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Awenasas Dogs Hunde für Therapie, Sport und Familie

Nicht der beliebteste Hund ist der beste Familienhund. Der passende Hund ist es.

Sie wachsen und gedeihen 🥰🥰🥰
13/09/2026

Sie wachsen und gedeihen 🥰🥰🥰

🐾 WIR LIEBEN UNSERE HUNDE.- ABER VERSTEHEN WIR SIE AUCH? 🐾Ein Beitrag über Vermenschlichung, Empathie – und die Frage, w...
10/09/2026

🐾 WIR LIEBEN UNSERE HUNDE.
- ABER VERSTEHEN WIR SIE AUCH? 🐾

Ein Beitrag über Vermenschlichung, Empathie – und die Frage, wo wir manchmal den Hund aus den Augen verlieren.

Wir lieben unsere Hunde.

Wir kuscheln mit ihnen.
Wir reden mit ihnen.
Wir schlafen mit ihnen.
Wir feiern ihre Geburtstage.
Wir kaufen ihnen manchmal Dinge, die sie vermutlich nicht einmal brauchen. 😄

Und daran ist zunächst einmal überhaupt nichts falsch.

Im Gegenteil:
Die enge Beziehung zwischen Mensch und Hund kann etwas unglaublich Wertvolles sein.

❤️ ABER IRGENDWANN SOLLTEN WIR UNS EINE FRAGE STELLEN:

🐾 Sehen wir noch den Hund –
oder sehen wir bereits einen kleinen Menschen mit Fell?

🧠 WAS BEDEUTET VERMENSCHLICHUNG ÜBERHAUPT?

Vermenschlichung – wissenschaftlich Anthropomorphismus – bedeutet vereinfacht gesagt, dass wir einem Tier menschliche Eigenschaften, Gedanken, Motive oder Gefühle zuschreiben.

Und das kann völlig harmlos sein.

Wenn ich sage:

„Mein Dackel ist heute beleidigt.“

wissen wir beide, dass das keine wissenschaftliche Diagnose ist. 😂

Wir beschreiben damit unser subjektives Empfinden.

Problematisch wird es erst dann, wenn aus dieser Interpretation eine Handlungsgrundlage wird.

Wenn wir also nicht mehr fragen:

👉 „Was zeigt mein Hund tatsächlich?“

sondern:

👉 „Was würde ICH an seiner Stelle fühlen?“

Und genau da können wir uns gewaltig irren.

❤️ VERMENSCHLICHUNG IST NICHT AUTOMATISCH SCHLECHT

Auch das gehört für uns dazu.

Liebe, Empathie und eine enge Bindung an einen Hund sind nichts Schlechtes.

Im Gegenteil.

Sie können Fürsorge fördern, Verantwortung stärken und Menschen überhaupt erst dazu bringen, sich intensiv mit dem Wohl eines Tieres auseinanderzusetzen.

Das Problem beginnt dort, wo unsere menschliche Interpretation die tatsächlichen Bedürfnisse des Hundes überlagert.

Denn:

🐾 Unser Hund braucht nicht weniger Liebe.

Er braucht mehr von der richtigen Art von Verständnis.

🐶 DER HUND ALS KINDERSATZ

Auch darüber müssen wir sprechen.

Nicht jeder Mensch, der sagt:

„Mein Hund ist mein Baby.“

vermenschlicht seinen Hund automatisch.

Als liebevolle Bezeichnung ist das völlig harmlos.

Schwierig wird es dort, wo ein Hund eine menschliche soziale Funktion erfüllen soll, für die er nicht gemacht ist.

Wenn er gleichzeitig

❤️ Kind
❤️ Partnerersatz
❤️ bester Freund
❤️ Therapeut
❤️ Seelentröster
❤️ Beschützer

und emotionaler Mittelpunkt des gesamten Lebens sein soll.

Ein Hund kann uns unglaublich viel geben.

Aber:

🐾 EIN HUND KANN KEINEN MENSCHEN ERSETZEN.

Und vor allem sollte ein Hund nicht die Verantwortung für unsere emotionale Stabilität tragen müssen.

🧠 WELCHE ROLLE GEBEN WIR UNSEREM HUND?

Wir geben unseren Hunden manchmal Rollen, die sie niemals gewählt haben.

Und anschließend wundern wir uns, wenn sie mit dieser Rolle überfordert sind.

