Laroko- Training für Mensch und Hund

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Laroko- Training für Mensch und Hund Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Mensch und Hund steht für mich an erster Stelle

Auch bei einer Hundetrainerin läuft nicht immer alles glatt.Aber heute war wieder so ein Tag, der mir gezeigt hat, warum...
14/10/2026

Auch bei einer Hundetrainerin läuft nicht immer alles glatt.

Aber heute war wieder so ein Tag, der mir gezeigt hat, warum es sich lohnt, dranzubleiben. Auch wenn es lange dauert. Auch wenn es zwischendurch Rückschritte gibt.

Ein ganzes Jahr habe ich mit meiner Koko intensiv daran gearbeitet, dass Tierarztbesuche nach ihrem Trauma wieder gut machbar werden.

Und ja, es hat gedauert. Aber ich habe auch andere Ansprüche, für viele wäre es wahrscheinlich schon vor einiger Zeit ok gewesen...

Ich möchte meinen Hund nicht einfach nur fixieren, damit eine Untersuchung irgendwie möglich ist.

Ich möchte, dass es auch für SIE okay ist. ❤️

Dass sie sich sicher genug fühlt, mitzumachen. Dass sie ihre erlernten Kooperationssignale auch in dieser schwierigen Situation abrufen kann. Dass sie ein Mitspracherecht hat und wir gemeinsam durch diese Situation kommen.

Und heute hat es geklappt! 🥹

War der Weg dorthin einfach? Nein.
Hat es Unterstützung gebraucht? Natürlich.
War viel Training, Geduld und Konsequenz nötig? Absolut. Wird weiterhin Training nötig sein? Ja!

Aber genau deshalb bedeutet mir dieser Moment so unglaublich viel.

Denn gutes Training bedeutet für mich nicht, dass ein Hund einfach alles über sich ergehen lässt.

Es bedeutet, ihm Fähigkeiten zu vermitteln, die ihm helfen, schwierige Situationen besser zu bewältigen.

Und manchmal braucht es dafür eben ein ganzes Jahr.

Aber es zahlt sich aus. Für den Hund. Für das Vertrauen. Und für das Miteinander. ❤️

Ich bin heute einfach unglaublich stolz auf meine Koko. 🐾

Und vielleicht macht unsere Geschichte ja auch jemandem Mut, der gerade mitten in so einem Trainingsprozess steckt.

Dranbleiben lohnt sich. Auch wenn der Weg manchmal länger ist. ❤️

❤️🐾

🐾 Ich bin ein Malinois.Ich bin wunderschön, beeindruckend, intelligent und voller Energie.In den sozialen Medien siehst ...
09/10/2026

🐾 Ich bin ein Malinois.

Ich bin wunderschön, beeindruckend, intelligent und voller Energie.

In den sozialen Medien siehst du mich oft als perfekt funktionierenden Hund.

Immer bereit, immer motiviert, immer gehorsam. Ein Hund, der scheinbar nichts lieber tut, als rund um die Uhr mit seinem Menschen zu arbeiten.

Doch ich bin so viel mehr als das, was du auf Instagram siehst.

Ich bin ein Arbeitshund. Über Generationen wurde ich für anspruchsvolle Aufgaben gezüchtet. Ich möchte gefordert werden, körperlich und vor allem auch geistig. Aber ich muss auch lernen dürfen, zur Ruhe zu kommen.

Ich bin wachsam. Ich nehme meine Umwelt intensiv wahr und reagiere oft schneller, als du es dir vorstellen kannst, wenn du noch nie mit meiner Rasse zu tun hattest.

Ich bringe eine hohe Reaktionsbereitschaft mit, oft auch eine ausgeprägte Bereitschaft, auf Bedrohungen offensiv zu reagieren. Das sind Eigenschaften, die du verstehen, einschätzen und verantwortungsvoll begleiten können musst.

Und weißt du was?

Ich bin auch sensibel.

Ich brauche nicht nur Aufgaben, Training und klare Orientierung. Ich brauche einen Menschen, der mich versteht, der meine Körpersprache lesen kann, der mir Sicherheit gibt und der erkennt, wann ich Unterstützung brauche.

Ich bin kein Hund, der einfach nebenbei mitläuft.

Und nein, ich brauche auch keine Dauerbespaßung. Nicht noch mehr Action, nicht jeden Tag höher, schneller, weiter.

