15/10/2026
Ein Moment, den viele Besitzer alter Hunde kennen, aber selten einordnen können: Der Hund steht mitten in der Nacht reglos da, starrt eine Wand an oder wirkt orientierungslos im eigenen Zuhause.
Das ist kein schlechter Traum und keine Sturheit. Es ist ein mögliches Anzeichen für Canine Cognitive Dysfunction – die Hunde-Demenz.
Studien zeigen: Schätzungsweise 14 bis über 30% aller Hunde ab 8 Jahren zeigen kognitive Veränderungen. Diagnostiziert wird es aber nur bei einem sehr kleinen Teil – oft, weil die Signale so unauffällig beginnen, dass sie als normales Altern durchgehen.
Typische frühe Anzeichen:
🔸Nächtliche Unruhe oder verändertes Schlafverhalten
🔸Orientierungslosigkeit im eigenen Zuhause
🔸Verändertes Sozialverhalten – mehr oder weniger Nähe suchend als sonst
🔸Plötzliche Unsauberkeit trotz vorheriger Stubenreinheit
Sein Gehirn altert – ähnlich wie bei Alzheimer beim Menschen. Er braucht dafür keine Verurteilung. Er braucht Routine, Licht in der Nacht, und dich als sicheren Anker.
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