Der Hund wird dann plötzlich:

„eifersüchtig“

„kontrollierend“

„anhänglich“

„dominant“

„unsicher“

„schwierig“

oder „undankbar“.

Aber vielleicht wurde vorher nie gefragt:

👉 WAR DIESE SOZIALE AUFGABE FÜR DIESEN HUND ÜBERHAUPT FAIR?

🐾 EIN BEISPIEL AUS UNSEREM ALLTAG

Unsere Elfi.

Eine junge Hündin mit einer noch jungen Hundehalterin.

Eine Anfängerin – aber mit großartigem Rückhalt durch ihre Familie und mit der Bereitschaft, sich Hilfe zu holen und Dinge zu hinterfragen.

Elfi wurde sehr eng in die Beziehung eingebunden.

Und irgendwann entstand ein Verhalten, das zunächst nach einem Problem beim Alleinebleiben aussah.

Also wurde eine Kamera aufgestellt.

Und dann kam der spannende Moment.

Die Hundemama verlässt als Letzte das Haus.

Elfi liegt entspannt in ihrem Körbchen.

Kein Drama.

Kein Bellen.

Keine Unruhe.

Alles gut.

Dann verlässt ihre eigentliche Bezugsperson das Haus.

Und plötzlich:

„Ähm … Fräulein?

So hatten wir aber nicht gewettet.

Komm wieder!“ 😂

Elfi kommentiert das Ganze aus ihrem Körbchen heraus.

Und dann kommt von ihrer jungen Halterin ein Satz, den ich unglaublich stark fand:

👉 „Nicht Elfi ist das Problem.

ICH bin das Problem.“

❤️

Das ist keine Schwäche.

Das ist Stärke.

Denn sie hat nicht versucht, sofort einen Fehler beim Hund zu finden.

Sie hat beobachtet.

Verglichen.

Und erkannt:

🐾 DER HUND KANN ES.

Nur diese eine Beziehungssituation funktioniert anders.

🔄 UND GENAU HIER BEGINNT DER KREISLAUF

Wir interpretieren das Verhalten unseres Hundes.

↓

Wir verändern unser Verhalten ihm gegenüber.

↓

Der Hund lernt daraus.

↓

Er entwickelt Erwartungen.

↓

Er reagiert entsprechend.

↓

Wir interpretieren seine Reaktion erneut menschlich.

↓

Und verändern unser Verhalten wieder.

🔄

Und irgendwann stehen wir da und sagen:

„Mein Hund ist eben so.“

Aber vielleicht ist sein Verhalten gar keine feste Eigenschaft.

Vielleicht ist es auch ein Ergebnis dessen, was zwischen Mensch und Hund entstanden ist.

🐾 VERMENSCHLICHUNG HAT FOLGEN.

Nicht unbedingt sofort für uns.

Wir kuscheln weiter.
Wir trösten weiter.
Wir beschützen weiter.
Wir entscheiden weiter aus unserem Gefühl heraus.

Aber:

DER HUND REAGIERT DARAUF.

Er lernt.
Er passt sich an.
Er entwickelt Erwartungen.
Er verändert sein Verhalten.

Und irgendwann haben WIR das Problem.

Dann heißt es:

„Warum macht mein Hund das?“

Vielleicht sollten wir vorher eine andere Frage stellen:

👉 „Was habe ICH ihm beigebracht – bewusst oder unbewusst?“

🐾 NICHT IMMER IST DER HUND DAS PROBLEM.

Manchmal zeigt uns ein Hund ein Verhalten, das wir nicht verstehen.

Dann suchen wir schnell nach einer Erklärung:

Trennungsangst.
Kontrollverhalten.
Eifersucht.
Unsicherheit.
Sturheit.

Aber vielleicht sollten wir vorher einmal innehalten.

Und fragen:

👉 Was habe ich möglicherweise dazu beigetragen?

🧠 EIN HUND – ZWEI MENSCHEN – ZWEI VERSCHIEDENE REAKTIONEN

Genau das zeigt uns Elfi.

Bei der einen Person:

„Alles gut.
Ihr geht.
Ich bleibe hier.“

Bei der anderen:

„Moment mal!
Das war so nicht abgesprochen!“ 😂

Und plötzlich sehen wir:

🐾 Nicht jedes Verhalten ist eine feste Eigenschaft des Hundes.

Verhalten entsteht auch aus

Beziehung,
Lernerfahrung,
Erwartung
und Situation.

