15/08/2026
🚨 Brände im Hohen Venn und in Hürtgenwald: Hinweise für Pferdebesitzer 🚨
Der Rauch von Vegetations- und Moorbränden kann die Atemwege von Pferden reizen, auch wenn die Tiere nicht direkt mit den Flammen in Kontakt gekommen sind. Symptome treten nicht immer sofort auf und können sich erst Stunden oder sogar mehrere Tage nach der Rauchbelastung entwickeln.
✅ Was können Sie tun?
💧 Stellen Sie Ihrem Pferd jederzeit frisches Wasser zur Verfügung.
🌾 Verwenden Sie möglichst staubarmes Raufutter und vermeiden Sie zusätzliche Staubbelastungen.
🚫 Reduzieren Sie Training und intensive körperliche Belastung für einige Tage.
🌫️ Wenn Sie über eine Inhalationsmaske verfügen, kann eine Inhalation mit physiologischer Kochsalzlösung (NaCl 0,9 %) helfen, die Atemwege zu befeuchten und die natürliche Ausscheidung von eingeatmeten Partikeln und Reizstoffen zu unterstützen.
🔍 Achten Sie besonders auf folgende Anzeichen:
Erhöhte Atemfrequenz in Ruhe
Husten
Nasenausfluss
Verminderter Appetit
Leistungsschwäche oder Müdigkeit
Lautere oder erschwerte Atmung als gewöhnlich
⚠️ Kontaktieren Sie Ihren Tierarzt, wenn Ihr Pferd Atembeschwerden, Fieber, anhaltenden Husten oder eine deutliche Verschlechterung des Allgemeinbefindens zeigt.
Auch wenn zunächst keine Symptome sichtbar sind, empfiehlt sich eine aufmerksame Beobachtung während der folgenden 10 bis 14 Tage.
Passen Sie auf sich und Ihre Tiere auf. Ein herzliches Dankeschön an alle Feuerwehrleute und Einsatzkräfte, die derzeit auf beiden Seiten der Grenze im Einsatz sind. ❤️🐴