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26/08/2026

Letzten Samstag, haben wir erfolgreich den Nothelferkurs mit Dr. med. vet. Dätwyler von der Tierpraxis Bucher in Rothrist fortgeführt.
Sowohl die Theorie als auch die Praxis waren äusserst interessant, um zu lernen, wie wir als Hundehalter in einer Notsituation richtig reagieren können. Beim Praxisteil waren die Gesichter einiger Vierbeiner einfach köstlich – man hätte fast meinen können, sie hätten echte Schmerzen! 😂😂
Ein herzliches Dankeschön an die Referentin Dr. med. vet. Dätwyler der Tierarzt Praxis Bucher, sowie an alle motivierten Teilnehmer, die sehr aufmerksam zugehört haben. Es war ein rundum gelungener Tag.

14/07/2026
Nachdem es bisher zeitlich leider nie hingehauen hat, war es an diesem Wochenende endlich so weit: Ich durfte Michael Ei...
12/07/2026

Nachdem es bisher zeitlich leider nie hingehauen hat, war es an diesem Wochenende endlich so weit: Ich durfte Michael Eichhorn live beim dreitägigen Seminar zur Verhaltensbiologie erleben! Ein rundum lehrreiches Wochenende voller Sonnenschein, heisser Temperaturen und hammermässiger Themen. Es gab unglaublich viele Inputs und richtig viel zu sehen.
Vielen Dank, Michael – es war mir eine riesige Freude! 🙏
Und auch ein grosses danke schön an Frank von der Dog-Akademie für die Organisation! 🙏☀️🐕

08/07/2026

Was für ein schöner Morgenstart! 🫶 Ich liebe es, bei angenehmen Temperaturen unterwegs zu sein.Aber leider ist meine ältere Mali-Maus Lexy gesundheitlich angeschlagen, und daher kann ich sie leider nicht mehr auf die längeren Spaziergänge mitnehmen. 😪 Aber dafür heisst es am Morgen und Abend: ich, du und hin und wieder unser Rudel. ❤️

05/07/2026

Kleiner Rückblick in das heutige Alltagstraining Attisholz.
Cool wars.

05/06/2026

Lieber zu spät als nie!
Vor wenigen Wochen fand unser Wanderspaziergang auf dem malerischen Passwang im Kanton Solothurn statt. Das Wetter hätte für uns kaum besser sein können: Angenehm mild, nicht zu kalt und nicht zu warm – einfach das absolute Perfektionswetter für unsere Vierbeiner!
In bester Laune starteten wir in eine wunderschöne Wanderung und genossen dabei Schritt für Schritt die traumhafte Kulisse der Schweizer Natur.
Die landschaftliche Strecke führte uns hinauf auf den Pass beim Vogelberg. Dort angekommen, legten wir eine wohlverdiente Pause ein, um uns mit der Mahlzeit, die mein Partner hoch gebracht hat zu stärken.

Die Stimmung untereinander war den ganzen Tag über einfach der Hammer. Es war fantastisch zu sehen, wie harmonisch die wunderbaren Mensch-Hund-Teams miteinander harmonierten und wie viel Freude sowohl die Zweibeiner als auch die Fellnasen an diesem Ausflug hatten.
Ein riesiges Dankeschön geht an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die diesen Tag mit ihrer positiven Energie so unvergesslich gemacht haben!
Am Ende unserer Tour, kehrten wir in ein nahegelegenes Restaurant ein, wo wir uns in geselliger Runde eine erfrischende Abkühlung und eine feine Glace gönnten. 😉
Nach diesem rundum gelungenen Erlebnis freuen wir uns jetzt schon riesig auf unsere nächsten gemeinsamen Abenteuer auf vier Pfoten!

02/06/2026

Kleiner Rückblick auf die letzte Sozialkontaktstunde.

