Wir mit Hund

Wir mit Hund Wir mit Hund
Für Menschen mit Hund, die sich mehr Verständnis, Orientierung und Entspannung im Alltag wünschen. Alltagsbegleitung, Beratung und Training.

Gemeinsam Bedürfnisse erkennen, Grenzen achten und einen Weg finden, der für Mensch und Hund passt.💚

28/06/2026

Wir mit Hund – Hitzefrei ☀️🐾

Ein kostenloser, spontaner Austausch für Mensch-Hund-Teams.

Eine Stunde Zeit für eure Fragen, Erfahrungen und Tipps rund um heiße Tage mit Hund – und alles, was euch sonst gerade beschäftigt.

Ohne Vorbereitung, ohne Leistungsdruck – einfach zusammenkommen, austauschen und eine gute Zeit miteinander haben.

Dauer: ca. 60 MinutenKosten: kostenlos

17/06/2026

14/06/2026

Letztens beim Tagesseminar bei .thehoundhouse wurde ich heimlich mitgefilmt. 😄
(Danke dafür an 💚)

Und ich musste beim Anschauen wirklich lachen. Manchmal sehen Erklärungen von außen betrachtet aus wie ein kleiner Tanz.
Dabei steckt dahinter etwas, das für viele Mensch-Hund-Teams einen großen Unterschied machen kann.
Hier ging es darum, welche Haltung, welche Bewegung und welche Ausstrahlung der Mensch braucht – im Innen wie im Außen.
Denn Leinenführigkeit beginnt nicht erst an der Leine. Sie beginnt oft schon einen Moment vorher:

✨Welche innere Haltung habe ich, welche Stimmung?
✨Wie bewege ich mich?
✨Wie nehme ich Kontakt auf?
✨Kann ich meinen Hund wirklich führen oder versuche ich ihn nur festzuhalten?

Wenn sich diese Dinge verändern, kann der Hund oft plötzlich folgen, zieht weniger nach vorne und kann sich leichter am Menschen orientieren.

Und genau deshalb sieht das Coaching manchmal ein bisschen aus wie Tanzen. 🙃

Demnächst gibt es bei Unserdogx übrigens einen Workshop mit mir zum Thema Kommunikation und Ausdrucksverhalten von Mensch und Hund.
Der Termin wird in Kürze veröffentlicht.
Folge mir gerne, wenn du ihn nicht verpassen möchtest.

14/06/2026

Letztens hatte ich die Junghündin Nala mit ihren Menschen im Einzeltraining.
Nala kannte bisher noch nicht viele andere Hunde und wirkte in Hundebegegnungen oft eher unsicher. Ihre Menschen wollten gerne einmal sehen, wie sie sich in einem Hundekontakt verhält.
Da passte es perfekt, dass ich die andere Pubertätsbiene Poppy dabeihatte. 🐝
Die beiden sind ungefähr im gleichen Alter.

Damit das Ganze nicht direkt zu einem wilden und sehr energiereichen Treffen wird, haben wir ein paar Vorbereitungen getroffen.:

✨ Wir haben uns am Waldparkplatz getroffen, sind nacheinander in Ruhe mit unseren Hunden ausgestiegen und gemeinsam losgegangen – angeleint und erst einmal ohne Kontakt zwischen den Hunden.
✨ Wir Menschen konnten uns sortieren, in unserer entspannten Stimmung ankommen und besprechen: Was machen wir, wenn...? Wer übernimmt welche Aufgabe?
✨So konnten alle schon mit einem guten Gefühl in diese Begegnung starten.

Dadurch konnte auch Nala gute Erfahrungen im Kontakt mit Poppy machen.
Und Poppy ist gar nicht so hochgefahren gestartet, wie sie es vermutlich getan hätte, wenn man sie direkt vom Parkplatz aus losgeschickt hätte.

Gerade für junge Hunde wie Nala sind Sozialkontakte wichtig. Aber noch wichtiger ist die Qualität dieser Kontakte.
✨ Es geht weniger darum, möglichst viele Hunde zu treffen, sondern darum, dabei gute Erfahrungen zu machen und "sinnvolle Hundesachen" zu lernen.

💚Wie ist das bei dir und deinem Hund?
Habt ihr feste Hundefreund:innen? Oder trefft ihr eher viele verschiedene Hunde unterwegs?