Ich brauche sinnvolle Beschäftigung, einen verlässlichen Alltag, ausreichend Erholung und einen Menschen, der weiß, was er tut.

Ich kann ein absoluter Traumhund sein. ❤️

Für Menschen, die meine Eigenschaften lieben, meine Bedürfnisse verstehen und bereit sind, die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Aber ich bin leider auch zu einem Modehund geworden.

Mein Aussehen fasziniert. Meine Schnelligkeit beeindruckt. Meine Leistungen in Videos begeistern.

Doch was du dort oft nicht siehst, ist der Alltag mit mir. Die Herausforderungen. Die Verantwortung. Die Zeit, die Erfahrung und das Wissen, die es braucht.

Und so landen auch Hunde wie ich immer wieder in Tierheimen oder suchen ein neues Zuhause, weil Menschen unterschätzt haben, worauf sie sich einlassen.

Ich bin gerade etwas stiller hier.Nicht, weil mir die Themen ausgegangen sind.Sondern weil ich wütend bin.Ich kann nicht...
07/10/2026

Ich bin gerade etwas stiller hier.

Nicht, weil mir die Themen ausgegangen sind.
Sondern weil ich wütend bin.

Ich kann nicht verstehen, dass wir im Hundetraining immer noch darüber diskutieren müssen, ob Gewalt notwendig ist.

Dass Hunde mit Gegenständen beworfen oder erschreckt werden, weil die Leinenführigkeit nicht „passt“.

Dass Hunde aus Gruppenstunden ausgeschlossen werden, weil sie als „nicht verträglich“ gelten – statt zu hinterfragen, warum sie dieses Verhalten zeigen und welches Setting sie brauchen.

Dass Knurren immer noch bestraft wird, anstatt es als das zu sehen, was es ist: Kommunikation.

Dass erzählt wird, bestimmte Rassen, besonders schwierige Hunde oder sogenannte „Problemhunde“ könne man ohne Härte oder Gewalt nicht erziehen.

Und dass tierschutzkonformes, bedürfnisorientiertes Training immer wieder so dargestellt wird, als würde es bedeuten, einem Hund keine Grenzen zu setzen.

Das tut es nicht.

Gewaltfrei heißt nicht grenzenlos.
Freundlich heißt nicht inkonsequent.
Bedürfnisorientiert heißt nicht, dass ein Hund immer bekommt, was er möchte.
Und Verständnis für Verhalten bedeutet nicht, jedes Verhalten einfach hinzunehmen.

Wir können Grenzen setzen!
Wir können Verhalten unterbrechen!
Wir können Regeln aufstellen und unseren Hunden Orientierung geben!

Aber wir können all das tun, ohne ihnen Angst oder Schmerzen zuzufügen!

Ein Hund muss nicht erst Angst vor den Konsequenzen seines Verhaltens bekommen, damit wir ihn erziehen können.

Und ein schwieriger Hund braucht nicht automatisch eine härtere Hand. Oft braucht er vor allem jemanden, der genauer hinsieht.

Vielleicht bin ich deshalb gerade etwas stiller.

Weil es mich wütend macht, dass Gewalt im Hundetraining noch immer neue Namen bekommt und als notwendige „Konsequenz“, „Korrektur“ oder „Grenze“ verkauft wird.

Ich wünsche mir eine Hundewelt, in der wir nicht darüber diskutieren, wie viel Gewalt noch vertretbar ist.

Sondern darüber, wie wir es besser machen können.

Wann hört das endlich auf?Wann hören wir endlich damit auf, bestimmte Hunderassen oder sogenannte "Problemhunde" grundsä...
08/07/2026

Wann hört das endlich auf?

Wann hören wir endlich damit auf,
bestimmte Hunderassen oder sogenannte "Problemhunde" grundsätzlich mit Härte trainieren zu wollen?

Wann hören wir endlich damit auf,
Druck und Gewalt einzusetzen, nur weil wir ein Verhalten nicht verstehen oder keine andere Lösung kennen?

Wann hören wir endlich damit auf, zu glauben,
dass Einschüchterung Vertrauen schafft?

Wann hinterfragen wir,
warum sich praktisch jeder Hundetrainer nennen darf, unabhängig von Wissen, Erfahrung oder Fachkompetenz?

