27/08/2026
🌟 Ich wünsche mir manchmal, dass Tiere nicht erst dann zu mir kommen, wenn bereits etwas passiert ist.
Man kann mit Vorsorge nicht alles verhindern, aber wir können etwas anderes schaffen:
Vorbereitung.
🤕 Nehmen wir eine Kreuzbandriss-OP als Beispiel.
Nach der OP steht zunächst die tierärztliche Nachsorge und Reha im Vordergrund. Erst wenn der behandelnde Tierarzt grünes Licht gibt, kann es bei mir mit gezieltem Muskelaufbau und weiterer Unterstützung weitergehen.
🩷 Was für ein Vorteil, wenn wir uns bereits kennen.
Dein Hund kennt mich, meine Hände, bestimmte Übungen, die Art, wie wir miteinander arbeiten, die Umgebung uvm.
Er muss also nach einer ohnehin belastenden Zeit nicht auch noch alles von Grund auf kennenlernen.
Wir können dort weitermachen, wo wir vorher schon gemeinsam aufgehört haben.
🫂 Aber Vorsorge bedeutet für mich noch viel mehr.
Gemeinsame Übungen können die Bindung zwischen Mensch und Tier stärken. Man arbeitet miteinander, löst Aufgaben gemeinsam und lernt, sich gegenseitig besser zu lesen.
Gerade wenn dabei andere Hunde oder neue Situationen dazukommen, kann auch das Selbstvertrauen wachsen, immer in eurem Tempo.
🪷 Auch gibt es noch die Themen, die man nicht sofort am Körper sieht.
Tiere, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, im Alltag schnell gestresst sind, die unsicher sind oder schlecht zur Ruhe kommen.
Auch das sind für mich wichtige Themen.
Denn ein Tier besteht nicht nur aus Muskeln, Gelenken und Bewegungsmustern.
Körper und Psyche gehören zusammen.
🍀 Vielleicht passiert nie etwas, wofür euer Hund eine Reha braucht.
Vielleicht bleibt er bis ins hohe Alter gesund.
Das hoffe ich wirklich sehr, aber falls nicht, habt ihr gemeinsam etwas aufgebaut, das euch niemand mehr nehmen kann:
Vertrauen, Körperbewusstsein, Erfahrung und eine gemeinsame Geschichte.
Und genau deshalb wünsche ich mir, dass ihr nicht erst kommt, wenn der Hut brennt.
Ich würde euch gerne schon vorher kennenlernen und euren Weg gemeinsam gehen 😍🩷
Meine Empfehlungen ersetzen keinen Tierarzt und die angebotenen Anwendungen sind kein Ersatz für veterinärmedizinische Behandlungen