Doghumens - Silke Ackermann

Doghumens - Silke Ackermann Klarheit statt Chaos. Hundetraining & Verhaltensberatung im Kreis Soest
Einzelcoaching • Gruppentraining • Mantrailing
Wissenschaftlich fundiert. Alltagsnah.

Individuell.

Irgendwann merken wir, dass Zeit das Wertvollste ist, was wir mit unseren Hunden teilen.Dass die gemeinsame Zeit begrenz...
21/06/2026

Irgendwann merken wir, dass Zeit das Wertvollste ist, was wir mit unseren Hunden teilen.

Dass die gemeinsame Zeit begrenzt ist, weiß eigentlich jeder.

Wir leben nur oft so, als hätten wir noch unendlich viel davon.

Wenn du heute bewusst auf die gemeinsame Zeit mit deinem Hund blickst:

Gibt es etwas, das du häufiger tun, anders gestalten oder nicht länger aufschieben würdest?

Mehr gemeinsame Zeit?
Mehr Abenteuer?
Mehr Fotos?

Oder würdest du einfach öfter das tun, was dein Hund am meisten liebt?

Noch einmal an den Lieblingsort fahren.
Eine Extrarunde durch den Wald drehen.
Gemeinsam trainieren.
Spielen.
Oder aufhören zu warten, bis alles perfekt ist.

Denn wir verschieben nicht nur Pläne.
Wir verschieben auch gemeinsame Erlebnisse.

Den nächsten Trainingsschritt.
Die kleinen gemeinsamen Erfolge.
Das neue Hobby.
Den Ausflug.

Den Moment, für den angeblich später noch genug Zeit ist.

🐾

Vielleicht ist genau das der Grund, warum ich vieles davon nicht mehr auf später verschiebe.
Mit meinen Hunden draußen sein.
Ihre Welt entdecken.
Mein Lieblingshobby mit ihnen teilen.
Gemeinsame Erinnerungen sammeln.
Für jeden gemeinsamen Moment dankbar sein.
Einfach das tun, was uns Freude macht.
Und gelassener damit umgehen, was andere darüber denken.

Denn keiner von uns weiß, wie viele dieser Momente noch vor uns liegen.

〰️

Und du?
Was würdest du heute schon tun, wenn du aufhören würdest, auf „irgendwann“ zu warten?

✍️Schreib es gerne in die Kommentare.
Ich bin gespannt auf eure Antworten und Geschichten.





Manchmal ist Weitblick wichtiger als Geschwindigkeit.Man kann sehr schnell unterwegs sein.Und trotzdem in die falsche Ri...
17/06/2026

Manchmal ist Weitblick wichtiger als Geschwindigkeit.

Man kann sehr schnell unterwegs sein.
Und trotzdem in die falsche Richtung laufen.
Deshalb lohnt es sich manchmal, kurz stehen zu bleiben.
Nicht weil man aufgibt.
Sondern weil man schaut, wohin es eigentlich gehen soll.

📷 Wanderung mit Ivo am letzten Wochenende 🐾🌿

Zur Wochenmitte heißt es aufgrund einer Verletzung erst einmal: kleine Wanderpause.
Der Kopf wandert schon weiter. Der Rest folgt bald wieder.

Passt gut auf euch auf und gönnt euch zwischendurch mal einen Moment zum Durchatmen.





Der Hund, der mich gelehrt hat, niemals vorschnell zu urteilen, war genau der Hund, über den viele vorschnell geurteilt ...
13/06/2026

Der Hund, der mich gelehrt hat, niemals vorschnell zu urteilen, war genau der Hund, über den viele vorschnell geurteilt haben.

Manche Erfahrungen hinterlassen Narben. Andere hinterlassen Spuren, die den eigenen Weg für immer verändern.

Heute vor acht Jahren ist einer meiner Seelenhunde gegangen. Und trotzdem begleitet er mich bis heute.

Als ich heute den Satz gelesen habe: „Welche schwierige Erfahrung hat dich stark geprägt – wozu hat sie dich befähigt?“, musste ich sofort an Django denken.

Er war der Hund, der mich in der Tiefe gelehrt hat, hinter Verhalten zu schauen. Nicht nur zu sehen, was ein Hund zeigt, sondern verstehen zu wollen, warum er es zeigt.