Bei trockenem Wetter, kurz bevor das angekündigte Unwetter aufzog, trafen sich 15 Mensch-Hund-Teams zur Sozialkontaktstunde. Die Hunde vom Junghund ab 7 Monaten bis zum erwachsenen Hund im Alter von 8 Jahren wurden in  zusammengestellte Gruppen eingeteilt und konnten dort miteinander interagieren.

Es war erneut sehr spannend zu beobachten, mit welcher Vielfalt die Hunde ihre Körpersprache einsetzen und kommunizieren. Den Hundehalter/ innen wurden dabei zahlreiche Verhaltensweisen aufgezeigt.

Zu beobachten waren unter anderem freudige Wiedersehen von Hundefreunden, se*****es Interesse, gegenseitiges Abchecken, höfliches Flirten, das Einfordern von Raum, sowie verschiedene Beschwichtigungs- und Kommunikationssignale. Die Hunde zeigten eindrücklich, wie klar ihre soziale Interaktion abläuft.

Jedes Mensch-Hund-Team konnte von dieser Lektion profitieren und wertvolle Erfahrungen sammeln. Besonders gefreut hat mich die Entwicklung einiger Hunde, die durch die regelmässigen und individuell abgestimmten Sozialkontaktstunden deutliche Fortschritte gemacht haben.

Es macht mich sehr glücklich zu sehen, wie sich die Hunde positive weiterentwickeln. Ich freue mich bereits auf die nächste Sozialkontaktstunde, die am 21.06.2026 stattfinden wird. Leider habe ich das Gruppenfoto wieder mal vergessen, aber na gut, vielleicht das nächste mal wieder.🐾😂

07/05/2026

Prioritäten setzen als Mutter muss man halt einfach mal. Deshalb habe ich ja die anzahl der Pfleglinge gekürzt!
Heute aber, fühlt es sich wieder wie in alten zeiten an bevor ich Mami geworden bin – eine kleine Zeitreise in mein vorheriges Leben. Es ist einfach genial mit so einer grossen Bande Unterwegs zu sein. Die nächse Zeit werde ich es in vollen Zügen geniessen bevor der Alltag wieder kommt! 🫶

04/05/2026

‼️SCHRECKREIZE IM HUNDETRAINING TEIL 2‼️
Neurobiologisch definiert und wie gewünscht - Alternativen

👉Kurzer Hinweis vorab👈
Fachlicher Austausch ist hier willkommen.
Beleidigende, respektlose oder inhaltlich unsachliche Kommentare werden kommentarlos gelöscht – ohne Diskussion.

Da unter meinem letzten Beitrag viele der Meinung waren, man könne Hunde mit Schreckreizen „aus dem Tunnel holen“, möchte ich das Thema noch einmal sachlich einordnen. Nicht aus Gefühl, nicht aus Meinung, sondern aus Neurobiologie.

‼️WAS WIKLICH IM HUND PASSIERT‼️
Wenn dein Hund bereits im sogenannten „Tunnel“ ist, dann ist sein Alarmsystem längst aktiv. Die Amygdala, also das zentrale Angst- und Alarmzentrum im Gehirn, hat die Situation bereits als relevant oder bedrohlich bewertet. Gleichzeitig läuft die Stressachse auf Hochtouren. Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol sind erhöht, der Körper befindet sich in einem Zustand, der evolutionär auf Überleben ausgelegt ist, nicht auf Lernen. In genau diesem Moment wird der präfrontale Cortex, also der Bereich, der für Impulskontrolle, Orientierung, Entscheidungsfähigkeit und bewusstes Lernen zuständig ist, in seiner Funktion eingeschränkt. Übersetzt bedeutet das: Der Teil des Gehirns, den du für Training brauchst, ist in diesem Zustand nicht voll verfügbar.