Und vor allem:

Wann sehen wir unsere Hunde wieder als das, was sie sind?

Lebewesen mit Gefühlen, Bedürfnissen, Genetik und einer eigenen Persönlichkeit.

Keine Maschinen!
Keine Marionetten!
Keine Wesen, die funktionieren müssen, weil wir sie gebrochen haben!

Gutes Hundetraining bedeutet nicht, den Hund zu dominieren!

Es bedeutet, ihn zu verstehen, ihm Orientierung zu geben und gemeinsam einen Weg zu finden.

Vertrauen statt Angst!
Kommunikation statt Gewalt!
Zusammenarbeit statt Unterwerfung!

Denn am Ende wünschen wir uns doch hoffentlich alle dasselbe 👉 einen Hund, der uns nicht aus Angst folgt, sondern weil er sich bei uns sicher fühlt.

Alle meine bisherigen Hunde durften zum Glück sehr alt werden. Dafür bin ich unendlich dankbar. Aber das Alter bringt, o...
23/06/2026

Alle meine bisherigen Hunde durften zum Glück sehr alt werden. Dafür bin ich unendlich dankbar. Aber das Alter bringt, ob wir wollen oder nicht, auch seine Schattenseiten mit sich.

Meine letzten beiden Hunde sind an Demenz erkrankt.

Bei Nico kam damals noch hinzu, dass es ihm mit 14 Jahren auch körperlich sehr schlecht ging. Für uns gab es damals keinen anderen Weg mehr, als ihn gehen zu lassen.

Nun haben wir noch unseren Senior Rocky. Im Dezember wird er 14 Jahre alt.

Körperlich ist er für sein Alter eigentlich unglaublich fit.

Mit der Demenz sieht es leider anders aus.

Dank seiner Medikamente hatte er in den letzten Monaten noch viele schöne Momente und eine wirklich gute Lebensqualität. Dafür bin ich sehr dankbar.

Doch momentan werden die Phasen, in denen er abbaut, häufiger und länger und damit kommt wieder einmal die Zeit, in der ich mir viele Gedanken mache.

Manchmal sitzt oder steht man direkt neben ihm und er jault und wimmert, weil er einen nicht mehr findet.

Manchmal gerät er in solche Panik, dass er tagelang Durchfall bekommt.

Stress hat ihm schon immer auf den Magen geschlagen, aber heute kann er vieles nicht mehr einordnen und verstehen.

Ich wünsche mir so sehr, dass er eines Tages einfach friedlich und glücklich einschlafen kann. Aber die Realität sieht leider oft anders aus.

Und so stelle ich mir wieder einmal die Frage, die wohl viele Menschen mit alten Hunden kennen:

Wann ist es Zeit, einen Hund gehen zu lassen?

Sind wir wirklich immer in der Lage, das Beste für unseren Hund zu tun oder halten wir manchmal aus Egoismus fest, weil wir die Wahrheit nicht sehen wollen?

Ich habe darauf keine Antwort. Aber ich weiß, dass Liebe manchmal auch bedeutet, loszulassen, bevor das Leben für unseren treuen Begleiter nur noch aus Angst, Verwirrung und schlechten Tagen besteht. ❤️🐾

Ich hoffe, es ist jetzt nur die Hitze, die alles so verschlimmert und er fängt sich wieder, aber damit auseinandersetzen muss ich mich wohl langsam. 😔

Manchmal frage ich mich schon, wo unser Hausverstand geblieben ist. 🤔Aktuell wird alles analysiert, bewertet und zerlegt...
22/06/2026

Manchmal frage ich mich schon, wo unser Hausverstand geblieben ist. 🤔

Aktuell wird alles analysiert, bewertet und zerlegt.

Im Internet gibt es unzählige Tipps dazu, was man mit seinem Hund tun oder besser lassen sollte.

Bei den aktuellen Temperaturen heißt es oft: keine Spaziergänge, kein Training, keine Beschäftigung.

Gestern habe ich gelesen, dass auch Schleckmatten und Suchspiele problematisch sind. Also nur Ruhe!

Versteht mich nicht falsch: Natürlich müssen wir auf unsere Hunde achten und die Bedingungen anpassen, aber Hunde sind Individuen!

Ein älterer Familienhund wird vermutlich problemlos einen Tag im Haus verbringen und die Füße hochlegen.

