Mantrailing Bern, K9 Noseworker

Mantrailing Bern, K9 Noseworker Ehrliches Mantrailing. Unser Ziel ist es das Mensch/Hundeteam zu verbessern und den Individualgeruch, Trail ehrlich zu verfolgen.

09/06/2026

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Wenn jemand etwas hat was er nicht mehr braucht 🙏 sind wir dankbarer Abnehmer

Bei unseren Spaziergängen geht es um weit mehr als nur gemeinsames Laufen.Entschleunigen, miteinander kommunizieren lass...
31/05/2026

Bei unseren Spaziergängen geht es um weit mehr als nur gemeinsames Laufen.

Entschleunigen, miteinander kommunizieren lassen, Ruhephasen zulassen, an „lockerer“ Leine gehen, kontrolliert freilaufen, Situationen aushalten und akzeptieren lernen – all das hat bei uns einen wichtigen Platz.

Ebenso wichtig sind Respekt, Achtsamkeit und die Bereitschaft, Verantwortung für den eigenen Hund zu übernehmen. Für ihn einzustehen, wenn es nötig ist, ihm Sicherheit zu geben und gleichzeitig seine Bedürfnisse wahrzunehmen.

So entstehen Begegnungen, die von Verständnis, Rücksichtnahme und gegenseitigem Lernen geprägt sind – für Mensch und Hund 🐶
Danke an die Gruppe, es war einmal mehr einfach wunderbar diesen Spaziergang zu machen❤️🫶🏻

Abendtraining an einem neuen, wunderschönen Ort. ✨Perfekte Stimmung, motivierte Teams und zwei neue Mensch-Hund-Teams, d...
27/05/2026

Abendtraining an einem neuen, wunderschönen Ort. ✨

Perfekte Stimmung, motivierte Teams und zwei neue Mensch-Hund-Teams, die heute das erste Mal mit unserer Philosophie in Berührung gekommen sind.

Lange Geraden 🤯 – diese Momente, die den Hundeführer innerlich komplett zerlegen und einen überlegen lassen, ob man irgendwo etwas verpasst hat. Dazu Backtracks, Scentpool und Hunde, die lernen dürfen, selbstständig zu arbeiten und Entscheidungen zu treffen.
Einfach ein schlicht perfekter Abend. ❤️🐾

Aufgrund der Temperaturen haben wir heute im Wald trainiert. Ein wirklich tolles Training mit Backtracks, variantenreich...
25/05/2026

Aufgrund der Temperaturen haben wir heute im Wald trainiert. Ein wirklich tolles Training mit Backtracks, variantenreichen Starts und Übungen, um den Hunden unterschiedliche Bilder mitzugeben – denn nicht jeder dargereichte Geruch bedeutet automatisch einen Trailabgang.

Es ist immer wieder schön, so offene, motivierte und lernfreudige Teams begleiten und unterrichten zu dürfen. 🙏🐾

Sehr empfehlenswert 👍🏻
18/05/2026

Sehr empfehlenswert 👍🏻

Neues Angebot im Bereich Scent Detection für Individualisten!
Ihr habt die Wahl:

1. Einzelstunden vor Ort mit Onlinebetreuung, d. h. wir treffen uns persönlich und erarbeiten die ersten Schritte zusammen. Danach trainiert ihr zuhause weiter und schickt mir über Facebook oder WhatsApp Videos, die ich auswerte und kommentiere, sodass ihr selbstständig weiter arbeiten könnte. Auf Wunsch von euch treffen wir uns dann für weitere Schritte wieder persönlich.

2. reine Onlinebetreuung (so flexibel wie das Leben): Ihr seid mit eurem Hund zuhause oder unterwegs und baut ein internetfähiges Gerät mit Kamera auf. Wir treffen uns via Zoom oder Videocall und trainieren gemeinsam. Anschließend trainiert ihr auch hier selbstständig und in eurem Tempo weiter. Auch hier könnte mir Videos davon schicken, die ich auswerte und kommentiere. Gemeinsam besprechen wir, wann wir uns dann das nächste Mal per Video trainieren um den nächsten Schritt zu gehen.

