Hundeschule Gudrun Müller

Hundeschule Gudrun Müller Mein Ziel ist es, Sie und Ihren Hund in einem für Sie beide entspannten Umfeld zu trainieren. Lernen macht Spass. Wir trainieren gemeinsam Ihren Hund.

Schnell, effektiv und dabei gewaltfrei. Tauchen Sie mit mir ein in die faszinierende Welt des Lernens.

23/03/2026

Die meisten Erziehungsversuche scheitern nicht an einer Methode, sondern an der mangelnden Konsequenz in der Umsetzung.

Wie bitte?
Ja ihr habt richtig gehört.

Folgt mir für mehr Informationen.

23/03/2026

Kosequenz im Hundetraining

"Die Methode funktioniert nicht", "Ich brauch eine andere Methode". Sätze, die ich immer häufiger höre. Da werden in kaum 3 Monaten 2 bis x Trainer für meist nicht mehr als ein zwei Stunden gebucht und deren "Methoden" als nicht funktionierend befunden. Weiter geht die Suche.
Nach was? Nach was, frage ich mich manchmal. Denn, von außen betrachtet liegt die Lösung oft im Schaufenster.

Manchmal fürchte ich, sind Menschen beständig auf der Suche, nur, um die Lösung ihres Problems nicht in Angriff nehmen zu müssen.

Wir kenne sie alle. Die schwarzen Löcher der Selbstwahrnehmung😉

In der Hundeerziehung ist eines der größten schwarzen Löcher die mangelnde Konsequenz. Bestehend aus:
- dem mangelnden Willen sich durchzusetzen. - der fehlenden Aufmerksamkeit und Konzentration immer mitzudenken.
- der mangelnden Wahrnehmung bzw. Bereitschaft, sich selbst zu reflektieren
und
- dem inneren Widerstand in Veränderung zu gehen.
Es scheitert demzufolge in den meisten Fällen daran, dass es "menschelt" 😉. Man schiebt es (natürlich unbewusst) auf "die Methode",
schon ist man fein raus und ent-schuldigt.

Ein weiteres schwarzes Loch, über das wir noch ausführlicher sprechen müssen ist "Weichherzigkeit" an falscher Stelle. Letztlich nur eine weitere Form der Inkonsequenz. "Man will dem Hund ja nichts böses", "Der arme will doch nur..." "Aber wenn ich das mache, ist das für ihn doch wie eine Strafe". Man tut es doch für den Hund, den armen. Schon muss man sich nicht mit den eigenen Gefühlen auseinandersetzen, die zwangsläufig auftauchen, wenn man konsequent seinen Willen durchsetzt.

Erwischt?! 😉

Ist es nicht unfair, den Hund oder eine Methode für seine eigene - wenn auch noch so menschliche - Schwäche in die Verantwortung zu nehmen?

Seinen Hund positiv zu trainieren hat für mich nichts mit Inkonsequenz zu tun.
Im Gegenteil.


16/03/2026

"Ich muss doch vermeiden, dass mein Hund im ersten Jahr schlechte Erfahrungen macht"

Schwierige These.
Sicherlich sollte dein Hund im Idealfall keine traumatisierenden Erlebnisse machen. Also solche, die seine Psyche nachhaltig stören.
Aber nicht jede "schlechte Erfahrung" führt zu einer nachhaltigen Störung.
Im Gegenteil. Manche können sogar hilfreich und wichtig sein, damit dein Junghund/Welpe sich sozial kompetent oder auch umweltkompetent entwickeln kann.
Zu einer gesunden Entwicklung gehört nuneinmal "hinzufallen und wieder aufzustehen". Wer keine Grenzen, keinen Rahmen erfährt, an dem er sich stoßen kann, wird grenzenlos und ignorant gegenüber den Bedürfnissen des anderen.
Euer Hund muss erfahren dürfen, daß man z.B. aus dem Weg geht, wenn ein anderer Hund angerannt kommt. Genauso muss er erfahren dürfen, dass es ungemütlich werden kann, wenn man einen anderen Hund überrennt.