Doch was ist mit Junghunden? Was ist mit Arbeitsrassen? Was ist mit Hunden, die Beschäftigung und Bewegung brauchen, um ausgeglichen zu bleiben?

Nicht jeder Hund passt in dieselbe Schublade. Und nicht jeder Ratschlag ist für jeden Hund sinnvoll.

Deshalb wünsche ich mir manchmal etwas mehr eigenständiges Denken und weniger pauschale Empfehlungen.

Beobachtet euren Hund, kennt seine Bedürfnisse und trefft Entscheidungen, die zu eurem Hund passen – und nicht zu irgendeinem allgemeinen Tipp aus dem Internet.

Denn am Ende kennt niemand euren Hund besser als ihr selbst. 🐾

Neu ab Juli:Gelassen beobachten – Ruhe finden im Alltag 🐾In dieser Stunde lernen Hunde und ihre Menschen, die Umgebung b...
21/06/2026

Neu ab Juli:

Gelassen beobachten – Ruhe finden im Alltag 🐾

In dieser Stunde lernen Hunde und ihre Menschen, die Umgebung bewusst wahrzunehmen, Reize gelassen auszuhalten und gemeinsam zur Ruhe zu kommen.

Wir beobachten Menschen, Hunde und Alltagssituationen aus passender Distanz, üben entspanntes Verweilen und fördern Orientierung, Selbstregulation sowie innere Ruhe.

Besonders geeignet für aufgeregte, unsichere oder reizoffene Hunde – aber auch für alle Mensch-Hund-Teams, die sich mehr Gelassenheit im Alltag wünschen.

✨ Weniger reagieren. Mehr beobachten. Gemeinsam zur Ruhe kommen.

📍 Raum Wels & Wels-Land

🐶 Für Hunde jeden Alters geeignet
Ruhe ist nicht angeboren – sie darf gelernt werden. ❤️🐾

Heute einmal ein paar Gedanken:Mir schwirren noch immer die Worte eines anderen Trainers im Kopf herum:"Der Hund ist das...
16/06/2026

Heute einmal ein paar Gedanken:

Mir schwirren noch immer die Worte eines anderen Trainers im Kopf herum:

"Der Hund ist das Aushängeschild eines Trainers."

Und ehrlich gesagt, für mich gibt es da zwei Antworten: JA und NEIN❗️

JA, wenn ich die Körpersprache eines Hundes betrachte und erkenne, wie mit ihm gearbeitet wurde. Ein Hund kann viel darüber erzählen, wie seine Bedürfnisse wahrgenommen werden, wie die Kommunikation zwischen Mensch und Hund aussieht und wie die gemeinsame Beziehung gelebt wird.

NEIN, wenn es um Themen wie Leinenführigkeit, Hundebegegnungen oder andere Herausforderungen des Alltags geht. Viele HundetrainerInnen haben Hunde, die bereits einige Stationen hinter sich hatten oder um die sich niemand sonst annehmen wollte. Um hier die "Arbeit" zu beurteilen, müsste man wissen, wie sich das Mensch-Hund-Team bisher entwickelt hat, dazu reicht nicht ein kurzer Blick auf den Hund.

Auch ich habe keine Hunde aus guter Zucht, die unbeschwert ins Leben gestartet sind.

Und ich bin jeden Tag dankbar dafür.

Denn genau das ist der Grund, warum ich viele meiner Kunden so gut verstehen kann. Genau das ist der Grund, warum ich im Zusammenleben mit meinen Hunden noch so viel lernen durfte. Und genau das ist der Grund, warum ich heute überzeugt bin, dass es manchmal sogar gut sein kann, einen Hund an seiner Seite zu haben, der einen dazu zwingt, sich auch mit den eigenen Themen auseinanderzusetzen.

Hunde kommen nicht in unser Leben, um perfekt zu funktionieren. Hunde sind Lebewesen und sollen uns ein Stück unseres Lebens begleiten. Manche sind uns Menschen vom ersten Moment an eine Stütze, mit ihnen läuft alles wunderbar einfach und andere brauchen unsere Unterstützung, Struktur, Training und viel Liebe, um sich in unserer schnelllebigen Welt zurecht zu finden.

Und oft sind es genau diese Hunde, die uns die wertvollsten Lektionen schenken und uns wachsen lassen .🐾❤️

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