Bei Interesse und Rückfragen schreibt eine PN.

13/05/2026

Wir Menschen haben verlernt, einfach nur zu beobachten und zu beschreiben, was wir tatsächlich sehen.

Wenn in einer sozialen Interaktion zwischen Hunden gefragt wird: „Was siehst du?“, dann sollte es zuerst um objektive Beobachtung gehen:
Ich sehe zurückgelegte Ohren.
Ich sehe einen offenen Fang.
Ich sehe sichtbare Zähne.
Ich sehe Blickabwenden, Körperspannung, Gewichtsverlagerung, Distanzverhalten oder eine hohe beziehungsweise tiefe Rutenhaltung.

Das sind beobachtbare Körpersignale.

Was jedoch sehr oft passiert: Menschen beginnen sofort zu interpretieren.
Der Hund habe Angst.
Der Hund sei traumatisiert.
Der Hund müsse geschützt werden.
Der Hund leide.
Der Hund werde unterdrückt.
Der Hund suche Schutz.

Doch genau dort beginnt die Vermenschlichung und die subjektive Interpretation. Solche Aussagen sind keine objektiven Beschreibungen mehr, sondern menschliche Bewertungen, geprägt von Emotionen, persönlichen Erfahrungen und eigenen Vorstellungen.

Und genau deshalb führen viele Diskussionen ins Leere:
Weil nicht mehr beschrieben wird, was tatsächlich sichtbar ist, sondern weil Gefühle, Moral und menschliche Denkweisen über das Verhalten der Hunde gelegt werden.

Dabei erwarten wir gleichzeitig enorm viel von unseren Hunden.
Wir wollen sie überall dabeihaben:
Beim Joggen, beim Radfahren, im ÖV, in Städten, auf Reisen, im Flugzeug, in Restaurants oder an Veranstaltungen.
Sie sollen sich permanent an unsere komplexe Menschenwelt anpassen, Reize aushalten, sozial sicher bleiben und funktionieren.

Gleichzeitig wird ihnen aber immer häufiger genau das verboten, was für Hunde natürlich und wichtig wäre:
hündische Kommunikation, Grenzen setzen, soziale Interaktion, Konflikte lösen und Lernen über eigene Erfahrungen.

Das beisst sich irgendwo.

Denn ein Hund soll für viele Menschen mitten in unserer Welt funktionieren, darf aber oft kaum noch hundgerecht Hund sein, ohne dass sofort eingegriffen, bewertet oder emotional interpretiert wird.

Natürlich bedeutet das nicht, Hunde einfach machen zu lassen oder gefährliche Situationen zu provozieren. Verantwortung bleibt wichtig. Aber soziale Kommunikation unter Hunden grundsätzlich als belastend, unfair oder problematisch darzustellen, während wir ihnen gleichzeitig täglich enorme Anpassungsleistungen abverlangen, wirkt widersprüchlich.

Gerade stabile und sozial sichere Hunde entstehen oft nicht dadurch, dass man jede Spannung verhindert, sondern dadurch, dass Hunde lernen dürfen:
zu kommunizieren,
zu lesen,
Grenzen wahrzunehmen,
Frustration auszuhalten,
und sich sozial zu entwickeln.

Hunde kommunizieren anders als Menschen.
Sie haben eine eigene Sprache, eigene soziale Mechanismen und eine andere Entwicklung als wir Menschen. Nicht jede Spannung ist problematisch. Nicht jede körpersprachliche Auseinandersetzung ist ein Drama. Nicht jede Form von Aggressionsverhalten ist automatisch „böse“ oder gefährlich.

Wer Hunde wirklich lesen lernen möchte, sollte zuerst lernen, sauber zu beobachten, ohne sofort zu interpretieren oder emotional zu bewerten.

