24/10/2026
Du glaubst, dein Hund macht den Fehler? Vielleicht bist du selbst das Problem.
Jahrelang wurde ich belächelt, weil ich beim Training auf Kleinigkeiten geachtet habe. Eine falsche Körperdrehung, eine gespannte Leine oder ein unbewusster Schritt in die falsche Richtung.
„Sei doch nicht so pingelig!“, habe ich oft gehört.
Heute weiß ich, warum ich es immer war.
Das Problem?
Viele Hundeführer konzentrieren sich so sehr darauf, was ihr Hund macht, dass sie völlig übersehen, welche Signale sie selbst aussenden.
Sie ziehen unbewusst an der Leine, blockieren Suchbereiche oder beeinflussen ihren Hund durch ihre Körperhaltung.
Und wenn der Hund falsch abbiegt, eine Anzeige übersieht oder die Suche abbricht, wird zuerst sein Verhalten hinterfragt.
Dabei beginnt der Fehler oft am anderen Ende der Leine.
Gerade in der professionellen Sucharbeit können solche Kleinigkeiten über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
Meine Lösung?
Stopp. Atme. Beobachte deinen Hund.
Lerne, deine eigene Körpersprache bewusst einzusetzen, die Leine richtig zu führen und deinem Hund Raum für selbstständige Entscheidungen zu geben.
Denn ein gutes Suchhundeteam besteht nicht aus einem perfekten Hund, sondern aus zwei Partnern, die einander verstehen.
Genau deshalb trainiere ich nicht nur Hunde. Ich trainiere vor allem die Menschen dahinter.
Folge mir für mehr Einblicke in die Suchhundearbeit und die kleinen Details, die einen großen Unterschied machen.