❤️ UND HIER LIEGT FÜR UNS EINE DER WICHTIGSTEN ERKENNTNISSE:

Ein guter Hundehalter ist nicht derjenige, der immer alles richtig macht.

Ein guter Hundehalter ist derjenige, der bereit ist, sich selbst zu hinterfragen.

Die junge Halterin von Elfi hat genau das getan.

Sie hat ihren eigenen Anteil erkannt.

Und damit konnte Veränderung beginnen.

🐾 VIELLEICHT BRAUCHT DER HUND GAR KEINEN NEUEN TRAININGSPLAN.

Natürlich gibt es Hunde mit echten Verhaltensproblemen.

Hunde mit Ängsten.
Hunde mit traumatischen Erfahrungen.
Hunde mit Aggressionsproblemen.
Hunde, die fachliche Unterstützung und einen individuellen Trainings- oder Therapieplan benötigen.

Das steht völlig außer Frage.

Aber:

Wir sollten nicht automatisch versuchen, den Hund zu „reparieren“, bevor wir überprüft haben, welchen Anteil unsere Beziehung, unser Verhalten und unsere Erwartungen an seinem Verhalten haben.

❤️ MANCHMAL BRAUCHT DER HUND KEINEN NEUEN TRAININGSPLAN.

MANCHMAL BRAUCHT SEIN MENSCH EINFACH EINEN NEUEN BLICK.

🐾 UND GENAU DAS IST FÜR UNS VERSTÄNDNIS.

Wir müssen nicht weniger lieben.

Wir müssen genauer hinschauen.

Wir dürfen unsere Hunde verwöhnen.

Wir dürfen mit ihnen kuscheln.

Wir dürfen mit ihnen reden.

Wir dürfen sie als Familienmitglieder betrachten.

Wir dürfen sie sogar „unser Baby“ nennen. 😄

Aber:

❗ Unsere Gefühle dürfen niemals verhindern, dass wir den Hund als Hund betrachten.

🐶 DER HUND IST KEIN KLEINER MENSCH.

Aber er ist auch kein emotionsloses Tier.

Er ist ein Hund.

Mit einer anderen Wahrnehmung.
Einer anderen Kommunikation.
Einer anderen sozialen Struktur.
Einer anderen Biologie.
Und anderen Bedürfnissen.

🐾 Vielleicht sollten wir deshalb viel häufiger fragen:

Was sehe ich gerade wirklich?

Was weiß ich tatsächlich?

Was interpretiere ich nur?

Und:

❤️ WAS WÜRDE MEINEM HUND GUTTUN, WENN ICH EINMAL MEINE EIGENEN GEFÜHLE AUS DER GLEICHUNG HERAUSNEHME?

Denn manchmal ist die schwierigste Form von Liebe:

🐾 NICHT DAS ZU TUN, WAS SICH FÜR UNS RICHTIG ANFÜHLT.

SONDERN DAS ZU TUN, WAS FÜR DEN HUND RICHTIG IST.

❤️🐾

Und vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen einem Menschen, der seinen Hund einfach nur liebt –

und einem Menschen, der wirklich versucht, seinen Hund zu verstehen.

🔎 UND DAMIT SIND WIR BEI EINEM THEMA, DAS VIELE MENSCHEN GANZ ANDERS BETRACHTEN:

SCHEINTRÄCHTIGKEIT.

Denn auch hier wird ein völlig normaler biologischer Vorgang sehr schnell vermenschlicht, dramatisiert oder falsch interpretiert.

„Sie glaubt, sie bekommt Welpen.“

Aber was passiert tatsächlich im Körper einer Hündin?

🐾 Dazu mehr im nächsten Beitrag.

Shooting Time 🥰🥰🥰Maylin,Lotte, Amy, Szófi, Fanni und Bruno ❣️
26/08/2026

Shooting Time 🥰🥰🥰
Maylin,Lotte, Amy, Szófi, Fanni und Bruno ❣️

Ein paar Bilder unserer Truppe ❤️❤️❤️Bei den aktuellen Temperaturen immer mit Zunge 😛🥵🥵
11/08/2026

Ein paar Bilder unserer Truppe ❤️❤️❤️
Bei den aktuellen Temperaturen immer mit Zunge 😛🥵🥵

Lotti hat es auch drauf 😜
28/07/2026

Lotti hat es auch drauf 😜

Da ist er nun....der Hoffnungsträger 🥰🥰🥰 Natürlich nicht von der Stange und auch sonst ein bisschen außergewöhnlich...ab...
28/07/2026

