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Mein Bücherregal ist ein ziemliches Durcheinander. Romane aus Japan neben Krimis aus Schweden, ein Gedichtband aus Niger...
27/09/2026

Mein Bücherregal ist ein ziemliches Durcheinander. Romane aus Japan neben Krimis aus Schweden, ein Gedichtband aus Nigeria, daneben ein Sachbuch über Pilze. Und genau das liebe ich daran.

Niemand käme auf die Idee, dass ein Regal besser wird, wenn nur noch eine Sorte Buch darin steht.

Warum sollte das bei einer Gesellschaft anders sein?

Viele Stimmen, viele Geschichten, viele Arten, auf die Welt zu schauen. Das ist kein Chaos. Das ist Reichtum. ❤️

Meld dich an.Morgen früh kommt der Dunkelrot-Newsletter. Darin stehen der neue Lesefinder, Courage, my love, meine neuen...
26/09/2026

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Morgen früh kommt der Dunkelrot-Newsletter. Darin stehen der neue Lesefinder, Courage, my love, meine neuen Partnerinnen und Partner und eine Verlosung, die es nur für Abonnentinnen und Abonnenten gibt.

Wer ihn bekommen will, meldet sich heute noch an. Der Link steht in der Bio, oder direkt unter dunkelrot.de/newsletter-dunkelrot

Jetzt auf dem Blog

Ich kenne diese Tische. Die Plätze sind längst verteilt, drei Menschen reden, und irgendwann heißt es: „Dann sind wir un...
25/09/2026

Ich kenne diese Tische. Die Plätze sind längst verteilt, drei Menschen reden, und irgendwann heißt es: „Dann sind wir uns ja einig.“

Sind wir?

Vielleicht hat jemand noch gar nichts gesagt. Vielleicht war die Einladung schon so formuliert, dass sich manche überhaupt nicht angesprochen fühlten.

Ich wünsche mir, dass wir öfter fragen: Wer fehlt hier eigentlich? Über wen entscheiden wir gerade, ohne zuzuhören?

In der Schule. Im Verein. Bei der Arbeit. In unserer Stadt.

Einen Stuhl dazustellen ist ein Anfang. Dann braucht es die Bereitschaft, sich von dem Menschen darauf auch etwas sagen zu lassen.

Ich rücke gern ein Stück. ❤️

Heute stand ein kleines Schaf mitten auf der Straße.Es blökte nach etwas, das ich ihm nicht geben konnte.Ich habe angeha...
24/09/2026

Heute stand ein kleines Schaf mitten auf der Straße.
Es blökte nach etwas, das ich ihm nicht geben konnte.

Ich habe angehalten. Später kam eine Frau, die wusste, was zu tun war.

Am selben Tag sagte mir eine Tierärztin, was meine Katze hat. Nicht einen Abszess. Nicht etwas, das wieder weggeht.

Fünfzehn Jahre Schnurren.
Fünfzehn Jahre Fell auf Pullovern.
Fünfzehn Jahre Zuhause.

Über die Landpassage zwischen Hoffnung und Abschied habe ich ein Kernstück geschrieben. Und darüber, dass Liebe nicht das Festhalten ist, sondern das Dasein.

Lotti ist am 5. August gestorben.
Fünfzehn Jahre war sie bei mir.

Jetzt auf dem Blog.

   Schon die „Gebrauchsanweisung“ hat mich gekriegt. Ein Buch, das laut Anleitung aus 168 Seiten, einem Lesezeichen, ein...
10/09/2026



Schon die „Gebrauchsanweisung“ hat mich gekriegt. Ein Buch, das laut Anleitung aus 168 Seiten, einem Lesezeichen, einem Sessel, einem Tisch und zwei Rotweinen besteht und dessen Ergebnis ausdrücklich variieren kann, nimmt sich selbst erfreulich wenig wichtig. Sein Thema dagegen schon.

„Orientierungslauf“ von Mario Neitzke erzählt davon, wie es sich anfühlen kann, mit einem Kopf durchs Leben zu gehen, der selten geradeaus läuft. Im Mittelpunkt steht ADHS, aber nicht in Form eines klassischen Ratgebers. Keine Checklisten, keine Diagnosekriterien und kein „So bekommen Sie Ihr Leben endlich in den Griff“.