Und jetzt kommt der entscheidende Punkt. Wenn du in genau diesem Zustand einen zusätzlichen Schreckreiz setzt, passiert nicht „Regulation“. Du verstärkst das System, das ohnehin schon aktiv ist. Die Amygdala wird weiter aktiviert, die Stressreaktion intensiviert sich, die emotionale Bewertung der Situation wird noch stärker abgespeichert. Das ist keine Korrektur und auch kein „Rausholen aus dem Tunnel“. Das ist eine weitere Eskalation auf neurobiologischer Ebene.

Genau hier liegt einer der größten Denkfehler. Viele Menschen sagen: „Ich muss ihn doch aus dem Tunnel holen.“ Nein. Die entscheidende Frage ist nicht, wie du ihn dort herausholst, sondern warum er überhaupt regelmäßig dort landet. Wenn dein Hund auf große Distanz bei einem Reiz komplett eskaliert, dann ist das keine Trainingssituation, sondern eine Überforderungssituation. Wer in solchen Momenten mit Schreckreizen arbeitet, trainiert nicht, sondern reagiert auf ein Problem, das vorher schon entstanden ist.

Und jetzt kommt der Teil, den viele nicht hören wollen:
Wer erst im Tunnel anfängt zu „trainieren“, hat das Training vorher verpasst.

‼️Und ja, natürlich gibt es Situationen im Alltag, in denen Reize plötzlich auftreten. Ein Hund kommt um die Ecke, ein Fahrradfahrer taucht unerwartet auf oder ein Jogger ist plötzlich da. Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen Training und Management.

In solchen Momenten geht es nicht darum, Verhalten zu „korrigieren“. In solchen Momenten geht es darum, die Situation zu managen.

Das bedeutet konkret: Du nimmst deinen Hund auf die reizabgewandte Seite, schaffst Distanz, weichst aus, gehst in eine Einfahrt, wechselst die Straßenseite oder verlässt die Situation komplett, wenn es möglich ist. Auf freiem Gelände gehst du einen anderen Weg oder vergrößerst aktiv den Abstand. Wenn dein Hund bereits im Tunnel ist, führst du ihn ruhig und klar durch die Situation, ohne von ihm in diesem Moment etwas zu erwarten, was er neurobiologisch gar nicht leisten kann.

Und genau hier liegt der nächste entscheidende Punkt: In dem Moment, in dem dein Hund sich wieder orientiert, dich anschaut oder mental zurückkommt, wird das verstärkt. Nicht der Tunnel wird bearbeitet, sondern der Ausstieg daraus.

Das ist kein „Nichtstun“.
Das ist sauberes Management.

Und genau dieses Management ist die Voraussetzung dafür, dass Training überhaupt greifen kann.

Ein weiterer zentraler Punkt wird ebenfalls häufig missverstanden. Das Gehirn speichert unter hoher emotionaler Aktivierung nicht sauber Ursache und Wirkung im Sinne von „Ich habe gebellt, deshalb kam die Dose“. Stattdessen wird der gesamte Kontext abgespeichert. Der andere Hund, der Ort, die Situation, die Bewegung, die Stimmung – all das wird mit dem erhöhten Stresszustand verknüpft. Das geschieht über neuronale Netzwerke und Generalisierungsprozesse. Die Folge ist nicht selten eine stärkere Reaktivität, mehr Unsicherheit und eine Ausweitung des Problems auf weitere Reize.

Gerade bei Hunden, die ohnehin sensibel sind oder bereits mit einem instabilen Nervensystem unterwegs sind, ist das besonders kritisch. Viele dieser Hunde bringen Erfahrungen von Unsicherheit, Kontrollverlust oder chronischem Stress mit. Ihr System ist nicht „frech“, sondern überlastet. Wenn in genau dieses System zusätzlich mit Schreckreizen eingegriffen wird, kann das die vorhandene Instabilität weiter verstärken, anstatt sie zu regulieren.