Da ist er nun....der Hoffnungsträger 🥰🥰🥰 Natürlich nicht von der Stange und auch sonst ein bisschen außergewöhnlich...aber genauso soll es sein 🫣
Und Posen versteht er schon mal 😅

📚 Faktenmonat Juli | Folge 4🐾 Bindung ersetzt keine Sozialisierung.🐾Aber sie gibt dem Hund den Mut, die Welt zu entdecke...
04/07/2026

📚 Faktenmonat Juli | Folge 4

🐾 Bindung ersetzt keine Sozialisierung.🐾

Aber sie gibt dem Hund den Mut, die Welt zu entdecken.

Im letzten Beitrag haben wir darüber gesprochen, dass Sozialisierung und Bindung zwei völlig unterschiedliche Dinge sind.

Heute möchten wir den Gedanken einen Schritt weiterführen.

Viele Menschen glauben:

Je mehr ein Hund erlebt hat, desto besser ist er auf das Leben vorbereitet.

Und viele glauben auch:

Ein älterer Welpe...

ein Junghund...

oder sogar ein erwachsener Hund...

könne keine enge Bindung mehr zu einem neuen Menschen aufbauen.

Doch genau das erleben wir immer wieder anders.

Vertrauen kennt kein Alter.

Es ist eine Frage der Qualität der Beziehung.

Unsere Hunde verlassen uns manchmal erst mit sieben, acht oder sogar zwölf Monaten.

Trotzdem erleben wir immer wieder, wie schnell sie in ihren neuen Familien ankommen.

Nicht, weil sie ihre Vergangenheit vergessen.

Sondern weil sie gelernt haben, Menschen zu vertrauen.

Und genau hier liegt der entscheidende Unterschied.

Sozialisierung bereitet einen Hund auf seine Umwelt vor.

Bindung gibt ihm die Sicherheit, sich gemeinsam mit seinem Menschen auf diese Umwelt einzulassen.

Ein Hund, der seinem Menschen vertraut, orientiert sich an ihm.

Er fragt:

"Ist das in Ordnung?"

"Kann ich das schaffen?"

"Bist du bei mir?"

Dieses Vertrauen macht neue Situationen oft leichter.

Nicht, weil der Hund bereits alles kennt.

Sondern weil er weiß:

„Ich bin nicht allein.“

Hunde beobachten uns jeden Tag.

Sie lesen unsere Körpersprache.

Sie hören Veränderungen in unserer Stimme.

Und sie reagieren sogar auf Veränderungen unseres Körpergeruchs – beispielsweise dann, wenn wir unter Stress stehen.

Oft nehmen Hunde unsere innere Anspannung wahr, bevor wir sie selbst bewusst bemerken.

Gerade deshalb brauchen Hunde verlässliche und stabile Menschen, die ihnen Sicherheit geben.

Unsere Aufgabe als Züchter ist es, eine stabile Grundlage zu schaffen.

Eine Grundlage aus positiven Erfahrungen.

Aus Vertrauen.

Aus Sicherheit.

Die eigentliche Bindung entsteht anschließend dort, wo Vertrauen Tag für Tag wachsen darf – in seiner neuen Familie.

Und genau hier möchten wir zukünftigen Welpen- und Hundebesitzern Mut machen.

Kein Mensch ist jeden Tag gleich.

Kein Hund ist jeden Tag gleich.

Wir alle haben gute und schlechte Tage.

Bindung entsteht deshalb nicht in einem einzigen Moment.

Sie entsteht aus unzähligen kleinen Momenten.

Nicht der einzelne Tag entscheidet.

Sondern das Gesamtbild einer Beziehung.

Aus diesem Gesamtbild wachsen Verlässlichkeit, Sicherheit und Vertrauen.

Deshalb möchten wir allen Mut machen, die einem älteren Welpen, einem Junghund oder auch einem erwachsenen Hund ein Zuhause geben möchten.

Eine liebevolle Beziehung beginnt nicht an einem bestimmten Geburtstag.

Sie beginnt dort, wo Vertrauen wachsen darf.

---

❤️ Diana sagt:

> Vertrauen ist keine Frage des Alters.

Es ist eine Frage der Qualität der Beziehung.

---

🍃 Ruhe.

⏳ Geduld.