Stattdessen schreibt Mario Neitzke in literarischen Essays über Familie, Erinnerungen, Reizüberflutung, Identität und den Versuch, im eigenen Kopf nicht verloren zu gehen. Über Gedanken, die abzweigen. Über Alltag, der plötzlich zur Aufgabe wird. Über Energie und Erschöpfung, Scham und Überforderung, aber auch Humor und die Suche nach einem eigenen Weg.

Aufgeteilt ist das Buch in STOP, DENK, PUNK und RESET. Schon diese Struktur passt wunderbar zum Titel: Orientierung gibt es, nur eben nicht zwingend auf der kürzesten Strecke.

Besonders interessant finde ich, dass sich das Buch nicht ausschließlich an Menschen mit ADHS richtet. Es ist genauso für Partner:innen, Freund:innen, Eltern oder Kolleg:innen gedacht, die manches Verhalten sehen, aber die Vorgänge dahinter vielleicht nicht verstehen.

Dazu kommt „Orientierungslauf – Trainingslager“. Beide Bücher spielen schon gestalterisch miteinander und machen deutlich: Hier soll ADHS nicht von außen erklärt werden. Hier erzählt jemand von innen nach außen.

Ich mag diese Mischung aus persönlicher Erfahrung, literarischem Erzählen, Selbstbeobachtung und Humor sehr. Kein Lehrbuch. Kein Selbstoptimierungsprogramm. Sondern der Versuch, erfahrbar zu machen, wie anders Wahrnehmung, Denken und Alltag aussehen können.

Und manchmal ist Verstehen eben die deutlich bessere Orientierungshilfe als noch eine weitere Gebrauchsanweisung fürs Leben.

Vielen Dank an Mario Neitzke für die Bereitstellung der beiden Rezensionsexemplare und das Vertrauen. 🤍

   Ich habe dieses Buch aufgeschlagen und bin bei einem Satz hängen geblieben: „Im Riss lebt die Seele.“Und irgendwie wa...
10/09/2026



Ich habe dieses Buch aufgeschlagen und bin bei einem Satz hängen geblieben: „Im Riss lebt die Seele.“

Und irgendwie war damit für mich schon sehr viel gesagt.

Vielleicht, weil ich den Gedanken mag, dass nicht alles, was in uns einen Riss bekommt, wieder genauso zusammengesetzt werden muss wie vorher. Dass wir Dinge loslassen dürfen, die einmal zu uns gehört haben. Rollen. Erwartungen. Versprechen. Schuld. Und dass genau dadurch wieder Platz entstehen kann.

„Spurwärts – Ins Innere getragen“ von Claudia von Arx | Autorin ist ein Buch, das ich nicht einfach von vorne nach hinten lesen wollte. Ich habe geblättert, bin zurückgegangen und bei einzelnen Gedichten länger geblieben.

Dazu kommen die handgemalten Aquarelle von Corinne Süssli. Sie sind nicht einfach hübsche Begleitung zur Lyrik, sondern geben den Gedanken eine zweite Sprache. Mal fließend, mal aufgebrochen, mal fast leer. Zwischen Text und Bild bleibt viel Raum für die eigenen Gedanken.

Die Gedichte beschäftigen sich mit Veränderung, Verletzlichkeit, Abschied, Erinnerung und dem Loslassen alter innerer Geschichten. Dabei wird es nie laut oder belehrend. Claudia von Arx schreibt leise. Aber nicht belanglos. Manche Zeilen treffen ziemlich genau dorthin, wo man selbst gerade etwas mit sich herumträgt.

Deshalb empfinde ich „Spurwärts“ auch nicht einfach als Gedichtband. Für mich ist es ein Buch zum Wiederaufschlagen. Eines, das auf dem Nachttisch liegen darf und bei dem man sich an einem anderen Tag vermutlich an einer völlig anderen Stelle festliest.

Auch äußerlich ist es wunderschön gemacht: Hardcover, viel Raum auf den Seiten, eine ruhige Gestaltung und die blaugrünen Aquarelltöne, die bereits auf dem Cover beginnen.

Ein stilles, besonderes Buch für Menschen, die Worte nicht nur lesen, sondern manchmal auch brauchen.

Vielen lieben Dank an Claudia von Arx | Autorin und die edition wortspur für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar. 🤍

🎃 Meine erste Boo Bag! 👻🖤Die liebe Sylvie von Sylvie Franke hat mir einfach Halloween geschickt. 🎃 Eine ganze Boo Bag vo...
09/09/2026

🎃 Meine erste Boo Bag! 👻🖤

Die liebe Sylvie von Sylvie Franke hat mir einfach Halloween geschickt. 🎃 Eine ganze Boo Bag voller kleiner Spooky-Überraschungen: Halloween-Pasta, Tee, Geisterservietten, Süßes, Teddy und natürlich dieses herrlich glubschige Auge. 👁️🕷️

So liebevoll ausgesucht und genau mein Ding. 🖤 Danke, liebe Sylvie, für diese wunderbare Überraschung!