Er muss lernen, dass menschliche Füße da stehen, wo sie stehen und nicht ausweichen. Es weh tut, wenn man in sie hinein rennt. Ihr mögt immer brav ausweichen, aber nicht jeder Passant wird zur Seite springen, wenn euer Hund seinen Weg entlang "pflügt". ...Die orthopädische Unfallchirugie freut sich über jeden Hundebesitzer, der seinen armen Welpen nicht traumatisieren wollte und immer ausgewichen ist, damit der arme Zwerg sich ja nicht weh tut.
Vorsicht, Ironie!

Kurz und ernst gesagt:
Es kann im Leben wichtig sein, gewisse Erfahrungen zu machen. Frühzeitig.
Und...
in der richtigen Form.

10/03/2026

Entschuldigt, das mit dem hoch laden am Stück hat nicht geklappt.
Hier der zweite Versuch.

Montagsfrage:
Mein Hund hat Angst vor Knall. Was kann ich tun?
Ein sehr komplexes Thema, dass man letztlich immer nur anhand einer ausführlichen Anamnese individuell wirklich beantworten kann.
Aber ich habe versucht, euch hier die wichtigsten Denkanstöße zusammenzutragen.

09/03/2026

... mehr Infos findet ihr im Feed.

02/03/2026

Wenn ihr mit eurem Hund in einer problematisch gewordenen Alltagssituation neue, andere Verhalten als bisher etablieren wollt, braucht das eine Trainingsstrategie, Management und Geduld.
Denkt daran: euer Hund hat das problematische Verhalten (i.d.R.) über lange Zeit gelernt. Lange, bevor es anfängt, euch aufzufallen. Es ist für ihn die Strategie, die in Summe den größtmöglichen Benefit gebracht hat bisher. Es mag uns abstrus erscheinen, aber das ist Fakt. Euer Hund zeigt immer das Verhalten, das aus seiner Sicht das sinnvollste/lohnenswerteste ist.
Weiter...Eingefahrene Routinen verändert man nlcht in einer Stunde.
Das neue, künftig bessere Verhalten muss erst einmal so stabil aufgebaut und gefestigt sein, dass es gegen Routine "anstinken" kann.
Also gebt euch und eurem Hund die Zeit aus einer neuen Übung eine neue Routine zu formen, bevor ihr ihn auf die harte Probe stellt.
Es macht selten Sinn unter stärkster Ablenkung, unter stärkstem Druck neues lernen zu wollen.
Lernen und vor allem umlernen braucht Zeit. Tragt das neu gelernte Verhalten in kleinen Schritten in immer stärkere Ablenkung bis hin zur ursprünglich problematischen Situation.
Es ist immer ein Weg bis zum Ziel.
Und es dauert. Unter Umständen auch Wochen oder gar Monate.

Wie aber in der Zeit den Alltag meistern?
Indem ihr den Ort, die auslösende Situation meidet bzw. durch Management vermeidet, dass das unerwünschte Verhalten wieder und wieder auftritt. Parallel wird neues Verhalten trainiert. Stück für Stück wird das neue Verhalten der auslösenden Situation angenähert.
Packt das Thema bei den Wurzeln. Die Lösung eines Problems liegt selten dort, wo es zutage tritt.
Es mag mühsam erscheinen. Aber glaubt mir! Letztlich ist dieser Weg der, der zu einer dauerhaften Veränderung führt.
Also💪
DER WEG IST DAS ZIEL!

24/02/2026

Nicht alles was du siehsr, ist, was du siehst😉

Wenn du die Körpersprache eines Hundes lesen willst, dann musst du immer alle Details ZUSAMMEN lesen. Nicht einzelne Worte wie Ohr hinten = Angst, Nase normal = Normal, Schwanz leicht eingezogen = unsicher.
Was haben wir denn dann? Lauter einzelne, sich widersprechende "Hundeteile".

Wenn du deinen Hund richtig lesen willst, musst "ganze Sätze" lesen.
Zum einen musst du die einzelnen (Körper)Teile mit einem "und" verbinden
UND
vor allem
den Kontext dazu nehmen!
Das Davor
UND
das Danach
auch mit einbeziehen.
On Top, als Sahnehäubchen kommt
AUCH NOCH
die persönliche Ausdrucksweise dieses einen, individuellen Hundes hinzu.

