Beschäftigung für den Kopf. Schliesslich möchte man seinem Hund gerecht werden und dafür sorgen, dass er körperlich und geistig ausgelastet ist. Das ist meist gut gemeint. Es kann aber dazu führen, dass wir genau das Gegenteil von dem erreichen, was wir eigentlich möchten.

Denn ein Hund, der immer unruhiger wird, hat nicht zwangsläufig überschüssige Energie. Er kann genauso gut Schwierigkeiten damit haben, nach all den Eindrücken wieder herunterzufahren. Bieten wir in diesem Zustand noch mehr Aktivität an, kommen weitere Reize hinzu, die ebenfalls verarbeitet werden müssen. Der Hund wird noch unruhiger und bestätigt damit scheinbar unsere ursprüngliche Annahme: Dieser Hund braucht wirklich wahnsinnig viel Beschäftigung. So entsteht schnell ein Kreislauf. Wir interpretieren Unruhe als Unterforderung und reagieren darauf mit mehr Auslastung. Die zusätzliche Auslastung erhöht wiederum Erregung und Belastung, der Hund wird noch unruhiger und wir erhöhen erneut das Programm.

Irgendwann ist der Hund vielleicht körperlich erschöpft. Entspannt ist er deshalb aber noch lange nicht.

Ein Spaziergang ist mehr als Bewegung
Wie anstrengend eine Aktivität für einen Hund ist, lässt sich nicht allein daran messen, wie lange wir unterwegs waren oder wie viele Kilometer wir zurückgelegt haben. Während wir gemütlich durch den Wald spazieren, verarbeitet unser Hund eine enorme Menge an Informationen. Er nimmt Gerüche und Geräusche wahr, entdeckt Wildspuren, beobachtet Menschen und andere Hunde, reagiert auf Velos oder Fahrzeuge und kommuniziert gleichzeitig mit uns. Vielleicht soll er zwischendurch an lockerer Leine laufen, einen Rückruf ausführen oder an einem anderen Hund vorbeigehen. Eine neue Umgebung bringt noch einmal eine ganze Reihe zusätzlicher Eindrücke mit sich. Zwanzig Minuten in einer reizintensiven Umgebung können deshalb für einen Hund wesentlich anspruchsvoller sein als eine Stunde entspannter Spaziergang an einem vertrauten Ort.

Gerade bei jungen Hunden kommt hinzu, dass ihre Fähigkeit zur Selbstregulation noch in Entwicklung ist. Sie lernen ständig: Welche Reize sind wichtig? Wie gehe ich mit Frust um? Was mache ich, wenn etwas aufregend oder beängstigend ist? Welche Regeln gelten in welcher Situation? Wie kommuniziere ich mit meinem Menschen? Ein junger Hund entdeckt nicht einfach nur die Welt. Er muss gleichzeitig lernen, mit all den Informationen umzugehen, die diese Welt ihm liefert.

Das kostet Kapazität.

Mehr Auslastung macht nicht automatisch einen ausgeglicheneren Hund
Natürlich brauchen junge Hunde Bewegung und Beschäftigung. Sie sollen ihre Umwelt kennenlernen, spielen, schnüffeln, entdecken, lernen und ihren Körper benutzen dürfen. Es wäre deshalb genauso falsch, aus Angst vor Überforderung jede Form von Aufregung und Aktivität zu vermeiden. Das Ziel ist nicht ein möglichst reizarmes Hundeleben. Entscheidend ist vielmehr, eine Balance zwischen Aktivität und Erholung zu finden – und diese Balance sieht nicht für jeden Hund gleich aus.

Der eine Hund verarbeitet einen aufregenden Ausflug problemlos und ist am nächsten Tag wieder bereit für das nächste Abenteuer. Ein anderer braucht danach deutlich mehr Ruhe. Der eine liebt neue Umgebungen, während ein anderer schon einen Spaziergang durch eine belebte Innenstadt enorm anspruchsvoll findet. Manche Hunde können nach einer Trainingseinheit problemlos abschalten, andere brauchen Unterstützung dabei, wieder in einen ruhigeren Zustand zu finden.

Deshalb halte ich wenig von pauschalen Angaben darüber, wie viele Minuten ein junger Hund spazieren gehen darf oder wie viele Stunden Beschäftigung er pro Tag benötigt. Alter, Charakter, Genetik, Gesundheitszustand, bisherige Erfahrungen, Umwelt und individuelle Regulationsfähigkeit spielen dabei eine viel zu grosse Rolle.