An dieser Stelle kommt häufig das Argument, dass es doch „funktioniert“, weil der Hund aufhört. Ja, Verhalten kann unterbrochen werden. Das ist unbestritten. Aber Unterbrechen ist nicht gleich Lernen. Der Hund hört auf, weil sein System in Alarm ist, nicht weil er verstanden hat, was er stattdessen tun soll. Es entsteht KEINE klare Alternative, KEINE echte Orientierung und KEINE nachhaltige Veränderung der zugrunde liegenden Emotion.

Ein weiterer unbequemer, aber wichtiger Punkt betrifft den Tierschutz. Das deutsche Tierschutzgesetz formuliert klar, dass einem Tier ohne vernünftigen Grund keine Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden dürfen. Wenn eine Methode darauf abzielt, einen Hund gezielt zu erschrecken, um Verhalten zu beeinflussen, muss man sich fachlich und auch ethisch die Frage stellen, auf welcher Grundlage das passiert. Es geht nicht darum, jede einzelne Situation juristisch zu bewerten, sondern darum zu verstehen, dass Methoden, die über Angst, Schreck oder Einschüchterung wirken, sich auf einem sehr fragwürdigen Fundament bewegen.

‼️ALTERNATIVEN - WAS DU STATTDESSEN MACHEN KANNST ODER SOLLTTEST‼️

Die Alternative ist nicht, den Hund einfach machen zu lassen. Die Alternative ist sauberes Training UND Timing.
Das bedeutet, dass man sich zunächst anschaut, warum der Hund überhaupt reagiert. Geht es um Unsicherheit, um Distanzvergrößerung, um Frustration, um Erwartung oder um erlerntes Verhalten? Je nach Motivation sieht Training unterschiedlich aus. Entscheidend ist, dass der Hund nicht erst im Tunnel angesprochen wird, sondern deutlich davor.

Das bedeutet in der Praxis, dass Reize zunächst gemieden oder so gestaltet werden, dass der Hund unterhalb seiner Reizschwelle bleibt. In diesem Zustand ist Lernen überhaupt erst möglich. Dort kann Orientierung aufgebaut werden, dort kann der Hund lernen, sich am Menschen zu orientieren, dort können Alternativen trainiert werden. Der Hund lernt beispielsweise, bei Sichtung eines Reizes nicht nach vorne zu gehen, sondern sich zum Menschen zu orientieren. Er lernt, dass er nicht selbst regeln muss, sondern geführt wird. Er lernt, dass es eine Strategie gibt, die funktioniert, ohne zu eskalieren.

Ja, das dauert länger. Weil echtes Lernen Zeit braucht. Aber genau dieser Weg führt dazu, dass Verhalten nachhaltig verändert wird, dass Vertrauen entsteht und dass das Nervensystem stabiler wird, anstatt immer wieder hochzufahren.

Am Ende geht es nicht darum, ob ein Verhalten kurzfristig aufhört. Die entscheidende Frage ist, was im Gehirn des Hundes passiert und was langfristig gespeichert wird. Schreckreize können Verhalten unterbrechen, aber sie erklären nichts, sie regulieren nicht und sie verändern die zugrunde liegende Emotion nicht zuverlässig. Sie erhöhen oft den Stress und können Probleme verstärken, anstatt sie zu lösen.

Die eigentliche Frage ist also nicht, ob es im Moment „funktioniert“, sondern was der Hund dabei lernt. Und wenn man diese Frage ehrlich und neurobiologisch beantwortet, bleibt von der Idee, Verhalten über Schreck nachhaltig zu verändern, nicht viel übrig.

Wer erst im Tunnel anfängt zu trainieren, hat das Training vorher verpasst.

Wenn du Fragen dazu hast, etwas genauer verstehen möchtest oder Unterstützung mit deinem eigenen Hund brauchst, kannst du dir gerne ein kostenloses Erstgespräch über meine Homepage buchen:
www.hundepsychologe-sven.de

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12/04/2026

Hier noch ein kleiner Einblick in das heutige Alltagstraining. Cool wars 🎉🥳

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