Heute morgen war ich wieder früh mit den Hunden um die Felder unterwegs. Es war einer dieser Sommermorgen, an denen die ...
12/06/2026

Heute morgen war ich wieder früh mit den Hunden um die Felder unterwegs. Es war einer dieser Sommermorgen, an denen die Luft angenehm mild ist und die Welt noch ein bisschen ruhiger wirkt als sonst.

Während wir gelaufen sind, habe ich darüber nachgedacht, wie viel Hunde uns eigentlich geben.

Damit meine ich nicht nur die offensichtlichen Dinge wie Gesellschaft, Freude oder gemeinsame Erlebnisse. Sondern die vielen kleinen Dinge im Alltag, die wir oft gar nicht bewusst wahrnehmen.

Hunde bringen uns nach draußen.

Sie bringen uns in Bewegung.

Sie schaffen Routinen und geben unserem Tag Struktur.

Auch an Tagen, an denen wir müde sind, keine Lust haben oder lieber auf dem Sofa bleiben würden, müssen die Hunde raus. Und oft merken wir genau dann, dass uns diese Runde mindestens genauso gutgetan hat wie unserem Hund.

Für manche Menschen sind Hunde ein Grund, mehr Zeit in der Natur zu verbringen. Für andere entstehen durch den Hund neue Kontakte und Freundschaften. Wieder andere genießen die Ruhe und die gemeinsame Zeit fernab vom Alltagstrubel.

Hunde helfen uns oft dabei, das zu finden, was wir brauchen.

Und manchmal führen sie uns dabei zu Themen, die weit über Hundetraining hinausgehen.

Bedürfnisse und Grenzen

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass Menschen mit einem vermeintlichen Trainingsproblem kommen.

Doch häufig stellen wir gemeinsam fest, dass es eigentlich um etwas anderes geht.

Es geht um Bedürfnisse.

Es geht um Grenzen.

Es geht um Kommunikation.

Es geht um Orientierung.

Und oft nicht nur beim Hund ;)

Wenn wir lernen, die Bedürfnisse unseres Hundes wahrzunehmen, beginnen wir häufig auch, unsere eigenen Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen.

Wenn wir lernen, Grenzen verständlich und fair zu setzen, merken wir vielleicht, an welchen Stellen uns das im Umgang mit anderen Menschen schwerfällt.

Das Zusammenleben mit einem Hund kann uns deshalb viel über Beziehung beibringen.

Nicht nur über die Beziehung zu unserem Hund, sondern auch über die Beziehung zu uns selbst.

Mit der Zeit wird vielen Menschen klar, dass es nicht nur um das Verhalten des Hundes geht.

Es geht um das gesamte System Mensch-Hund

Darum, wie wir miteinander kommunizieren.

Wie wir Bedürfnisse wahrnehmen.

Wie wir Grenzen setzen und respektieren.

Wie wir Orientierung geben.

Und wie wir gemeinsam durch den Alltag gehen.

Vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum Hunde uns so tief berühren.

Nicht, weil sie perfekt sind.

Sondern weil sie uns jeden Tag einladen, genauer hinzuschauen.

Auf sie.

Und manchmal auch auf uns selbst.

Wenn du lieber hörst als liest, findest du die passende Podcastfolge dazu bei „Wir mit Hund“.
https://open.spotify.com/episode/767xP4RW6wp1YE82l5L25p?si=jGBMkgAVQYCTGc-I_21yOw

Wartezimmer-ErlebnisseLetztrns stand mal wieder ein Tierarztbesuch an – zum Glück nur die Impfung für Gustav.Gustav hat ...
11/06/2026

Wartezimmer-Erlebnisse

Letztrns stand mal wieder ein Tierarztbesuch an – zum Glück nur die Impfung für Gustav.

Gustav hat mit Tierarztbesuchen grundsätzlich kein großes Problem, auch wenn es sicher nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen gehört.

Aber selbst wenn der Hund entspannt ist, können solche Situationen für uns Menschen ganz schön herausfordernd sein.

So wäre ich im Wartezimmer zum Beispiel fast von einer Flexileine erwürgt worden. Die Halterin saß hinter mir, ihr Labrador lief los, bog um die Ecke meiner Bank und die Leine spannte sich direkt vor meinem Gesicht. Hätte ich nicht im letzten Moment den Arm ausgestreckt, hätte ich die Leine voll abbekommen.

Deshalb habe ich für Tierarztbesuche ein paar Strategien, die mir helfen, solche Situationen entspannter zu meistern:

- Mein Hund bleibt an der kurzen Leine
- Es gibt keinen Kontakt zu anderen Hunden
- Ich suche mir einen Platz mit möglichst wenig Durchgangsverkehr
- Ich grenze meinen Hund und mich körpersprachlich und notfalls auch verbal ab.