Die interessantere Frage lautet nicht: Wie viel Auslastung braucht ein neun Monate alter Hund?

Sondern: Wie geht es diesem Hund mit dem, was wir gerade von ihm verlangen?

«Aber sie wollte doch noch!»
In unserer Trainingsstunde war genau das besonders eindrücklich. Die junge Hündin war müde und zeigte zunehmend Verhaltensweisen, die auf Überforderung hindeuteten. Trotzdem machte sie weiter mit. Und sie machte es richtig gut! Sie nahm Futter, probierte Dinge aus und liess sich immer wieder auf ihre Halterin ein. Hätte man nur darauf geschaut, hätte man problemlos sagen können: Sie hat doch noch Spass. Sie will doch noch.

Doch ein Hund, der noch mitmacht, ist nicht automatisch ein Hund, der noch ausreichend Kapazität für weitere Aktivität hat.

Auch ein müder Hund kann einem Ball hinterherrennen. Er kann weiterlaufen, Futter suchen, auf Signale reagieren und begeistert wirken, wenn wir die nächste Aktivität anbieten. Gerade bei Beschäftigungen, die ohnehin ein hohes Erregungsniveau erzeugen, kann das vermeintliche «Der will noch!» sogar besonders überzeugend aussehen. Deshalb sollten wir nicht nur darauf achten, ob ein Hund körperlich noch weitermachen kann. Wir sollten auch beobachten, wie sich sein Verhalten im Laufe einer Aktivität verändert. Wird er hektischer? Fällt ihm Konzentration zunehmend schwer? Reagiert er plötzlich stärker auf seine Umwelt? Werden Bewegungen fahriger? Tauchen Verhaltensweisen auf, die wir zu Beginn des Spaziergangs oder Trainings noch nicht gesehen haben? Kann er Pausen überhaupt noch annehmen?

Das sind häufig viel interessantere Informationen als die Frage, ob er noch einem Ball hinterherrennen würde.

Erholung gehört zur Auslastung
Wenn wir über ein erfülltes Hundeleben sprechen, denken wir schnell an körperliche und geistige Beschäftigung: Spaziergänge, Training, Nasenarbeit, Sozialkontakte, Ausflüge und gemeinsame Abenteuer. Erholung wird dagegen manchmal behandelt wie die Zeit zwischen den eigentlich wichtigen Dingen. Dabei ist sie ein wesentlicher Teil davon.

Nach aufregenden Erlebnissen braucht der Organismus Gelegenheit, wieder in einen ruhigeren Zustand zurückzukehren. Erfahrungen werden verarbeitet, Gelerntes kann sich festigen und der Körper bekommt Zeit zur Regeneration. Ein Alltag, in dem ständig etwas passiert und auf einen Reiz bereits der nächste folgt, bietet dafür wenig Raum. Das bedeutet nicht, dass ein Hund nach jedem Spaziergang sofort mehrere Stunden schlafen muss. Auch Ruhe lässt sich nicht an einer festen Zahl festmachen. Viel wichtiger ist, ob ein Hund grundsätzlich in der Lage ist, zwischen Aktivität und Erholung zu wechseln. Manche Hunde können das von sich aus sehr gut. Andere brauchen Unterstützung. Eine ruhige Umgebung, verlässliche Abläufe, bewusst eingeplante Pausen, weniger Programm nach aufregenden Erlebnissen oder auch einmal ein unspektakulärer Tag können dabei helfen.

Und manchmal besteht unsere Aufgabe schlicht darin, rechtzeitig zu erkennen: Für heute war das genug.

Nicht mehr, sondern passender
Vielleicht lebt bei dir ebenfalls ein junger Hund, von dem du manchmal glaubst, seine Energie würde niemals enden. Vielleicht wird er gegen Ende eines Spaziergangs immer wilder, dreht nach Ausflügen zu Hause erst richtig auf oder beginnt irgendwann, in die Leine zu beissen, dich anzuspringen oder plötzlich auf alles um ihn herum zu reagieren. Dann muss die Antwort nicht automatisch mehr Auslastung sein.

