DerHundedolmetsch

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DerHundedolmetsch Coaching für sechs Beine

SOOOO EIN SÜSSER SCHNUCKEL,  DER PINO 🥰🥰Ist er ja auch,...aber eine echte Herausforderung ebenso. 😎Pino, Jack-Russell Mi...
14/08/2026

SOOOO EIN SÜSSER SCHNUCKEL, DER PINO 🥰🥰

Ist er ja auch,...aber eine echte Herausforderung ebenso. 😎
Pino, Jack-Russell Mix, ein Jahr alt, wurde vor zwei Monaten aus Montenegro geholt und hat mit seinem hohen Energielevel gleich mal die neue Besitzerin und deren fünf andere Hunde permanent überfordert. 🙄
Deshalb wurde er an einen Platz in der Stadt bei einer Dame mit zwei Kindern weitergegeben, wo er aber ebenso nicht zu bändigen war.
Hier haben wir ihn kennengelernt, hatten aber rasch den Eindruck, dass seine neuen Menschen ihm auch nicht bieten können, was er eigentlich bräuchte.

Nicht falsch verstehen, Pino ist super freundlich mit offenem, neugierigen Wesen, kommt aber schwer zur Ruhe und dreht sofort hoch bei Artgenossen und Aufregungen aller Art. Nachdem bei ihm wirkliche Erziehung bisher verabsäumt wurde, ist seine Frustrationstoleranz auch sehr niedrig.
So kam es auch, dass er zu einem Mann aufs Land, der bereits zwei Hunde hat, weitervermittelt wurde.
Ihr ahnt es bereits...auch hier wollte man ihn schnell wieder loswerden. 🫤

Nach kurzem Zwischenstopp bei der Dame davor ist er seit zwei Wochen bei einer Familie mit zwei Teenagern in der Nähe von Wien .
Dorthin wurden wir nun wieder auf Empfehlung gerufen und Pino testet natürlich auch hier wieder seine Grenzen aus.
Der Unterschied ist nun aber der, dass seine jetzige Familie, auch die dreizehnjährige Tochter bereit sind, Erziehung nachzuholen.
Wir haben gemeinsam mit ihnen bei unserem Besuch Pino's Persönlichkeit erörtert, besprochen was er spezifisch braucht und gezeigt, wie man das ganze hundegerecht, ruhig und konsequent vermittelt.
Sei es, was das Verhalten im Umgang mit der Familie, anderen Hunden, Alltagssituationen betrifft....Einfordern von Einhaltung alltäglicher Regeln, aber auch scheinbar simple Dinge wie Leinenführigkeit, Kommunikation, Runterkommen und Ruhephasen einhalten.
Diese grundlegenden Dinge konnten wir gleich vor Ort gemeinsam umsetzen und sofort eine spürbare Verbesserung in der Beziehung zwischen Pino und seinen Menschen erzielen.

Zur Ergänzung 🙋‍♂️
Pino ist auch nicht arm oder bemitleidenswert, weil weil er seit seiner Ankunft in Österreich schon etliche Stationen durchlaufen hat. Er hat eine stabile Natur, fühlt sich überall wohl und besitzt eine unerschütterlich positive Einstellung zu seiner Umwelt.
Was ihm bisher einfach fehlte, waren Struktur, souveräne Führung und klare Regeln. Natürlich in Verbindung mit liebevoller Betreuung und Verständnis für seine Persönlichkeit und Bedürfnisse.
Dies scheint er nun im besten Fall gefunden zu haben, jeden Tag verbessert sich ab sofort die Verbindung und das gegenseitige Vertrauen.