Unsere ersten Jahre nachdem er zu mir kam waren alles andere als leicht. Und doch wurde er später zu meinem treuesten Begleiter – und er zeigte vielen Menschen, dass Veränderung möglich ist, wenn man bereit ist, dranzubleiben.

Er hat mir Geduld beigebracht. Die Bereitschaft, genauer hinzusehen. Und die Überzeugung, dass Veränderung möglich ist – selbst dann, wenn andere sie längst ausgeschlossen haben.

Er hat gelernt mir zu vertrauen, kontrolle abzugeben. Und ich habe gelernt, warum Vertrauen alles verändern kann.

Django hat mich nicht nur geprägt. Er hat meine Sicht auf Hunde – und vielleicht auch auf Menschen – für immer verändert.

Manchmal sind es genau die Hunde, die uns am meisten fordern, die uns am meisten über uns selbst lehren.

Danke, Django. Für jede Lektion, für jedes kleine Stück Vertrauen und für den Beweis, dass Hoffnung manchmal vier Pfoten hat. ❤️

Vielleicht gibt es auch in eurem Leben einen Hund, der euch mehr beigebracht hat, als ihr ihm jemals beibringen konntet.

Keiner hat den Stock gewonnen.Und vielleicht hatten sie genau deshalb in diesem Moment den Spaß ihres Lebens. 😄Wenn ich ...
10/06/2026

Keiner hat den Stock gewonnen.
Und vielleicht hatten sie genau deshalb in diesem Moment den Spaß ihres Lebens. 😄

Wenn ich dieses Foto heute anschaue, denke ich nicht an den Stock.

Ich denke daran, wie viel fürs Leben manchmal in genau solchen Momenten gelernt wird.

Das sind übrigens Lilly und ihr Bruder Joker – vor vier Jahren.

Wenn ich heute durch Social Media scrolle, habe ich manchmal das Gefühl, Welpen sollen vor allem eines sein:
möglichst vernünftig.

Nicht rennen.
Nicht klettern.
Nicht raufen.
Nicht zu wild spielen.

Und trotzdem wünschen wir uns später einen Hund, der selbstbewusst durchs Leben geht, seinen Körper sicher einsetzt, sozial kompetent ist und auch in aufregenden Situationen einen kühlen Kopf bewahrt.

Ich glaube, gute Entwicklung entsteht selten an den Extremen.

Sie entsteht irgendwo dazwischen.

Welpen brauchen Ruhe. Sie müssen lernen, sich am Menschen zu orientieren, zu kooperieren und auch mal herunterzufahren.

Aber sie brauchen genauso die Möglichkeit, Erfahrungen zu sammeln.

Lilly, Joker und ihre Geschwister durften nicht nur miteinander aufwachsen, sondern auch mit meinen älteren Hunden. Dort gab es Spiel, aber eben auch Grenzen. Rücksichtnahme. Kleine Missverständnisse. Und ganz viel Kommunikation.

Sie haben gelernt, dass beides seinen Platz hat:

Vollgas und Pause.
Eigeninitiative und Orientierung.
Neugier und Kooperation.

Wenn ich die beiden heute sehe, denke ich manchmal genau an dieses Foto zurück.

Nicht, weil es perfekt war.

Sondern weil es mich daran erinnert, dass Entwicklung selten geschniegelt und ordentlich aussieht.

Manchmal ist sie laut.

Manchmal dreckig.

Manchmal voller Energie.

Und manchmal trägt sie eben einen Stock im Maul. 😄

Vielleicht brauchen Welpen gar nicht weniger Abenteuer.

Vielleicht brauchen sie einfach Menschen und Hunde, die sie auf diesen Abenteuern gut begleiten.

Denn am Ende macht nicht das „Nie“ den Unterschied. Sondern die Mitte. ❤️

🔎 VIELE HUNDE LERNEN IM MANTRAILING ZU FINDEN.ABER NICHT WIRKLICH ZU SUCHEN.Menschen sind sichtbar.Geruch nicht.Der Hund...
08/06/2026

🔎 VIELE HUNDE LERNEN IM MANTRAILING ZU FINDEN.
ABER NICHT WIRKLICH ZU SUCHEN.

Menschen sind sichtbar.
Geruch nicht.

Der Hund folgt nicht einem Menschen.
Er folgt dem Geruch dieses Menschen.