Es kann sich lohnen, genauer hinzuschauen: Wann beginnt das Verhalten? Was ist an diesem Tag bereits passiert? In welcher Umgebung wart ihr unterwegs? Wie gut kann dein Hund während und nach einer Aktivität zur Ruhe kommen? Und verändert sich sein Verhalten, wenn ihr das Programm bewusst reduziert? Es geht dabei nicht darum, jeden wilden Moment als Überforderung zu interpretieren oder einen jungen Hund in Watte zu packen. Junghunde dürfen wild sein. Sie dürfen rennen, spielen, entdecken, Grenzen ausprobieren und manchmal auch einfach ziemlich albern sein. Wir sollten nur lernen, zwischen einem Hund zu unterscheiden, der gerade voller Tatendrang ist, und einem Hund, dessen System eigentlich längst nach einer Pause ruft.

Ein ausgeglichener Hund entsteht nicht dadurch, dass wir jede freie Minute mit Auslastung füllen. Und vielleicht ist eine der wichtigsten Fähigkeiten im Zusammenleben mit einem jungen Hund deshalb nicht, immer neue Beschäftigungsideen zu finden.

Sondern zu erkennen, wann es genug ist.

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Finde diesen und weitere Artikel auf unserem Blog «Sitz. Platz. Aha!»
https://www.team-and-work.ch/hundewissen/

16/08/2026

Wie man sicher über eine Strasse geht, bringen wir Kindern ganz selbstverständlich bei. Aber wie begegnet man eigentlich einem Hund?

❓Darf ich einen fremden Hund einfach streicheln?
❓Was mache ich, wenn ein Hund auf mich zukommt?
❓Darf ich einen Hund beim Fressen anfassen?
❓Und findet ein Hund eine feste Umarmung eigentlich genauso schön wie ich?

Den sicheren Umgang mit Hunden müssen Kinder lernen!

Genau dafür hat das Veterinäramt Zürich eine neue Präventionskampagne lanciert: «Hunden sicher begegnen».

Neun einfache Regeln sollen Kindern und Erwachsenen helfen, Situationen mit Hunden besser einzuschätzen und sicher und respektvoll zu reagieren.

Wir finden: eine richtig gute Sache. Denn ein entspanntes Miteinander funktioniert am besten, wenn beide Seiten wissen, was sie tun können. 🐾

👉 Alle Regeln, einen Erklärfilm und weiteres Material findet ihr beim Veterinäramt Zürich: https://www.zh.ch/de/umwelt-tiere/tiere/haustiere-heimtiere/hunde/hunden-sicher-begegnen.html

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Als Nala plötzlich anfing, vor der Müllabfuhr zurückzuweichen, machten sich ihre Menschen noch keine grossen Gedanken.Is...
07/08/2026

Als Nala plötzlich anfing, vor der Müllabfuhr zurückzuweichen, machten sich ihre Menschen noch keine grossen Gedanken.

Ist ja auch laut.

Ein paar Wochen später waren es Baustellen.

Dann scheppernde Einkaufswagen.

Und irgendwann blieb Nala schon stehen, wenn irgendwo in der Ferne ein ungewohntes Geräusch zu hören war.

„Wir dachten, das legt sich wieder.“

Tat es aber nicht.

Und irgendwann waren es nicht mehr einzelne Situationen. Nalas Unsicherheit begann, die gemeinsamen Spaziergänge immer stärker zu bestimmen.

Angst muss nicht immer nach Panik aussehen.

Manchmal ist es nur ein kurzes Zögern.

Ein Ausweichen.

Ein Hund, der plötzlich stehen bleibt.

Der bestimmte Wege nicht mehr gehen möchte.

Der etwas länger beobachtet als sonst.

Oder dessen Welt nach und nach immer kleiner wird.

Und genau deshalb lohnt es sich, früh hinzuschauen.

In unserer Angstbegleitung geht es nicht darum, einen Hund möglichst schnell mit all den Dingen zu konfrontieren, vor denen er sich fürchtet.

Wir schauen uns an, was dein Hund zeigt, wann Unsicherheit entsteht und was er braucht, um sich wieder sicherer zu fühlen.

Wir schaffen passende Rahmenbedingungen, entwickeln gemeinsam Strategien für schwierige Situationen und ermöglichen neue Erfahrungen – immer in dem Tempo, das der Hund bewältigen kann.

Denn das Ziel ist nicht ein Hund, der alles aushält.

Sondern ein Hund, der sich sicherer durch seine Welt bewegen kann – mit einem Menschen an seiner Seite, der ihn versteht und weiss, wie er ihn unterstützen kann.

