14/10/2026
Auch bei einer Hundetrainerin läuft nicht immer alles glatt.
Aber heute war wieder so ein Tag, der mir gezeigt hat, warum es sich lohnt, dranzubleiben. Auch wenn es lange dauert. Auch wenn es zwischendurch Rückschritte gibt.
Ein ganzes Jahr habe ich mit meiner Koko intensiv daran gearbeitet, dass Tierarztbesuche nach ihrem Trauma wieder gut machbar werden.
Und ja, es hat gedauert. Aber ich habe auch andere Ansprüche, für viele wäre es wahrscheinlich schon vor einiger Zeit ok gewesen...
Ich möchte meinen Hund nicht einfach nur fixieren, damit eine Untersuchung irgendwie möglich ist.
Ich möchte, dass es auch für SIE okay ist. ❤️
Dass sie sich sicher genug fühlt, mitzumachen. Dass sie ihre erlernten Kooperationssignale auch in dieser schwierigen Situation abrufen kann. Dass sie ein Mitspracherecht hat und wir gemeinsam durch diese Situation kommen.
Und heute hat es geklappt! 🥹
War der Weg dorthin einfach? Nein.
Hat es Unterstützung gebraucht? Natürlich.
War viel Training, Geduld und Konsequenz nötig? Absolut. Wird weiterhin Training nötig sein? Ja!
Aber genau deshalb bedeutet mir dieser Moment so unglaublich viel.
Denn gutes Training bedeutet für mich nicht, dass ein Hund einfach alles über sich ergehen lässt.
Es bedeutet, ihm Fähigkeiten zu vermitteln, die ihm helfen, schwierige Situationen besser zu bewältigen.
Und manchmal braucht es dafür eben ein ganzes Jahr.
Aber es zahlt sich aus. Für den Hund. Für das Vertrauen. Und für das Miteinander. ❤️
Ich bin heute einfach unglaublich stolz auf meine Koko. 🐾
Und vielleicht macht unsere Geschichte ja auch jemandem Mut, der gerade mitten in so einem Trainingsprozess steckt.
Dranbleiben lohnt sich. Auch wenn der Weg manchmal länger ist. ❤️
❤️🐾