Deshalb geht es im Training für mich nicht darum, möglichst schnell auf Sicht zur Versteckperson zu gelangen.

Es geht darum, dass der Hund lernt, dem Individualgeruch eines Menschen zu folgen, Geruchsinformationen wahrzunehmen, zu verarbeiten und daraus eigene Entscheidungen abzuleiten.

Denn Geruch ist nicht statisch.
Geruch bewegt sich. Verteilt sich. Und verändert sich ständig.

Ein Hund muss lernen, mit dieser Dynamik umzugehen.
Informationen zu überprüfen.
Neu zu bewerten.
Und manchmal auch festzustellen, dass der erste Weg nicht der richtige war.

Genau dort findet Lernen statt.

Und genau diese Momente faszinieren mich auch nach vielen Jahren in der Ausbildung von Mantrailern noch immer.

Deshalb sehe ich Hilfen im Trail immer kritisch.

Denn jede Hilfe beantwortet eine Frage, die der Hund eigentlich selbst hätte lösen können.

Und jede beantwortete Frage ist eine Lernerfahrung weniger.

Dabei spielt es keine Rolle, ob die Hilfe vom Hundehalter, vom Trainer oder durch die Trainingsgestaltung selbst kommt.

Je häufiger der Hund Antworten bekommt, desto seltener hat er die Chance, Informationen aus dem Geruch zu gewinnen.

Dadurch lernt er zwar oft vermeintlich schneller zu finden.

Aber nicht unbedingt besser zu suchen.

Aus genau diesem Grund habe ich mich bei diesem Trail am vergangenen Wochenende bewusst zurückgenommen und dem Team die Möglichkeit gegeben, die Aufgabe eigenständig zu lösen.

Keine Hinweise.
Keine Hilfestellung.
Keine Lösungsvorschläge.

Nur der Hund.
Sein Mensch.
Und die Informationen, die die Spur bereitstellt.

Ein guter Suchhund entsteht für mich nicht dadurch, dass der Mensch immer mehr hilft.

Sondern dadurch, dass der Hund immer mehr versteht.

Wo liegt für euch die Grenze zwischen sinnvoller Unterstützung und zu viel Hilfe im Trail?

🔎 ZWISCHEN DEN SIGNALEN Die meisten sehen einen Hund, der sitzt.Ich sehe eine Entscheidung.Die junge Hündin auf diesem B...
06/06/2026

🔎 ZWISCHEN DEN SIGNALEN

Die meisten sehen einen Hund, der sitzt.

Ich sehe eine Entscheidung.

Die junge Hündin auf diesem Bild sieht die Gänse.

Sie nimmt sie wahr.
Sie weiß, dass sie da sind.

Und trotzdem entscheidet sie sich für ihren Menschen.

Für viele wirkt das unspektakulär.

Für mich steckt genau hier Hundetraining.

Denn Hundetraining beginnt selten mit einem Signal, einer Korrektur oder einem Leckerli.

Es beginnt mit Wahrnehmung.

Mit den kleinen Momenten zwischen Reiz und Reaktion.

Mit der Entscheidung des Hundes:

👉 Schaue ich dorthin?

👉 Laufe ich los?

👉 Oder orientiere ich mich an meinem Menschen?

Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Moment.

Und genau dort beginnt Training.

Diese junge Hündin besucht aktuell meinen Junghundekurs.

Was auf diesem Bild selbstverständlich aussieht, ist das Ergebnis vieler kleiner Lernerfahrungen, guter Entscheidungen und einer Mensch-Hund-Beziehung, die Orientierung ermöglicht.

Genau diese Momente übersehen wir im Alltag oft.

Dabei sind sie häufig viel wichtiger als das Verhalten, das später sichtbar wird.

Deshalb startet heute eine neue Reihe:

🔎 Zwischen den Signalen

Denn oft liegt die wichtigste Information nicht im Verhalten selbst.

Sondern in dem, was unmittelbar davor passiert.

Eine Reihe über die kleinen Details, die im Hundetraining oft übersehen werden.

Über Körpersprache.

Über Verhalten.

Über Entscheidungen.

Und über die Informationen, die Hunde uns jeden Tag liefern – wenn wir lernen hinzuschauen.

Denn genau dort entstehen die Grundlagen für Orientierung, Selbstkontrolle und Zusammenarbeit.

Und genau deshalb beschäftigen wir uns in meinen Welpen- und Junghundekursen nicht nur mit Signalen.