🐾 Du musst nicht warten, bis aus Unsicherheit ein grosses Problem geworden ist.

Wenn dein Hund ängstlich oder unsicher ist und du dir Unterstützung wünschst, begleiten wir euch gerne ein Stück auf eurem Weg. Alle Infos findest du auf unserer Website: https://www.team-and-work.ch/angstbegleitung/

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Kaum öffnet sich die Haustür, wird aus dem entspannten Sofahund ein vierbeiniger Sicherheitsdienst.Jeder Hund.Jeder Mens...
02/08/2026

Kaum öffnet sich die Haustür, wird aus dem entspannten Sofahund ein vierbeiniger Sicherheitsdienst.

Jeder Hund.
Jeder Mensch.
Jedes Geräusch.
Jede Bewegung wird registriert.

Dabei ist das unglaublich anstrengend – nicht nur für uns, sondern auch für unsere Hunde.

In unserem nächsten Social Walk beschäftigen wir uns deshalb mit einem Thema, das im Alltag oft zu kurz kommt:

🌿 Ruhe finden – auch draussen.

Gemeinsam schauen wir, wie Hunde lernen können, unterwegs nicht ständig "im Einsatz" zu sein, sondern auch ausserhalb der eigenen vier Wände zu entspannen.

Denn ein Spaziergang muss nicht immer voller Action sein.
Manchmal ist die grösste Herausforderung, einfach einmal nichts tun zu müssen. 💚

🐾 Social Walk: Ruhe finden – auch draussen
📅 9. August 2026 | 09:30 Uhr | Raum Winterthur

👉 Alle Informationen und die Anmeldung findest du auf unserer Website: https://www.team-and-work.ch/social-walk/

Du träumst bei diesen Temperaturen auch schon vom Schnee? 🥵❄️Dann bist du heute in guter Gesellschaft!Wir zumindest könn...
30/07/2026

Du träumst bei diesen Temperaturen auch schon vom Schnee? 🥵❄️

Dann bist du heute in guter Gesellschaft!

Wir zumindest können den Herbst kaum erwarten – nicht nur wegen der kühleren Temperaturen, sondern auch, weil am 25. Oktober unser Zughunde-Gruppenkurs stattfindet.

Keine Sorge: Dafür musst du weder einen Husky besitzen noch in Lappland wohnen. 😉 Ob Canicross (Laufen), Dogscooter, Bikejöring oder Schlitten – der Zughundesport bietet verschiedene Disziplinen und eignet sich für viele lauffreudige Hunde. Gemeinsam finden wir heraus, welcher Einstieg zu euch als Team passt.

Wenn du schon immer einmal ausprobieren wolltest, wie sich Zughundesport anfühlt, dann ist unser Gruppenkurs der perfekte Einstieg. Wir zeigen euch Schritt für Schritt die Grundlagen und legen gemeinsam den Grundstein für einen sicheren und erfolgreichen Start.

🐾 Zughunde-Gruppenkurs
📅 25. Oktober 2026 in Zell (ZH)

👉 Alle Informationen und die Anmeldung findest du hier: https://www.team-and-work.ch/zughundesport/

Wann wurde Hundeerziehung eigentlich so kompliziert❓Wer sich heute mit Hundeerziehung beschäftigt, kann schnell das Gefü...
26/07/2026

Wann wurde Hundeerziehung eigentlich so kompliziert❓

Wer sich heute mit Hundeerziehung beschäftigt, kann schnell das Gefühl bekommen, in einer kaum überschaubaren Welt gelandet zu sein. Überall gibt es Ratgeber, Trainingsmethoden, Onlinekurse, Fachbücher und Expertenmeinungen. Auf Social Media diskutieren Menschen über Leinenführigkeit, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz, Bindung, Auslastung und Körpersprache. Für nahezu jedes Verhalten eines Hundes scheint es unterschiedliche Erklärungen und ebenso viele Trainingsansätze zu geben.

Da liegt die Frage nahe: Wann wurde Hundeerziehung eigentlich so kompliziert?

Viele Menschen erinnern sich an ihre Kindheit und haben den Eindruck, dass früher alles einfacher gewesen sei. Die Hunde hätten auf dem Hof gelebt, seien mitgelaufen, hätten auf Haus und Familie aufgepasst und irgendwie habe das Ganze funktioniert. Heute hingegen besucht man Welpenstunden, Junghundekurse, Social Walks, Seminare und Verhaltensberatungen. Man spricht über Stresssignale, Lernverhalten und Bedürfnisse. Manchmal scheint es fast, als müsse man zuerst ein Studium absolvieren, bevor man einen Hund halten kann.