Denn Beobachtung ist objektiv.
Interpretation ist subjektiv

10/05/2026

Wunderschöne Entwicklung 😍

Weshalb postet man solche Videos Fragen sich einige…
Ganz einfach:
Weil sie polarisieren, zum Nachdenken anregen, Diskussionen auslösen — aber vor allem aufklären sollen.

Heute werden Hunde immer häufiger vermenschlicht. Sie dürfen kaum noch echte hündische Kommunikation zeigen, vieles wird sofort unterbrochen, kontrolliert oder als „Problem“ abgestempelt. Genau dadurch verlieren viele Hunde die Möglichkeit, Sozialverhalten, Grenzen, Körpersprache und Konfliktlösung überhaupt lernen zu dürfen.

Und genau deshalb sehen wir leider immer mehr Vorfälle:
zwischen Hund und Hund, aber auch zwischen Hund und Mensch.

Hunde sind keine Maschinen, keine Kinder im Fell und auch keine Wesen, die ständig in Watte gepackt werden sollten. Sie sind soziale Lebewesen mit einer eigenen Sprache, mit Kommunikation, mit Ausdrucksverhalten und mit Bedürfnissen, die wir Menschen oft verlernt haben zu lesen.

Verantwortung übernehmen bedeutet nicht, jede Kommunikation zu verbieten oder jeden Konflikt im Keim zu ersticken.
Verantwortung bedeutet:
Hunde lesen lernen.
Situationen richtig einschätzen können.
Kommunikation begleiten statt permanent kontrollieren.
Grenzen erkennen.
Sicherheit schaffen, ohne Hunde ihrer natürlichen Entwicklung zu berauben.

Natürlich braucht es dabei Wissen, Erfahrung und einen sicheren Rahmen.
Aber wenn wir schon Verantwortung übernehmen wollen, dann bitte richtig — nicht aus menschlicher Emotion heraus, sondern mit Verständnis für hündisches Verhalten und die Realität des Zusammenlebens mit Hunden

Vorab: Auch ohne Maulkorb wäre im zweiten Teil des Videos keiner der Hunde verletzt worden.

Wenn Hunde während des Erwachsenwerdens wirklich kommunizieren dürfen, wenn sie Grenzen setzen dürfen und lernen können, was hündisches Verhalten bedeutet, dann kann man genau solche Entwicklungen beobachten.

Raban, heute 5¾ Jahre alt, und Shinobi, heute 4¾ Jahre alt, zeigen eindrücklich, wie viel Sozialkompetenz entstehen kann, wenn Hunde nicht ständig reglementiert, kontrolliert oder in jeder Situation sofort unterbrochen werden.

Das erste Video ist vor drei Jahren entstanden. Raban war damals 2¾ Jahre alt, Shinobi 1¾ Jahre alt.

Kommunikation bedeutet nicht immer Harmonie. Kommunikation bedeutet zuhören, lesen, akzeptieren, diskutieren, Grenzen setzen, nachgeben, aushalten und Vertrauen entwickeln. Genau dadurch entstehen stabile Beziehungen und echte soziale Stärke.

In beiden Videos imponieren die zwei Rüden auf ihre Weise. Das zweite Video ist dieses Wochenende entstanden.

Diesen Teil sieht man als ersten Teil des Videos. Dabei sieht man deutlich die Entwicklung: altersbedingt, aber auch, weil beide über diese drei Jahre hinweg immer wieder die Möglichkeit hatten, mit anderen Hunden echte Kommunikation zu lernen und zu erleben.

Gerade bei zwei intakten Rüden ist es wunderschön zu sehen, wenn gegenseitiger Respekt, Verständnis und Ruhe wachsen dürfen. Nicht, weil nie etwas passiert – sondern weil sie lernen durften, miteinander umzugehen: hündisch, fair und ehrlich.

Solche Entwicklungen sind unbezahlbar, wertvoll und absolut wünschenswert. 😀

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