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Juradog Juradog - Ihre kompetente und moderne Hundeschule in Grenchen. Die Hundeschule ist durch Certodog zertifiziert.

Hundetrainings finden grundsätzlich in Kleingruppen und nach den neusten Erkenntnissen der Verhaltensforschung statt.

18/10/2026

Feuerwerk und Landwirtschaft: Die Folgen bleiben liegen

Was nach der Knallerei zurückbleibt, landet nicht einfach im Nichts. Auf Feldern und Wiesen können Feuerwerkskörper, Karton, Plastik und weitere Abfälle liegen bleiben. Das bedeutet zusätzlichen Aufwand für die Landwirtschaft und birgt Risiken für Tiere, die solche Fremdkörper aufnehmen oder sich daran verletzen können.

Auch die Rückstände von Feuerwerkskörpern können problematisch sein: Sie gelangen in Böden und Gewässer und können auf landwirtschaftlich genutzten Flächen zurückbleiben.

Dazu kommt die Lärmbelastung: Plötzliche Knalle können Tiere in Angst und Panik versetzen – auch auf Landwirtschaftsbetrieben, wo Pferde, Rinder und andere Tiere gehalten werden.

Feiern geht auch mit Rücksicht. Die Initiative für eine Einschränkung von Feuerwerk setzt sich dafür ein, die Belastungen durch privates Feuerwerk zu reduzieren. Ruhige Feuerwerksalternativen und öffentliche Feuerwerke bleiben unter bestimmten Bedingungen weiterhin möglich.

🗳️ Am 29. November: JA zur Initiative für eine Einschränkung von Feuerwerk.

👉 Bestelle jetzt kostenloses Kampagnenmaterial und unterstütze die Initiative: https://feuerwerksinitiative.ch/de/mitmachen

17/10/2026
08/09/2026

07/08/2026
10/07/2026

21/06/2026

Es sind doch nur drei Grad ... oder?

Die Körpertemperatur eines gesunden Hundes liegt ungefähr zwischen 38 und 39 °C. Die Temperatur, ab der es lebensgefährlich werden kann, liegt bei etwa 42 °C.

Dazwischen liegen nur drei bis vier Grad.

Das klingt erstaunlich wenig. Und genau das ist der Punkt.

Ein Hund, der mit auslösenden Reizen konfrontiert wird, der angespannt ist, hochfährt, sich aufregt oder körperlich arbeitet, produziert Wärme. Viel Wärme. Die Muskulatur arbeitet, der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren, Herz- und Atemfrequenz steigen. Der Körper wird zum Heizkörper.

Normalerweise kann diese Wärme wieder abgegeben werden. An heißen Tagen wird genau das schwierig.

Was viele nicht wissen: Die eigentliche Gefahr der Überhitzung ist nicht das Unwohlsein. Es geht nicht darum, dass dem Hund „zu warm“ wird.

Es geht um die Eiweiße.

Eiweiße sind die Arbeitsgrundlage des Lebens. Enzyme, Hormone, Rezeptoren, Transportmoleküle – fast alles in unserem Körper basiert auf Proteinen mit einer ganz bestimmten räumlichen Struktur. Wird es zu heiß, verlieren diese Strukturen ihre Form. Sie denaturieren.

Die Helmholtz-Gemeinschaft beschreibt diesen Vorgang mit einem Bild, das jeder kennt: dem gekochten Ei. Ist das Eiweiß einmal gestockt, wird es nicht wieder flüssig. Nicht durch Zeit. Nicht durch Abkühlung.

Und genau deshalb reicht es nicht, zu sagen: „Dann kühlen wir den Hund eben wieder runter.“

Ja, Kühlung ist wichtig. Ja, sie kann Leben retten.

Aber sie macht bereits denaturierte Eiweiße nicht wieder funktionsfähig.

Deshalb sollten wir uns an heißen Tagen gut überlegen, ob wir Hunde bewusst in Situationen bringen, die starke Erregung, Frust, Aggression oder intensive Belastung auslösen können. Nicht, weil Training unwichtig wäre. Sondern weil Biologie nicht verhandelbar ist.

Der Hund startet bereits bei knapp 39 °C Körpertemperatur. Die Reserve nach oben ist erstaunlich klein.

Manchmal ist die klügste Trainingsentscheidung deshalb, nicht zu trainieren.

Denn guter Umgang mit Hunden bedeutet nicht nur, Verhalten zu verstehen – sondern auch Physiologie.

19/06/2026

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