Erst, wenn du all diese Puzzleteile zusammenfügst, bekommt du eine echte Übersetzung dessen, was DEIN Hund DIR mitteilen möchte.

Tag 1:Heute könnt ihr mit eurem Hund gemeinsam ein Ostereirennen gewinnen. Geschicklichkeit und Teamwork sind gefragt.UN...
20/02/2026

Tag 1:
Heute könnt ihr mit eurem Hund gemeinsam ein Ostereirennen gewinnen. Geschicklichkeit und Teamwork sind gefragt.
UND
Ihr durftet ja die Tage vor unserem Kurs schon fleißig Ostereier suchen dürfen. Jetzt sind eure Hunde am Start und dürfen ihr eigenen Ostereier suchen.
 

Tag 2:
Heute werdet ihr mit euren Hunden so richtige Helden. Ihr macht aus euren Hunden echte, künftige Ninja-Hunde. Eure Hunde meistern dank euch spannende und herausfordernde Geräte. Sie balancieren und klettern und trauen sich mit euch Dinge, die sie ohne euch nie tun würden.

Tag 3:
Heute zeigt ihr uns noch, wie toll eure Hunde auf euch hören. Wir üben zusammen das 1x1 der Hundeerziehung 
UND 
üben mit euren Hunden einen lustigen Trick für ein einmaliges Abschlussfoto mit euch zusammen.

Voraussetzungen Hund und Kind:
Der Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 6-12 Jahren.
Teilnehmende Hunde müssen sehr gut sozialverträglich und bereits gut erzogen sein.
Teilnehmende Kinder müssen ihrem Hund körperlich gewachsen sein und diesen kontrollieren können.
Alternativ bleibt ein Elternteil während des Kurses an der Seite des Kindes.

Die Details klären wir bei Anmeldung.

Dauer: 2Std
Buchung: einzelne
oder auch alle 3 Tage
Kosten pro "Tag": 70,00 € 
inkl. 19% MwSt.
Ort: Münchner Str. 51
Inning am Ammersee
 

Eltern sind als Zuschauer herzlich willkommen.
 

Anmeldung über
0160 157 3491
[email protected]

09/02/2026

Vorab: Sobald es um Verhalten und den "Umgang mit" geht, werdet ihr von mir nie pauschale "wenn-dann" Strategien an die Hand bekommen.
Warum?
EIN sichtbares Verhalten kann aus vielen unterschiedlichen Gründen gezeigt werden. Von daher bedarf es immer eines individuellen Analyse. Die gehört in Hände von Fachleuten. Bitte.

Ich beziehe mein Herangehen auf DIESE EINE Interaktion DIESER beiden Hunde an diesem Tag in DIESER Situation.
Es handelt es sich um eine schnell gestresste, nicht wirklich souveräne Hündin. Sie "kippt" leicht von überlegten Reaktionen zu übermäßigen, farigen, kopflosen Aktionen. Aus diesem Grund würde ich ihr helfen, nicht in eine zu hohe Erregung geraten zu "müssen". Damit sie in Interaktion bleiben kann.

Learning, das sie mitnehmen sollte:
"Auf meine feineren Signale erfolgen durchaus angemessene  Reaktionen des Gegenübers. Fazit: ich werde stabiler und sicherer in der Kommunikation.

Learning für den jungen Rüden könnte sein:
"Es lohnt sich durchaus, auf Distanz-/Entschleunigungswünsche des Gegenübers zu achten. Nehme ich mich zurück findet u.U. weiter bzw. wieder Kontakt /Spiel statt. Achte ich nicht darauf entzieht sich mein Spielpartner. Gehe ich leer aus."

Hätten wir hier eine souveräne Hündin, die nach mehrmaligen höflichen Ansagen - nicht aus Überforderung, sondern schlicht, weil sie "die Schnauze voll hat" von dem rüpeligen Verhalten - einmal den jungen Kerl zurechtweist, würde ich es laufen lassen. Allerdings nur, wenn
a) die Hunde danach noch längere Zeit zusammem sind und interagieren und
b) die Hündin sicher nicht in Beschädigungsverhalten geht
c) die Hunde körperlich einigermaßen ebenbürtig sind.