Darauf kommt es uns mit unserem Zugang als dieHUND@MENSCHVerbinder an......
Menschen und Hunde durch natürliche, hundegerechte Kommunikation in Verbindung zu bringen, nicht um Menschen zur Leckerlimaschine zu degradieren um jegliche Form der Dressur zu vermitteln. Schon gar nicht, um einen 10er Block völlig unnötig zu verkaufen.
Es muss nicht von Anfang an perfekt sein, die richtige Richtung einzuschlagen ist das entscheidende. Mit ein wenig Konsequenz und Motivation passiert der Rest von selbst ☺️
Im allerbesten Fall werden wir gar nicht mehr gebraucht, sondern freuen uns über die positiven Benachrichtigungen und Fortschritte.
Und selbstverständlich stehen wir mit Rat und Tat zur Seite, wenn es mal vermeintlich nicht so klappt wie gewünscht 😉

Dieser Text wurde ohne KI , ausschliesslich durch uns erstellt 😎

19/07/2026

SOCIAL-LEARN-WALK DEMO 🙋‍♂️☺️

Hier endlich mal das Video ( Dank an meinen Kollegen C.Pirngruber 🙏 ) von einem unserer Social-Learn-Walks, wo wir mit unseren Wauzis IM FREILAUF OHNE LEINE, meist so rund zwei Stunden, an verschiedenen Locations wo das erlaubt ist, untwegs sind.

Aus den verschiedensten Gründen fehlt leider sehr, sehr vielen Hundebesitzern das Vertrauen, dass ihr Schützling ( oder auch sie selbst), die Teilnahme an dieser, eigentlich natürlichsten Form des Auslaufs, überhaupt ohne große Probleme absolvieren können. Sie werden IMMER eines besseren belehrt. 😊

Die Zusammensetzung dieser Runden ist, abgesehen von meinem sozialkompertenten Hunde-Stammpersonal, immer unterschiedlich und variert meist zwischen fünf und fünfzehn Hunden, manchmal auch mehr.
Reaktive Hunde werden anfänglich durch mich an der Schleppleine gemanagt, allermeistens klappt's nach wenigen Minuten dann schon von alleine.
Die Hunde haben Spaß an der Interaktion mit Artgenossen in einer natürlichen Umgebung ohne Einschränkungen durch eine Leine oder einen Zaun und benehmen sich deshalb auch viel natürlicher und ohne Stress.

Es ist übrigens bei den geschätzt 200 Walks bisher noch nie ein Hund verloren gegangen. 😎

Ein Aspekt, der aber mindestens genauso wichtig ist, ist der, dass die Hundebesitzer zuschauen, alle Hunde beobachten (nicht nur die eigenen), lernen, die Körpersprache der Hunde und deren Kommunikation richtig zu interpretieren,... dh. wie regeln die Hunde Dinge selbst, oder wann und wie muss man eingreifen, wie löst man souverän Konflikte, wie managt man Begegnungen mit fremden Hunden ( egal ob verträglich oder reaktiv), deren Haltern, Radfahrern oder Spaziergängern.
Nach den Walks erreichen mich immer Nachrichten von durchwegs komplett erledigten, tiefenentspannten Hunden und Haltern, die bei dieser Form des Spaziergangs Erfahrungen machen dürfen, die sie vorher niemals für möglich gehalten hätten.

Die Social-Learn-Walks finden zumeist am Vormittag unter der Woche statt und werden über eine WhatsAppgruppe kurzfristig ( 1-3 Tage vorher) organisiert .

Diejenigen, die mit ihren Wauzis schon dabei waren, egal ob regelmäßig oder nicht, dürfen gerne ihre Erfahrungen für eventuelle Interessenten in den Kommentaren mitteilen 😉
Und natürlich darf dieser Beitrag auch geteilt werden 😅

