28/09/2026
Cuja mag es gar nicht, als "Kampfhund" beleidigt zu werden. Zurecht! Denn der Begriff Kampfhund ist eine Stigmatisierung, ein Vorurteil, das Hunden bestimmter Rassen und deren Mixe auferlegt wird, um sie gefährlich wirken zu lassen. Dabei entscheidet nicht in erster Linie die Rasse, ob ein Hund "böse" oder "gefährlich"wird, sondern vielmehr das Umfeld, in dem er aufwächst und lebt.
Auch heute noch werden in den mristen deutschen Bundesländern viele Rassen als Kampf- oder Listenhund in Kategorien geteilt. Sie erhalten bestimmte Auflagen wie Maulkorb- oder Leinenpflicht und werden so mitunter stark in ihrer Bedürfnisbefriedigung und ihrer Umwelterkundung sowie ihrem Bewegungsspielraum eingeschränkt. Und auch gesellschaftlich ist der Ruf dieser Hunde oft nicht besonders gut. Hundehaltende nehmen ihre kleinen Hunde hoch, Menschen wechseln die Straßenseite.
Es wird Zeit, dass wir uns von diesen Narrativen verabschieden. Ein Hund ist nicht automatisch eine Gefahr, nur, weil wir ihn in diese Schublade stecken.