Doch war Hundeerziehung früher tatsächlich einfacher? Oder hat sich vor allem die Rolle des Hundes verändert?

Ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Hunde über lange Zeit vor allem eine Funktion erfüllten. Sie bewachten Höfe, begleiteten Jäger, hüteten Nutztiere oder hielten Schädlinge fern. Natürlich gab es auch damals eine enge Bindung zwischen Mensch und Hund. Dennoch stand häufig die Aufgabe des Hundes im Vordergrund. Hunde mussten in erster Linie funktionieren.

Viele Verhaltensweisen, die heute als problematisch gelten, wurden damals entweder toleriert oder anders bewertet. Ein Hofhund, der Fremde verbellte, erfüllte seinen Zweck. Ein Jagdhund, der Wild anzeigte, tat genau das, wofür er gezüchtet worden war. Ein Hund musste nicht unbedingt freundlich zu jedem Artgenossen sein und auch nicht jeden Besucher begeistert begrüssen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Hunde damals automatisch glücklicher waren oder Erziehung besser funktionierte. Manche Probleme wurden schlicht nicht thematisiert.
Andere wurden mit Methoden gelöst, die wir heute aus guten Gründen kritisch sehen. Wieder andere wurden einfach hingenommen.

Die Vorstellung einer einfachen und problemlosen Vergangenheit ist deshalb oft stärker von Nostalgie geprägt als von der tatsächlichen Realität. Was sich jedoch tatsächlich verändert hat, ist die Stellung des Hundes in unserer Gesellschaft.

Für viele Menschen ist der Hund heute nicht mehr in erster Linie Arbeits- oder Nutztier, sondern Familienmitglied, Sozialpartner und enger Begleiter im Alltag. Er lebt im Haus, fährt im Auto mit, begleitet uns in die Ferien, besucht Restaurants, bewegt sich in Wohnquartieren und begegnet täglich zahlreichen Menschen und Hunden.

Mit dieser neuen Rolle sind auch neue Erwartungen entstanden.

Der moderne Familienhund soll freundlich sein, aber nicht aufdringlich. Er soll aufmerksam sein, aber nicht ständig Aufmerksamkeit einfordern. Er soll eine enge Bindung zu seinen Menschen haben, aber problemlos alleine bleiben können. Er soll mit Kindern freundlich umgehen, Besuch höflich begrüssen, beim Spaziergang nicht ziehen, Wild ignorieren, andere Hunde nicht belästigen und sich in möglichst jeder Alltagssituation unauffällig verhalten.

Betrachtet man diese Anforderungen genauer, wird schnell deutlich, wie viel wir heute eigentlich von unseren Hunden verlangen. Gleichzeitig hat sich auch die Umwelt verändert, in der Hunde leben.

Viele Hunde leben heute in dicht besiedelten Gebieten. Begegnungen mit fremden Menschen und Hunden lassen sich kaum vermeiden. Verkehr, Lärm, Baustellen, öffentliche Verkehrsmittel und eine Vielzahl von Umweltreizen gehören zum Alltag. Während ein Hund früher Konflikten oft einfach aus dem Weg gehen konnte, werden viele moderne Hunde regelmässig in Situationen gebracht, in denen sie sehr kontrolliert und sozial verträglich reagieren sollen.

Hinzu kommt, dass wir heute deutlich mehr über Hunde wissen als noch vor wenigen Jahrzehnten. Die Verhaltensforschung hat unser Verständnis von Lernen, Motivation, Emotionen und Stress grundlegend verändert. Wir wissen heute mehr über Körpersprache, über die Auswirkungen von Angst und Unsicherheit und über die Bedeutung von positiven Lernerfahrungen. Dieses Wissen hilft uns, Hunde besser zu verstehen und fairer mit ihnen umzugehen.

Gleichzeitig macht es die Sache aber auch komplexer.

Je mehr wir wissen, desto mehr Fragen tauchen auf. Wo früher vielleicht nur zwischen „gehorsam“ und „ungehorsam“ unterschieden wurde, betrachten wir heute Motivation, Emotion, Lerngeschichte, Gesundheit, Umweltbedingungen und individuelle Unterschiede. Das ist anspruchsvoller, ermöglicht aber auch einen differenzierteren Blick auf das Verhalten unserer Hunde.