Und ehrlich gesagt bin ich heute ziemlich stolz auf Gustav.

Draußen ist er manchmal ein kleiner Pöbeldackel, der anderen Rüden gerne mal etwas entgegenbrüllt. Aber in engen Räumen und solchen Situationen passt er sich unglaublich gut an. Er sitzt nah bei mir, schaut sich alles an und versteht: Hier gibt es nichts zu diskutieren.

Klar, manchmal fiept er ein bisschen vor Langeweile, weil Warten einfach nicht seine Lieblingsbeschäftigung ist. Aber jedes Mal, wenn er ruhig bleibt oder mich entspannt anschaut, bestätige ich ihn dafür - mit einem Leckerlie, einem Lächeln, einem netten Wort.

Und wenn nötig, bitte ich andere Menschen freundlich, ihre Hunde nicht an uns heranzulassen.

Wie ist das bei euch?

Ist der Tierarztbesuch für deinen Hund entspannt oder eher schwierig? Und was ist für dich die größte Herausforderung dabei?

Etwas,das ich immer wieder bei mir und bei anderen beobachte:Im Training klappt plötzlich alles.Der Hund orientiert sich...
10/06/2026

Etwas,das ich immer wieder bei mir und bei anderen beobachte:

Im Training klappt plötzlich alles.
Der Hund orientiert sich am Menschen, Hundebegegnungen laufen entspannt, der Rückruf funktioniert und die Kommandos werden umgesetzt.

Und dann kommt ein paar Tage später die Nachricht:

"Im Alltag kriegen wir das überhaupt nicht hin."

Aber eigentlich ist das gar nicht so überraschend.

Für eine Trainingsstunde nehmen wir uns bewusst Zeit. Wir buchen einen Termin, bezahlen Geld dafür und haben in dieser einen Stunde nichts anderes zu tun, als uns mit unserem Hund zu beschäftigen.

Wir müssen nicht einkaufen.
Wir müssen nicht zur Arbeit.
Wir müssen nicht pünktlich irgendwo sein.

Das Handy bleibt oft in der Tasche und wir sind mit unserer Aufmerksamkeit bei unserem Hund.

Viele Menschen sind in dieser Situation deutlich ruhiger, fokussierter und klarer als im Alltag.

Und genau das bekommt der Hund natürlich mit.

Unsere Atmung, unsere Körperspannung, unsere Bewegungen, unsere Stimmung.

Vielleicht merkt der Hund auch:

"Heute meint sie es wirklich ernst."

Dazu kommt noch etwas anderes.

Im Training sind wir oft immer wieder an den gleichen Orten. Auf dem Hundeplatz, auf einer bekannten Strecke oder an einem bestimmten Treffpunkt.

Hunde lernen aber sehr ortsbezogen.

Nur weil etwas dort funktioniert, bedeutet das nicht automatisch, dass es auch vor dem Supermarkt, auf dem Weg zum Tierarzt oder mitten in einer stressigen Hundebegegnung klappt.

Deshalb reicht Training allein oft nicht aus.

Die eigentliche Herausforderung beginnt meistens erst danach:

Die Dinge in den Alltag mitzunehmen.

Und genau da wird es spannend.

Denn im Alltag haben wir selten die volle Aufmerksamkeit für unseren Hund.

Da klingelt das Telefon, wir sind spät dran, denken an die Einkaufsliste oder ärgern uns über irgendetwas, das schon Stunden zurückliegt.

Unser Hund bekommt das alles mit.

Manchmal ist Training deshalb gar nicht der schwierige Teil.

Sondern der Alltag.

Wie ist das bei euch? Gibt es etwas, das im Training super klappt, aber im Alltag plötzlich wieder ganz anders aussieht?

06/06/2026

Mit meinen Hunden in den Wald zu gehen bedeutet für mich viel mehr, als einfach nur die Hunde auszulasten oder Gassi zu gehen.

Ich selber tanke dort auch auf.

Schon wenn ich die Straße entlangfahre, die durch den Wald führt, und in das Baumkronendach schaue, das gerade so wundervoll grün ist, mit den verwurzelten Ästen, die sich über der Straße die Hände zu reichen scheinen, dann trifft mich eine Ruhe.

Für mich ist in den Wald zu gehen, eine Auszeit vom Alltag zu haben. Eine Pause von der Stadt. Eine Pause vom Funktionieren müssen.