🤝 Verlässlichkeit.

🛡️ Sicherheit.

❤️ Vertrauen.

Dort beginnt Entwicklung.

📚 Faktenmonat Juli | Folge 3🐾 Sozialisierung ist nicht gleich Bindung.🐾Diese beiden Begriffe werden häufig gleichgesetzt...
03/07/2026

📚 Faktenmonat Juli | Folge 3

🐾 Sozialisierung ist nicht gleich Bindung.🐾

Diese beiden Begriffe werden häufig gleichgesetzt.

Dabei beschreiben sie zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Ein Welpe kann hervorragend sozialisiert sein.

Er kennt Kinder.

Er kennt andere Hunde.

Er kennt Alltagsgeräusche.

Er kennt verschiedene Untergründe.

Er kennt Autofahrten.

Er kennt den Tierarzt.

Er kennt unterschiedliche Menschen.

Und trotzdem muss er seinem neuen Menschen noch lange nicht vertrauen.

Denn Sozialisierung beantwortet die Frage:

„Wie gehe ich mit meiner Umwelt um?“

Bindung beantwortet eine ganz andere Frage:

„Wem vertraue ich?“

Und genau hier beginnt die gemeinsame Reise.

Viele zukünftige Welpenbesitzer fragen uns:

„Kann ein Welpe, der erst mit 15 Wochen auszieht, überhaupt noch eine enge Bindung zu seiner neuen Familie aufbauen?“

Unsere Antwort lautet ganz klar:

Ja.

Denn Vertrauen ist kein Zeitfenster, das sich nach einigen Wochen schließt.

Bindung entsteht durch gemeinsame Erlebnisse.

Durch Verlässlichkeit.

Durch Sicherheit.

Durch den Alltag.

Nicht durch das Alter eines Welpen.

Die ersten 15 Lebenswochen sind wichtig.

Aber sie sind nur der Anfang eines langen Hundelebens.

Unsere Aufgabe als Züchter ist es, eine stabile Grundlage zu schaffen.

Die Sozialisierung beginnt bei uns.

Wir bereiten unsere Welpen auf ihre Umwelt vor und schaffen möglichst viele positive Erfahrungen – immer angepasst an ihr Alter und ihre Entwicklung.

Denn Sozialisierung bedeutet nicht, einen Welpen mit möglichst vielen Reizen zu überfluten.

Sie bedeutet, ihm in seinem Tempo die Möglichkeit zu geben, seine Umwelt kennenzulernen.

Mehr ist nicht automatisch besser.

Oft ist gerade bei jungen Welpen weniger tatsächlich mehr.

Die Bindung entsteht anschließend dort, wo Vertrauen Tag für Tag wachsen darf – in seiner neuen Familie.

Mit jeder ruhigen Erfahrung.

Mit jeder verlässlichen Reaktion.

Mit jedem gemeinsamen Tag.

Mit jeder Situation, in der der Hund merkt:

„Auf dich kann ich mich verlassen.“

Genau das ist Vertrauen.

Wir erleben dieses Vertrauen jeden Tag.

Unsere Welpen lassen sich oft ganz selbstverständlich in unsere Arme fallen.

Nicht, weil sie leichtsinnig sind.

Sondern weil sie gelernt haben:

„Mein Mensch fängt mich auf.“

Für uns ist das eines der schönsten Zeichen von Vertrauen überhaupt.

Und genau dieses Vertrauen kann auch in der neuen Familie entstehen.

Schritt für Schritt.

Tag für Tag.

Deshalb sagen wir unseren Welpenfamilien immer wieder:

Macht euch keinen Druck.

Euer Welpe muss euch nicht am ersten Tag blind vertrauen.

Vertrauen wächst.

Bindung wächst.

Und beides braucht Zeit.

Ein Welpe zieht nicht zu spät aus.

Er zieht mit einer guten Grundlage aus.

---

❤️ Diana sagt:

> Unsere Aufgabe als Züchter ist es, eine stabile Grundlage zu schaffen.

Die Bindung entsteht anschließend dort, wo Vertrauen Tag für Tag wachsen darf – in seiner neuen Familie.

---

🍃 Ruhe.

⏳ Geduld.

❤️ Vertrauen.

Dort beginnt Entwicklung.