Vielen Dank 🤗

19/07/2026

Hier ein tolles Beispiel für erfolgreiches Konfliktmanagment 🙋‍♂️

Ihr seht Paulina mit Norman während ihrer zweiten Teilnahme an unserem Social-Learn-Walk.
Norman hat relativ offensichtlich ein Ressourcenthema in Bezug auf Frauchen und meint, jeden anderen Hund von ihr fernhalten zu müssen. Er wird hier aber körpersprachlich eindeutig von Paulina unterbrochen, sie holt ihn in die Kommunikation und führt ihn aus der Situation.
Zu Beginn unserer Runde eine Stunde vorher hatte Paulina Norman noch bei der Annäherung der anderen Hunde an der kurzen Leine in die Luft gezogen, weil er extrem gestresst und reaktiv reagierte.
Die Botschaft, die hier Paulina an ihren Hund fast ausschließlich körpersprachlich übermittelt ist klar, ruhig und eindeutig :
"Lass das, nimm dich zurück, ich habe kein Problem mit dem anderen Hund, ich übernehme die Situation und biete dir eine Option, wie es weitergeht!"
Dass Norman prinzipiell per Blickkontakt gut und verlässlich nachfragt und sich anleiten lässt, hat er bei EINEM Einzeltermin mit uns als https://die-hund-mensch-verbinder-og.jimdosite.com/ , und EINEM früheren Social-Walk bereits gelernt.

24/06/2026
23/06/2026

Heute Vormittag im Prater war es sehr erträglich, da man sich grossteils im Baumschatten bewegen kann. Wir waren eine sehr kleine Runde von vier Hunden, was wiederum den Vorteil hatte, sich intensiv dem Neuzugang Norman zu widmen.
Reaktiv gegenüber allem, was sich schneller bewegt, Radfahrer, Jogger und natürlich auch gegenüber allen anderen Hunden. Mit Hunden hat es, wie zumeist, gleich mal nach wenigen Kontakten gut geklappt. Die meisten Gruppenteilnehmer kennen diesen Effekt, den die Gruppe und ein wenig Management auf reaktive Hunde hat, ja schon.
Zum Thema Radfahrer und Jogger seht ihr ein Vorher- und zwei Nachhervideos, welche ich als Antwort im Beitrag anfüge ( geht leider nicht anders).
Die Prater Hauptalle ist hierfür das perfekte Übungsgelände. Pferde und Lilliputbahn gibt's obendrauf 😝

So da bin ICH wieder. BRIGITTE              Ich coache die 2Beiner bei unserem Coaching für 6 Beine.Angelehnt an den let...
20/05/2026

