16/10/2026
perspektivenwechsel ist ja an sich etwas, das das erwachsene menschliche gehirn vollkommen problemlos in der lage ist.
an sich.
denn wenn's um hunde geht, um das, was wir an und mit ihnen tun, scheint das irgendwie für viele plötzlich ganz, ganz schwierig zu sein.
vielleicht, weil man dann dinge sähe und stellvertretend empfände, die ziemlich hässlich sind.
manche versuchen es dann auch über die abwertung der anderen spezies - sie würde emotionen, schmerz etc ja nicht so wahrnehmen wie wir, sie könne nur im hier und jetzt ohne vergangenheit und zukunft sein, man könne das nicht vergleichen
ein lebewesen braucht kein menschliches gehirn, um furcht und schmerz zu empfinden, um zu lernen und erwartungshaltungen zu entwickeln.
auch wenn das so vieles, das hunden tagtäglich im namen von training und der erziehung angetan wird, vermuten ließe.
könnten wir die welt für einen moment durch die augen unseres hundes sehen - sähen wir in uns als gegenüber einen menschen, der bedrohung sein kann?
der angst und bange erwartung in situationen auslöst?
dem man es besser recht macht und schön tut, weil sonst vielleicht...?
wie heißt es?
behandle deinen hund so, dass du ohne zu zögern mit ihm im nächsten leben die rollen tauschen würdest.
ein wertvolles gedankenspiel, dem wir öfter frönen sollten.