04/07/2026
Nachdem ich meine eigene Erfahrungen im Auslandstierschutz machen durfte, möchte ich gerne ein paar Punkte, die trotz vermehrter Aufklärung leider immer noch verbreitet sind, thematisieren.
„Auslandstierschutz ist nicht nachhaltig“
„Warum Hunde nach Deutschland bringen? Wir haben doch genug“
Grundsätzlich ist Tierschutz dann nachhaltig, wenn nicht nur einzelne Hunde vermittelt werden, sondern wenn auch die Ursachen vor Ort bekämpft werden. Z.B. mithilfe von Aufklärung, Kastrationen und die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Organisationen.
Das Ziel ist nicht, einfach nur mehr Hunde nach Deutschland zu holen. Das Ziel ist, langfristig weniger Tierleid im Herkunftsland zu schaffen.
Am Beispiel Griechenland muss man sagen, dass Kastration, Kennzeichnung und die Verantwortung der Kommunen inzwischen gesetzlich verankert sind, jedoch hängt die Umsetzung oft hinterher. Einfach weil Ressourcen für die Menge an Tieren fehlen, egal ob wir uns die Tierschützer vor Ort, helfende Hände, Einrichtungen, Futter/Wasser oder die medizinische Versorgung anschauen. Hierfür ist die staatliche Unterstützung leider stark begrenzt und die Organisationen sind auf Hilfe angewiesen, um den Tierschutz wirklich nachhaltig gestalten zu können.
Was das bedeutet? Auslandstierschutz ist nicht automatisch nachhaltig, ist es aber dank toller Tierschutzvereine eben doch. Er wird dann sinnvoll, wenn Vermittlung nicht das Ende ist, sondern Teil von Prävention und langfristiger Hilfe vor Ort.
Was bedeutet das auch? Wir brauchen mehr Aufklärung. Darüber, wie & wo auch wir helfen können. Um diese wertvolle Arbeit zu unterstützen und die Nachhaltigkeit des Auslandstierschutz zu unterstützen.
Du möchtest helfen? Schau mal hier ➡️
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