28/08/2026
Es nutzte nix, wir mussten nun zur Klinik fahren und es einmal per Ultraschall abklären lassen. Die Gefahr etwas zu verschleppen war doch zu groß. Bei der jungen Stute ging während der Fahrt schon eine Eiterstelle am Kronrand richtig auf und da war die Diagnose fix gestellt. Bei der anderen Stute konnte nun die Ursache für das Anschwellen des Beins nicht mehr festgestellt werden, aber das Blutbild und der Ultraschall war okay, nun müssen wir die weitere Entwicklung abwarten. Das Problem ist, laut Dr. Kleinpeter, wenn sich Gewebewasser zwischen den Faszien bildet und diese auseinander drückt, dass das dann leicht chronisch werden kann. Zum Glück war das Bein ja wieder abgeschwollen und nun hoffen wir, dass es ganz weg gehen wird mit der Zeit. Der ganze Spaß hat nun zwar über 900€ gekostet, aber das ist ja nichts im Vergleich dazu wenn jetzt eine Sehne verletzt gewesen wäre. Und nein, falls jemand das wissen will: Die Tiere sind nicht krankenversichert. Es gibt zwar eine OP-Versicherung für Gestüte mit bis zu 15 Pferden, aber wann hat man schon mal eine OP? Das Meiste sind doch die ganz normalen Tierarzt-Untersuchungen, und die Versicherung kostet so viel, da könnte man alle paar Jahre einen Klein- bis Mittelklassewagen von bezahlen, oder eben eine Pferde-OP.