So da bin ICH wieder. BRIGITTE
Ich coache die 2Beiner bei unserem Coaching für 6 Beine.
Angelehnt an den letzten Artikel von Markus mit dem Thema "Korrektur", übernehme ich den Blickwinkel Mensch, also deinen Part in der Hund-Mensch Verbindung.
Wie geht es Menschen beim Korrigieren ihrer Hunde?
Was ich immer wieder beobachte ist, dass es zwei Kategorien von Menschen gibt .
Die einen die mit Strenge und Härte glauben, ihre Hunde erziehen zu müssen und die Art von Menschen die Schwierigkeiten haben, ihren Hund überhaupt zu korrigieren, da sie jegliche Korrektur als Machtausübgung und Gewalt ihrem Hund gegenüber empfinden. In beiden Fällen wollen die Hundebesitzer ihrem Hund helfen, weil sie sehen, dass er gerade gestresst, verängstigt und überfordert ist. Jedoch:
BEIDE Arten dieser Korrektur führen nicht zum gewünschten Ziel, nämlich einen 4beiner zuhause zu haben der sich freiwillig an ihnen orientiert. (Die Regeln müssen für die Hunde NICHT nachvollziehbar sein, also keine Erklärungen warum wieso. Hunde können Menschensprache nicht verstehen.)
Also an was liegt es denn, dass wir Menschen uns schwer tun verständlich unsere 4Beiner zu korrigieren?
1.wir vermenschlichen korrigieren, das bedeutet wir stülpen Menschendenken über unseren Hund. Wie soll dann unser Hund uns verstehen können? Wobei ja verstehen auch schon der falsche Ausdruck ist. Hunde spüren und spiegeln unsere Gefühle, die inneren Zustände, die Körperspannung. Wir Menschen haben es in der Hand ob unser Hund auf uns REAGIERT oder sich an uns ORIENTIERT.
1.1 Unsere Art zu korrigieren kommt aus unserer eigenen Reaktion auf unserer innere Überforderung, Hilflosigkeit, inneren Stress, Ängste, negativen Vorahnungen und Kontrollverlust wenn sich unsere 4Beiner nicht so benehmen wie wir Menschen uns das so vorstellen und auch wünschen. In zweiter Instanz aus unserer Unwissenheit heraus, welche Kommunikation Hunde brauchen, damit sie sich sicher mit uns fühlen und sich uns anvertrauen.
1.2 Ok, wie kannst du hundeverständlich korrigieren? Beginne damit, dass du einmal für dich herausfindest zu welcher Kategorie Mensch du gehörst. Zu den streng korrigierenden oder den soft touch korrigierenden. Die einen müssen ihre Strenge zurückfahren und Erfahrungen machen, dass es mit sanfter, klarer Korrektur besser geht und die anderen mit den soft touch Korrekturen müssen lernen, dass eine klarere und direkte Korrektur ihr Hunde besser "verstehen" und nichts mit Machtmissbrauch zu tun hat.
1.3 Kein Vorwurf, sondern ein Blickwinkel der dir als Hundebesitzer helfen soll, herauszufinden warum, wieso dein Einfluss nicht so funktioniert wie du das gerne hättest und in zweiter Linie für dich Verständnis entgegen zu bringen, damit du dir selber helfen kannst. Also Blick nach innen, wie geht es mir gerade in der Situation, bin ich ärgerlich, aufgeregt, hilflos, gestresst, verängstigt?....dann bringe dich in einen Zustand der dir selbst angenehm erscheint, dann ist er für deinen Hund auch angenehm. Halte inne und atme ein paar mal tief ein und aus. Schelte dich nicht für deine Gefühle, sondern akzeptiere sie...Sie zeigen dir, dass du gerade in einer Situation bist, die dich herausfordert. Daran ist nichts Verwerfliches. Also halte inne und erlaube deinem Körper und deinem Geist sich wieder zu beruhigen und dann beobachte, wie dein Hund sich dann auf dich bezieht.
Wenn du zwar "nein" und "aus" sagst und einfordern möchtest aber dein Körper signalisiert deinem Hund Unsicherheit, Ängste etc. dann wird er zu 100% auf deine Körpersignale REAGIEREN. Bist du entspannt und sendest klare körpersprachliche Signale mit klaren Worten. Sind deine Anweisungen ident mit deinem Körpersignal dann wird sich dein Hund zu 100% an dir ORIENTIEREN.
ERINNERE DICH: soft touch Korrektur ist genauso wenig zielführend wie strong touch Korrektur. Nur weil es netter wirkt ist es nicht richtiger für deinen Hund.
KORREKTUR hundegerecht ist SICHERHEIT und VERTRAUEN schenkend und es liegt in DEINER Verantwortung deinem Hund zu helfen sich in deinem Menschenleben bestmöglich zurecht zu finden. Dafür braucht er DICH!
Ohne hundegerechter FÜHRUNG macht er das was er glaubt, tun zu müssen. Eine gute Hund-Mensch Verbindung ist in erster Linie ein Lernprozess für den Menschen, in zweiter Linie erst für deinen 4Beiner. Willst du wissen wie weit du bist in deinem Prozess, dann beobachte das Verhalten von dem treuen Freund an deiner Seite.

Ich hoffe ich konnte dir mit meinem Artikel helfen, Markus' Ansatz mit einer anderen inneren Haltung zu diesem Thema begegnen zu können.

Auch mein Artikel ist ohne Hilfe von ChatGPT und ähnlichem von mir selbst geschrieben.
Danke für deine Zeit ☺️🌷

16/05/2026

Hallo wieder an alle Hundefreunde!🙋‍♂️

Heute möchte ich meine Meinung und Erfahrungen zum Thema Korrektur darlegen.

Eine oft heikle Materie, in den verschiedensten Foren gehen bei dieser Thematik die Wogen regelmäßig hoch.
Dabei sollte man erstmal festhalten, was Korrektur überhaupt bedeutet.
Korrigieren sich Hunde untereinander? Natürlich,... ständig und oft auch nicht zimperlich.
Aber meistens durch sehr feine, oft für viele Menschen kaum wahrnehmbare, körpersprachliche Signale. Blicke, Körperspannung, Kopfhaltung, Ohrenstellung, Schwerpunkt in Richtung des Anderen, usw.
In weiterer Folge, mit für uns eindeutigeren Signalen, wie Raum des anderen Hundes begrenzen, Lefzen heben, Knurren, Bürste aufstellen, steife Körperhaltung, Schnappen ,Scheinangriff, bis hin zur tatsächlichen Attacke und dem Pinnen( Fixieren) des Gegenübers auf dem Boden.