Ein weiterer Faktor ist die schiere Menge an Informationen, die heute verfügbar ist. Noch nie war es so einfach, sich Wissen über Hunde anzueignen. Gleichzeitig war es aber auch noch nie so einfach, auf widersprüchliche Informationen zu stossen. Während die eine Quelle empfiehlt, konsequenter zu sein, rät die nächste zu mehr Gelassenheit. Die einen sprechen von Dominanz, die anderen von Stress. Die einen sehen mangelnde Führung, die anderen unerfüllte Bedürfnisse.

Für Hundehalter kann das schnell verwirrend werden. Nicht selten entsteht der Eindruck, alles falsch machen zu können. Jede Entscheidung scheint diskutierbar, jede Trainingsmethode wird irgendwo kritisiert. Aus der Fülle an Informationen entsteht nicht automatisch mehr Sicherheit. Manchmal entsteht sogar das Gegenteil.

Hinzu kommt ein weiterer Aspekt, der häufig übersehen wird: Unsere Erwartungen an Hunde sind in den letzten Jahren enorm gestiegen.

Der perfekte Hund soll heute sozialverträglich, entspannt, aufmerksam, alltagstauglich, gut erzogen und gleichzeitig möglichst natürlich und frei sein. Er soll sich an unsere Lebenswelt anpassen, ohne dabei seine eigenen Bedürfnisse zu verlieren. Er soll ruhig bleiben, wenn wir arbeiten, aktiv sein, wenn wir Freizeit haben, und sich jederzeit angemessen verhalten.

Viele dieser Erwartungen stehen in einem gewissen Spannungsverhältnis zueinander. Vielleicht liegt genau hier der eigentliche Grund dafür, warum Hundeerziehung heute oft so kompliziert erscheint. Das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund ist komplexer geworden. Unsere Lebenswelt hat sich verändert. Die Rolle des Hundes hat sich verändert. Unser Wissen hat sich erweitert. Und unsere Erwartungen sind gewachsen.

Vielleicht besteht die Herausforderung vielmehr darin, zwischen all den Informationen den Blick für das Wesentliche zu behalten. Denn am Ende brauchen Hunde keine Perfektion. Sie brauchen Menschen, die bereit sind, sie zu verstehen, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und sie durch eine Welt zu begleiten, die oft deutlich komplizierter ist als früher.

Vielleicht wurde Hundeerziehung komplizierter, weil wir heute viel mehr von ihnen erwarten und gleichzeitig begonnen haben, genauer hinzuschauen.

👉 Kennst du schon unseren Blog? Dort erwarten dich regelmässig neue Artikel mit Wissen, Denkanstössen und Tipps für den Alltag mit Hund.
https://www.team-and-work.ch/hundewissen/

Frage an unsere Community: Wer von euch macht schon Zughundesport mit seinem Hund – oder würde es gerne mal ausprobieren...
23/07/2026

Frage an unsere Community: Wer von euch macht schon Zughundesport mit seinem Hund – oder würde es gerne mal ausprobieren?

Canicross, Bikejöring, Scooterjöring oder Dogtrekking – für uns ist Zughundesport viel mehr als Auspowern. Es ist Teamarbeit pur: Mensch und Hund müssen sich aufeinander verlassen, kommunizieren und als echtes Team funktionieren. 💪🐕

Uns interessiert:
👉 Wart ihr schon mal beim Canicross oder Bikejöring dabei? Wie war eure Erfahrung?
👉 Oder reizt es euch, aber ihr wisst nicht so recht, wie ihr einsteigen sollt?
👉 Was hält euch (noch) davon ab – Zeit, Ausrüstung, Unsicherheit, ob euer Hund geeignet ist?

Schreibt's uns in die Kommentare – wir sind gespannt auf eure Geschichten! 🍂

Und falls ihr selbst mal reinschnuppern wollt: Am 25.10.2026 starten wir in Zell (ZH) einen Gruppenkurs für Einsteiger – mit erfahrenen Trainern, kleiner Gruppe und viel Praxis. Alle Infos dazu: www.team-and-work.ch/zughundesport/

Adresse

Huggenberg 17
Hofstetten
8354

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18:00 - 20:00
Dienstag 07:00 - 09:00
18:00 - 20:00
Mittwoch 07:00 - 20:00
Donnerstag 07:00 - 09:00
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