📚 Faktenmonat Juli | Folge 2🐾 Lasst Welpen wieder Welpen sein.‼️🐾⏳ Vielleicht brauchen unsere Hunde heute nicht mehr Bes...
02/07/2026

📚 Faktenmonat Juli | Folge 2

🐾 Lasst Welpen wieder Welpen sein.‼️🐾

⏳ Vielleicht brauchen unsere Hunde heute nicht mehr Beschleunigung. Sondern endlich wieder Entschleunigung.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der vieles immer schneller gehen soll.

Höher.

Schneller.

Weiter.

Dieser Leistungsdruck begleitet viele von uns inzwischen durch den Alltag. Er betrifft uns Erwachsene, unsere Kinder – und leider macht er auch vor der Hundeerziehung nicht halt.

Heute soll der Welpe möglichst früh funktionieren.

✔ Er soll stubenrein sein.

✔ Er soll alleine bleiben können.

✔ Er soll perfekt an der Leine laufen.

✔ Er soll nicht beißen.

✔ Er soll nicht bellen.

✔ Er soll nicht buddeln.

✔ Er soll keine Angst zeigen.

✔ Er soll jeden Hund mögen.

✔ Er soll jeden Menschen freundlich begrüßen.

✔ Und am besten schon zeigen, was später einmal aus ihm werden soll.

Doch genau hier sollten wir uns eine ehrliche Frage stellen:

❓ Muss wirklich jeder Entwicklungsschritt beschleunigt werden?

Oder haben wir vielleicht vergessen, wie wichtig Entschleunigung für eine gesunde Entwicklung ist?

Ein Welpe ist kein fertiger Hund.

Er entwickelt sich.

Und Entwicklung braucht Zeit.

Nicht jeder Hund lernt gleich schnell.

Nicht jeder Entwicklungsschritt passiert zur gleichen Zeit.

Und genau das ist völlig normal.

Vielleicht sollten wir deshalb aufhören, unsere Welpen ständig mit Erwartungen zu beladen.

Nicht jeder Tag muss ein Trainingstag sein.

Nicht jeder Spaziergang muss eine Prüfung sein.

Nicht jeder kleine Fehler muss sofort korrigiert werden.

Manchmal ist das Wertvollste, was wir einem jungen Hund schenken können, ganz einfach Zeit.

🌱 Zeit zum Wachsen.

🌱 Zeit zum Lernen.

🌱 Zeit zum Reifen.

Ein Welpe braucht keinen falschen Ehrgeiz.

Er muss keine Checkliste erfüllen.

Er braucht Menschen, die ihn begleiten.

Menschen, die ihm Sicherheit geben.

Menschen, die akzeptieren, dass Entwicklung nicht nach unserem Kalender verläuft.

❤️ Entwicklung lässt sich nicht beschleunigen.

Aber sie lässt sich durch Ruhe, Geduld und Vertrauen begleiten.

Vielleicht brauchen unsere Welpen deshalb heute gar nicht noch mehr Training.

Vielleicht brauchen sie vielmehr das, was in unserer schnelllebigen Welt immer seltener geworden ist:

🍃 Ruhe.

⏳ Geduld.

❤️ Vertrauen.

Denn genau daraus entstehen Sicherheit, Bindung und eine gesunde Entwicklung.

Lasst Welpen wieder Welpen sein.

Nicht, weil sie nichts lernen sollen.

Sondern weil sie die Zeit bekommen dürfen, sich zu entwickeln.

---

🐾 Diana sagt:

> Ein Welpe braucht keine Kindheit im Schnelldurchlauf.

Er braucht Zeit, um erwachsen zu werden.

Oder vielleicht noch einfacher:

> Entwicklung lässt sich nicht beschleunigen.

Aber sie lässt sich durch Ruhe, Geduld und Vertrauen begleiten.

---

📚 Faktenmonat Juli

Wissen statt Druck.

Entwicklung statt Perfektion.

Für das Wohl unserer Hunde 🐾🐾🐾

📚 Faktenmonat Juli | Folge 1🐾 Der wichtigste „Befehl“ im ersten Lebensjahr heißt nicht „Sitz“.🐾Er heißt: Ruhe!Die schlec...
01/07/2026

📚 Faktenmonat Juli | Folge 1

🐾 Der wichtigste „Befehl“ im ersten Lebensjahr heißt nicht „Sitz“.🐾

Er heißt: Ruhe!

Die schlechte Nachricht zuerst:

Euer Welpe muss heute noch kein perfektes „Sitz“ können.

Die gute Nachricht:

Er darf erst einmal lernen, Welpe zu sein.