Einfach die Hunde Hund sein lassen und mich als Mensch Mensch sein lassen.

Manchmal rede ich laut mit mir selbst. Manchmal rede ich mit den Hunden. Ich summe, ich singe, ich denke nach.

Ich springe, schleiche, renne, bleibe stehen, gucke und staune darüber, wie sich der Wald verändert. Wie die Sonne durch die Blätter scheint.

Ich höre den Vö**ln zu, obwohl ich keinen einzigen voneinander unterscheiden kann, weil ich gar nicht weiß, welcher Vogel wie singt.

Ich weiß auch nicht, welcher Baum wie heißt.

Aber all das ist egal.

Denn ich bin einfach hier. Meine Hunde sind bei mir.

Und gemeinsam können wir einfach nur waldbaden.

Wie ist das bei dir?

Gehst du regelmäßig in den Wald? Traust du dich vielleicht gar nicht allein? Oder hast du keine Möglichkeit, in den Wald zu kommen?

Schreib es mir gerne in die Kommentare. 🌲🐾💚

05/06/2026

Heute steht mal wieder ein Tierarztbesuch an – zum Glück nur die Impfung für Gustav.

Gustav hat mit Tierarztbesuchen grundsätzlich kein großes Problem, auch wenn es sicher nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen gehört.

Aber selbst wenn der Hund entspannt ist, können solche Situationen für uns Menschen ganz schön herausfordernd sein.

Heute wäre ich im Wartezimmer zum Beispiel fast von einer Flexileine erwürgt worden. Die Halterin saß neben mir, ihr Labrador lief los, bog um die Ecke meiner Bank und die Leine spannte sich direkt vor meinem Gesicht. Hätte ich nicht im letzten Moment den Arm ausgestreckt, hätte ich die Leine voll abbekommen.

Deshalb habe ich für Tierarztbesuche ein paar Strategien, die mir helfen, solche Situationen entspannter zu meistern:

Mein Hund bleibt an der kurzen Leine.
Es gibt keinen Kontakt zu anderen Hunden.
Ich suche mir einen Platz mit möglichst wenig Durchgangsverkehr.
Ich grenze meinen Hund und mich körpersprachlich und notfalls auch verbal ab.

Und ehrlich gesagt bin ich heute ziemlich stolz auf Gustav.

Draußen ist er manchmal ein kleiner Pöbeldackel, der anderen Rüden gerne mal etwas entgegenbrüllt. Aber in engen Räumen und solchen Situationen passt er sich unglaublich gut an. Er sitzt nah bei mir, schaut sich alles an und versteht: Hier gibt es nichts zu diskutieren.

Klar, manchmal fiept er ein bisschen vor Langeweile, weil Warten einfach nicht seine Lieblingsbeschäftigung ist. Aber jedes Mal, wenn er ruhig bleibt oder mich entspannt anschaut, bestätige ich ihn dafür.

Und wenn nötig, bitte ich andere Menschen freundlich, ihre Hunde nicht an uns heranzulassen.

Wie ist das bei euch?

Ist der Tierarztbesuch für deinen Hund entspannt oder eher schwierig? Und was ist für dich die größte Herausforderung dabei?

Schreib es mir gerne in die Kommentare. 💚

28/04/2026

🙃Wenn neue Umgebungen alles auf den Kopf stellen

Reisen mit Hund klingt nach Freiheit – kann aber erstmal ganz schön herausfordernd sein. Neue Umgebung, viele Reize, andere Hunde:
Plötzlich wird gebellt, gezogen und dein Hund ist kaum ansprechbar.

In dieser Folge nehme ich dich mit in meinen Start ins Dachzelt-Abenteuer mit Poppy und Gustav. Ich spreche darüber, warum Hunde auf neue Orte oft mit Aufregung reagieren, was dabei im Hund passiert und wie du trotzdem ruhig und klar bleiben kannst.

Du erfährst:
– warum dieses Verhalten ganz normal ist
– weshalb dein Hund nichts „verlernt“ hat
– wie wichtig es ist, nicht in die Energie einzusteigen
– und warum Ankommen vielleicht einfach Zeit braucht

Eine ehrliche Folge über Reizüberflutung, Erwartungen und den Umgang mit dir selbst und deinem Hund:

https://open.spotify.com/episode/1IqqSgTk8BEwxWdVvup4aV?si=3_jN8x_JTZqf1rG2AxHR-A

Adresse

FerdinandStr. 15
Berlin
12209

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