Spooky Season is officially open. 👻🎃

🌙 Neu in der Himmelschronik: Wem der Himmel gehörte — und wer die Rechnungen machte.Astrologie gilt heute als das, was F...
06/09/2026

🌙 Neu in der Himmelschronik: Wem der Himmel gehörte — und wer die Rechnungen machte.

Astrologie gilt heute als das, was Frauen glauben. Astronomie als das, was Männer wissen. Diese Aufteilung ist keine dreihundert Jahre alt.

1702 entdeckte Maria Margaretha Kirch als erste Frau einen Kometen. Veröffentlicht wurde die Entdeckung unter dem Namen ihres Mannes. Nach seinem Tod bewarb sie sich auf seine Stelle bei der Berliner Akademie — anderthalb Jahre Wartezeit, dann die Ablehnung: ihr Geschlecht.

Die Akademie lebte jahrzehntelang vom Verkauf der Kalender, die die Familie Kirch berechnete. Erst der Mann. Dann der Sohn. Dann, dreißig Jahre lang, ihre Töchter.

Eine Institution, die Frauen ausschließt. Und sich aus ihren Berechnungen finanziert.

Astrologie war nie Frauenwissen. Sie wurde es, nachdem man sie abgewertet hatte.

Die ganze Geschichte — wie Astronomie und Astrologie sich trennten, wer dabei die Tür zuschloss, und warum du dich für dein Interesse an Sternzeichen nie rechtfertigen musst — jetzt auf dunkelrot.de. Link in der Bio.

💬 Wann hat zuletzt jemand über etwas gelacht, das du ernst nimmst?

🤍

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werbung  🃏 FLIP 7 – VOLL FIES! JETZT ERST RECHTManchmal braucht ein gutes Spiel keine komplizierten Regeln und keinen ri...
05/09/2026

werbung

🃏 FLIP 7 – VOLL FIES! JETZT ERST RECHT

Manchmal braucht ein gutes Spiel keine komplizierten Regeln und keinen riesigen Spielplan. Manchmal reicht ein Kartenstapel und die verhängnisvolle Frage: Höre ich jetzt auf oder riskiere ich noch eine Karte?

Genau das hat Flip 7 schon so herrlich gut gemacht. Und offenbar dachte man sich bei KOSMOS: Das könnten wir doch noch ein bisschen gemeiner machen. 😈

Willkommen bei „Flip 7 – Voll fies! Jetzt erst recht“.

Das Prinzip ist schnell verstanden: Zahlenkarten sammeln, Punkte machen und bloß keine Zahl doppelt ziehen. Passiert das doch, ist die Runde für uns vorbei. Also aussteigen und sichern? Oder doch noch eine?

Diesmal wird die Entscheidung noch unangenehmer: Die Second Chance fällt weg, dafür kommen Maluskarten und neue Aktionskarten dazu. Und dann gibt es auch noch 13-mal die 13. Wer jetzt noch „Eine geht noch!“ denkt, hat entweder starke Nerven oder keinerlei Selbsterhaltungstrieb. 😂

Mit Switch, Steal oder Burn können wir uns außerdem noch schöner gegenseitig ins Spiel pfuschen. Das macht Voll fies! interaktiver, gemeiner und ziemlich schadenfroh.

Eine Partie dauert ungefähr 20 Minuten, spielen können 3 bis 18 Personen. Perfekt also auch für größere Runden und natürlich für das unvermeidliche: „Komm, eine noch.“

Wer Flip 7 mochte, bekommt hier nicht einfach mehr vom Gleichen, sondern die fiesere, riskantere Schwester. Und ich fürchte, genau deshalb macht sie so viel Spaß.

♥️ Ganz herzlichen Dank an KOSMOS Verlag für das Rezensionsexemplar und dafür, dass bei uns jetzt offenbar niemand mehr irgendjemandem trauen darf.

⭐ Fazit: Schnell erklärt, schnell gespielt, wunderbar gemein und mit enormem „Nur noch eine Runde!“-Potenzial.

Adresse

Beckelmannsweg 10a
Velen
46342

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