13/10/2026
Tag 8: Deine drei Atemzüge 🌿
Ihr seid gemütlich unterwegs, und da vorne taucht ein Jogger auf. Oder ein Radfahrer, ein Kinderwagen, die Nachbarskatze, was auch immer es bei deinem Hund ist. Und zack, noch bevor dein Hund überhaupt hinschaut, hast du die Leine schon fester gepackt, die Schultern sind oben und so richtig atmen tust du auch nicht mehr. Ganz ehrlich, das passiert uns allen. Nur merkt dein Hund das sofort und denkt sich: Oha, wenn mein Mensch so angespannt ist, muss da wirklich was sein. Und schon seid ihr beide aufgeregt.
Mein Tipp: Sobald du merkst, dass du dich anspannst, atmest du dreimal tief ein und lässt die Luft ganz langsam wieder raus, und dabei lässt du die Schultern sinken. Klingt fast zu einfach, aber dein Hund merkt den Unterschied sofort.
Am besten übst du das hier:
🚪 an der Haustür, bevor ihr losgeht
👀 sobald du siehst, was deinen Hund aufregt, noch bevor er es entdeckt
✋ wenn deine Hand die Leine fester packt
🏠 nach einem stressigen Tag, bevor du die Leine nimmst
🎯 wenn beim Üben etwas nicht klappt und du ungeduldig wirst
Und dann schau mal, wo du die Anspannung zuerst spürst. In den Schultern, im Kiefer oder in den Händen? Wenn du dein Warnsignal kennst, merkst du es jeden Tag ein bisschen früher, und oft wirst du entdecken, dass die Aufregung deines Hundes erst nach deiner gekommen ist. Das Schöne daran ist, dass du genau da selbst etwas verändern kannst.
Erzähl mir, wann du heute deine drei Atemzüge gebraucht hast 💛