Heute leben wir in einer Zeit, in der vieles immer schneller gehen soll.

Höher. Schneller. Weiter.

Dieser Gedanke hat längst auch die Hundeerziehung erreicht.
Der Welpe soll möglichst früh funktionieren.

Er soll lernen.
Er soll trainieren.
Er soll beschäftigt werden.
Er soll möglichst überall dabei sein.

Dabei vergessen wir oft etwas ganz Entscheidendes:

Ein Welpe entwickelt sich.

Und Entwicklung braucht Zeit.

Viele Welpen lernen in den ersten Lebensmonaten nicht durch Übungen.

Sie lernen durch das Leben.

Sie lernen im Rudel.

Sie lernen im Alltag.

Sie lernen durch Beobachten.

Sie lernen, sich anzupassen.

Was dabei heute oft vergessen wird:

Auch Ruhe muss gelernt werden.

Nicht, indem wir sie einfordern.

Sondern indem wir unserem Welpen die Möglichkeit geben, sie überhaupt zu finden.

Natürlich gehören auch erste kleine Übungen zum Alltag.

Doch für mich stehen in den ersten Lebensmonaten nicht das perfekte „Sitz“, „Platz“ oder die perfekte Leinenführigkeit im Vordergrund.
Sondern die Entwicklung eines ausgeglichenen Hundes.

Jeder neue Eindruck.

Jede Begegnung.

Jede Trainingseinheit.

Jede neue Umgebung.
..muss vom jungen Gehirn erst verarbeitet werden.

Zu viele Reize, zu viele Anforderungen und zu wenig Erholung können einen Welpen überfordern.
Die Folge ist häufig nicht ein Hund, der schneller lernt.

Sondern ein Hund, der immer schlechter zur Ruhe kommt.

Ein Hund, der ständig unter Strom steht.

Ein Hund, dessen Konzentration nachlässt und der neue Eindrücke kaum noch verarbeiten kann.

Viele kennen genau diese Situationen:

"Mein Welpe hat plötzlich seine fünf Minuten."
"Er schnappt nach Händen oder Hosenbeinen."
"Er dreht völlig auf."

Natürlich gibt es dafür verschiedene Ursachen.
Doch nicht selten steckt auch ein übermüdeter oder überreizter Welpe dahinter, der den Weg in die Ruhe nicht mehr alleine findet.

Dabei passiert Lernen nicht nur während des Trainings.

Lernen passiert auch in den Ruhephasen.

Erst dort verarbeitet das Gehirn viele der Eindrücke, die der Welpe tagsüber gesammelt hat.

Deshalb ist Ruhe keine verlorene Zeit.
Ruhe ist ein wichtiger Teil des Lernens.

Gerade Hunde, die ursprünglich für eine Aufgabe gezüchtet wurden – ob Jagdhunde, Hütehunde, Herdenschutzhunde oder andere Arbeitsrassen – profitieren nicht davon, ständig beschäftigt zu werden.

Sie profitieren davon, zwischen Aktivität und Erholung wechseln zu können.

Denn Ruhe ist keine angeborene Eigenschaft.
Ruhe ist eine Fähigkeit.

Und genau diese Fähigkeit dürfen wir unseren Hunden schenken.

Nicht jeder müde Hund ist ein entspannter Hund.
Aber ein Hund, der echte Ruhe gefunden hat, ist oft ein ausgeglichener Hund.

Wir müssen Welpen nicht ständig neue Aufgaben geben.

Manchmal müssen wir ihnen einfach die Zeit geben, das Erlebte zu verarbeiten.

Ruhe muss man nicht erzwingen.

Aber man kann sie ermöglichen.

Vielleicht ist der wichtigste „Befehl“ im ersten Lebensjahr deshalb gar kein Kommando.

Vielleicht ist es unsere Fähigkeit, dem Welpen die Ruhe zu geben, die er für seine Entwicklung braucht.

Denn ein Hund, der gelernt hat, zur Ruhe zu kommen, kann später alles andere viel leichter lernen.

🐾 Diana sagt:

Ein ausgeglichener Hund entsteht nicht durch Dauerbespaßung.

Er entsteht durch das richtige Gleichgewicht zwischen Erleben und Ruhe.

📚 Faktenmonat Juli

Wissen statt Vorurteile.
Verstehen statt Verurteilen.
Für das Wohl unserer Hunde.

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