Ich möchte auch hier nicht auf die, im Hundetraining geläufigen Begriffe "positive und negative Belohnung" bzw "positive und negative Bestrafung" weiter eingehen. Wer sich dafür interessiert, findet genug hierzu online.

Im Grunde bedeutet Korrektur, eine unerwünschte Handlung, die ein Hund setzt, mit den dazu erforderlichen Mitteln zu unterbrechen.
Und natürlich ist für uns umso weniger Korrektur notwendig, je etablierter und vertrauensvoller unsere Hund-Mensch Beziehung ist. Weil der Hund gelernt hat, was wir Menschen von ihm erwarten und was er nicht machen sollte.

Wenn ich meinen Hund dabei unterbrechen möchte, dass er vielleicht gleich die Wurst, die vor uns auf der Straße liegt, aufnimnt und ich ihn freundlich zu mir rufe, habe ich das unerwünschte Verhalten unterbrochen, ohne eine Korrektur verwenden zu müssen. Das ist natürlich immer optimal. Wenn er nicht reagiert, kann ich über eine eventuell dranhängende Schleppleine unterbrechen und ihn wegführen. Ist das bereits Korrektur? Streng genommen ja.
Der Hund hätte eigentlich anders gehandelt, aber ich habe ihm keine Wahl gelassen.
Ich hätte auch einen kurzen, etablierten Unterbrecherlaut loslassen können, die den Hund daran erinnert, dass ich mit seinem Verhalten nicht einverstanden bin. Auch das ist natürlich eine klare Korrektur.
In unserer Freilaufgruppe ist es immer wieder notwendig, Hunde, die andere, die selbst keine Grenzen setzen können, durch aufdringliches Verhalten überfordern, körpersprachlich eindeutig und konsequent zu unterbrechen.
Dazu bedarf es keiner Lautstärke, Hektik oder gar Gewalt.
Was es aber bedarf, und nun möchte ich zum Kern der Sache kommen, ist folgendes...

Richtiges Timing....wenn ich zu früh oder zu spät korrigiere, funktioniert es nicht und der Hund kennt sich nicht aus.
Eindeutige Körpersprache...dann ist es auch gar nicht notwendig, einen Unterbrecherlaut einzusetzen oder gar zu rufen, laut zu sein, zu laufen, rumfuchteln, etc.
DAS WICHTIGSTE aber ist eigentlich:
Authentizität, innere Autorität, Ruhe, Souveränität...
Ohne diese Eigenschaften bist du für JEDEN Hund unglaubwürdig, nicht ernstzunehmen und wirst frustriert sein, weil du nicht respektiert wirst.
Körpersprache und Ausdruck kann man vielleicht vor dem Spiegel üben, die anderen erwähnten Eigenschaften hat man bereits oder kann sie durch viel situative Erfahrung erlernen.
Viele Hundebesitzer haben das Gefühl, etwas ungehöriges, oder gar böses dabei zu tun, wenn sie nicht andauernd lieb zu ihrem Wauzi sein können. Trauen sich nicht, Grenzen zu setzen und klar zu kommunizieren, wenn sie ein Verhalten ihres Schützlings nicht dulden möchten.
Erklären es mit der Geschichte des Hundes, der ja so arm ist. In Kombination mit Unwissenheit über das Wesen, Verhalten und den Bedürfnissen von Hunden.
In Wahrheit ist es aber meist der Mensch selbst, der in seiner Geschichte "Korrektur" nicht als wohlmeinende Führung, sondern als negative Einschränkung, Unterdrückung oder schlimmer, als Gewalt erlebt hat und deshalb kategorisch vermeidet.