Sondern mit den kleinen Entscheidungen davor.

Was ist das Erste, das dir auf diesem Bild aufgefallen ist?

Kennt ihr diese Wochen, in denen irgendwie alles gleichzeitig passiert? 😅Das Wetter der letzten Tage war ungefähr so abw...
04/06/2026

Kennt ihr diese Wochen, in denen irgendwie alles gleichzeitig passiert? 😅

Das Wetter der letzten Tage war ungefähr so abwechslungsreich wie unsere erste Wochenhälfte. 🌦️☀️🌬️☁️

Von allem etwas dabei.

Und wenn dann noch ein Feiertag mitten in der Woche dazukommt, gerät mein innerer Kalender regelmäßig ins Schleudern. 😅

Heute wird erstmal durchgeatmet und Zeit mit den Hunden gesammelt.

Ich wünsche euch einen schönen Donnerstag und viele gute Momente mit euren Vierbeinern.

Was steht bei euch heute auf dem Programm?





Die wichtigsten Trainingsmomente sind oft die, die niemand als Training erkennt.〰️Denn sie dauern oft nur wenige Sekunde...
01/06/2026

Die wichtigsten Trainingsmomente sind oft die, die niemand als Training erkennt.

〰️

Denn sie dauern oft nur wenige Sekunden und finden selten dort statt, wo „Training“ draufsteht.

60 Minuten Training.

10.020 Minuten Alltag.

Die Stunde Training ist wichtig.

Die anderen 6 Tage und 23 Stunden entscheiden darüber, ob daraus nachhaltige Veränderung entsteht.

Ich weiß.

Das ist jetzt eine eher unpraktische Aussage für eine Hundetrainerin. 😅

Aber sie stimmt.

Die wenigsten Hundehalter scheitern an den 60 Minuten Training pro Woche.

Sie scheitern an den anderen 10.020 Minuten.

Zu Hause.
Zwischen Haustür und Garten.
Zwischen Sofa und Futternapf.
Beim Aussteigen aus dem Auto.
Beim Spaziergang um den Block.

In den kleinen Situationen, die so unspektakulär wirken, dass man sie oft gar nicht als Training wahrnimmt.

Dabei findet genau dort die eigentliche Erziehung statt.

Zwischen „Bleib mal kurz sitzen“

und

„Ach komm, ist jetzt auch egal.“

Viele Menschen glauben, Hundetraining findet dann statt, wenn man zum Kurs fährt.

Tatsächlich beginnt es morgens beim Aufstehen.
Und hört abends beim Schlafengehen nicht auf.

Jedes Warten.
Jede Freigabe.
Jede Begrenzung.
Jede kleine Entscheidung.

All das ist Training.

Und genau deshalb kann gezieltes Training so wertvoll sein.

Nicht weil der Hund dort plötzlich alles lernt.

Sondern weil wir lernen, genauer hinzuschauen.
Zusammenhänge zu erkennen.
Und Alltag bewusster zu gestalten.

Denn die eigentliche Veränderung entsteht oft nicht während der Trainingseinheit.

Sie entsteht in den vielen kleinen Situationen danach.

Dann, wenn wir beginnen, die anderen 10.020 Minuten anders zu gestalten.

Denn Hand aufs Herz:

Der Hund weiß nicht, dass heute Montag ist und von 18 bis 19 Uhr Training auf dem Stundenplan steht.

Er lebt mit uns die anderen 10.020 Minuten.

Und genau dort entsteht Veränderung.

Denn wer nur im Training trainiert,
trainiert meistens zu wenig.

31/05/2026

Tara hat einen ziemlich einfachen Plan für gute Tage.

🌲 Wald. 🌊 Wasser. 🐾 Unterwegs sein.

Und meistens funktioniert er. 😊

Manchmal übersehen wir zwischen Arbeit, Verpflichtungen und Alltag, viele kleine schöne Momente die direkt vor uns liegen.

Zum Glück erinnern Hunde uns regelmäßig daran.

Was gehört für euren Hund zu einem perfekten Tag?

Adresse

Soest

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Montag 08:30 - 19:30
Dienstag 08:30 - 19:30
Mittwoch 08:30 - 19:30
Donnerstag 08:30 - 19:30
Freitag 08:30 - 19:30
Samstag 08:30 - 19:30

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