Warum nur, wenn a)?
Weil der Rüde so die Möglichkeit hat, seinen Schreck zu verarbeiten und festzustellen: Der Unterschied in meinem Verhalten. Bin ich höflich, ist die Hündin höflich. Übergehe ich jede Bitte, hat das Konsequenzen.
Ja, auch diese Erfahrung kann für manche Junghunde sehr wichtig sein. ABER!!! Bitte! Solche Entscheidungen gehören in Hände von Profis.

31/01/2026

Ist die Reaktion der roten Hündin angemessen? Die "beißt" doch den armen "Welpen"?
Ihr habt ja sicher Teil 1 dieser Sequenz gesehen und wisst, was die Sekunden vorher passiert ist.
Und ja, in Anbetracht dessen, wie (Vorsicht interpretative Wertung) "frech" bzw. betriebsblind der JUNGHUND hier jede höfliche "Ansage", jede Körpersprache der Hündin ignoriert, darf sie das.

Zumal sie auf der Eskalationsskala wirklich so langsam nach oben geht, wie er ihr eben die Möglichkeit gibt. Sie erklärt mehr als eindeutig, er möge das Spiel einstellen bzw sich zumindest zurücknehmen. Da er jedes "sich zurücknehmen" der Hündin als neue Chance ansieht, wieder körperlich in sie hinein zu rumpeln, bleibt ihr schier nichts anderes als ihn förmlich "anzubrüllen".
Dabei ist sie immer noch extrem zurückhaltend mit körperlicher Maßregelung.

Feinheiten der Körpersprache🫶: leider kann ich euch garnicht alle freinen Signale wie Ohren-/Rutenhaltung, Blick, Kopfhaltung, Körperschwerpunkt etc. zu jedem Zeitpunkt kommentieren. Dann wären diese 16 Sekunden Aktion zwischen den beiden Hunden x Reels.

Wenn ihr lernen wollt Hunde so zu lesen, macht mit bei meinem Seminar "Hundeverhalten verstehen".
Schaut auf meiner Website vorbei oder schreibt mir hier und ihr bekommt alle Informationen.

UMGANG MIT SOLCH EINER SITUATION?
Wie handeln, wenn ihr seht, ein Hund kann sich in solch einer Situation nicht gegen den Jungspund durchsetzen bzw. der Jungspund findet keine andere Reaktion als wieder und wieder aktiv zu initiieren bzw. auf den abgrenzenden Hund zuzugehen?

Wollt ihr mehr dazu erfahren? Dann kommentiert dieses Reel mit 👍

29/01/2026

Plötzlich schießt sie vor und geht den Junghund an!!
War das wirklich so plötzlich?
Diese Hündin zeigt viele körpersprachliche Elemente, die ein Spiel vermuten lassen.
Bogige Ausweichbewegungen, leichte Vorderkörpertiefstellung, kurzes Wedeln, verhältnismäßig weich und seitlich hüpfendes Weglaufen (vermeindlich eigeninitiativ).

Aber!
Man muss immer den ganzen Hund im Auge behalten.
Sie zeigt dabei kurze Mundwinkel, hochgezogene Lefzen (durch den Bart nicht so deutlich sichtbar), entblößte Zähne, zurückgenommene Ohren, enge Augen (teils sogar Walauge), immer wieder kurze Abschnappbewegungen Richtung Junghund, aufgerundeter Rücken, Rute tief und viele feine Details mehr.
Die Tatsache, dass die braune Hündin darüber hinaus die ganze Sequenz immer im "Weg von!" nie im "Hin zu!" dem Junghund ist, lässt ahnen, dass sie hier auf eine sehr höfliche, etwas unsichere Art versucht, den "betriebsblinden Jungspund im Spielmodus" herunter zu kühlen. Der aber ist gerade völlig blind für die KÖRPERSPRACHE der roten Hündin und boltzt ziemlich ungebremst immer aufs neue in sie hinein.
Reagiert die Hündin angemessen?
Darf sie einem jungen Hund gegenüber so reagieren?
Mehr dazu in Teil 2

19/12/2025

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Gauting

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Montag 08:00 - 20:00
Dienstag 08:00 - 20:00
Mittwoch 08:00 - 20:00
Donnerstag 08:00 - 20:00
Freitag 08:00 - 20:00
Samstag 08:00 - 14:00

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