Ausschlaggebend ist doch vielmehr die Absicht und die Energie, die hinter einer Korrektur steht.
"Ich helfe dir, meine Regeln zu erlernen (die natürlich hundegerecht und erfüllbar sein sollen), ich zeige dir, was ich von dir möchte und was nicht...Ich bin für dich ein verlässlicher, ruhiger , souveräner Anführer und wenn du ein Problem hast, komm zu mir, ich löse es für dich. Zeig mir Respekt, vertrau meinen Entscheidungen, ich vertraue dir und freue mich, wenn du mir vertraust."

Was Korrektur nämlich NICHT sein sollte, und das sollte eigentlich selbstredend sein:
Als Mittel zur Einschüchterung, als Form der Gewalt, um Unterwerfung und Angst zu erzeugen oder ähnliches.
Die Intention einer Korrektur und natürlich jede Form der Erziehung, Sozialisierung oder eines wie immer geartetem Trainings sollte immer eine wohlmeinende, respektvolle und hundegerechte sein.

Ich bedanke mich für eure Aufmerksamkeit 🙏

Meine Texte sind wie immer von mir, ohne Unterstützung von ChatGPT oder anderem Zeugs😎

16/05/2026

Mit zeitweise dreizehn Hunden waren wir heute auf eine Runde in der Freilaufzone Heubergstätten, davon fünf neue Teilnehmer, was natürlich anfänglich ein wenig Aufregung bedeutet und Management benötigt.
Mit Fortdauer haben rasch auch die anfänglich gestressten Hunde den Spaß gewonnen am herumtollen mit Artgenossen , das freie Laufen über die Wiesen, das Stöbern im Unterholz und ihre dazugehörigen Menschen beim Zusehen ebenfalls. ☺️☺️

12/05/2026

In diesem Video seht ihr XENA, eine, wie eindeutig ersichtlich, sehr unsichere und gestresste, knapp zwei Jahre alte Cane Corso Hündin, die bereits reaktives Verhalten gegenüber jedem Artgenossen, aber auch fremden Menschen, zeigt.
Wie so viele unserer Klienten haben ihr Herrchen Bobby und XENA bereits mehrere Hundetrainer erfolglos verschlissen.
Wir waren mit Odin gemeinsam das erste mal in der Freilaufzone Löwygrube, denn nur im gemanagten Kontakt mit sozialkompertenten Hunden, die ohne Leine unterwegs sind, können Hunde wie XENA lernen, wie Begegnung mit Artgenossen richtig abläuft. Wie Hunde untereinander interagieren und kommunizieren und wie sich in weiterer Folge freies Laufen ohne Leine anfühlt. Und dadurch das Stresslevel gleich mal richtig sinkt, die Voraussetzung für nachhaltiges Lernen ☺️

Ich kann blöderweise leider immer nur ein Video pro Beitrag einstellen.. Wen ihr wissen wollt, ob unser Training erfolgreich war, könnt ihr die folgenden Videos wegen der Reihenfolge als Kommentar und Antworten darauf einsehen. 😉

Heute waren wir  mit 11 Hunden in der Löwygrube,  natürlich wieder mit Neuzugängen.  Das ist der Vorteil einer losen Gru...
11/05/2026

Heute waren wir mit 11 Hunden in der Löwygrube, natürlich wieder mit Neuzugängen. Das ist der Vorteil einer losen Gruppe mit unterschiedlicher Zusammensetzung. Es gibt keine Hierarchie, in der sich die Hunde etablieren müssten, sondern der Spaß miteinander ist im Vordergrund ☺️
Und ebenfalls sehr wichtig, im freien Gelände, wo man in Bewegung ist, verhalten sich Hunde oft wesentlich besser, als in einer umzäunten Hundezone, wo sich die Menschen samt Hunden eine Weile stationär aufhalten. Stichwort Territorial- und Ressourcenverhalten.
Sehr gut zu sehen bei Sky und Luigi, die sich mal in einer Hundezone an den Kragen wollten und heute respektvoll und freundlich miteinander unerwegs waren. Bis demnächst 🙋‍♂️

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